TAP.DE lädt zum Customer Day nach Nürnberg ein

2-tägige Veranstaltung zum 10-jährigen Firmenjubiläum

München, 4. Mai 2017 – Am 20./21. Juni 2017 veranstaltet die TAP.DE Solutions GmbH ihren diesjährigen Kundentag im Nürnberger Hilton Hotel. Eingeladen sind zu diesem Event, bei dem auch das 10-jährige Bestehen des Unternehmens gefeiert wird, Kunden, Partner, die Presse und langjährige Wegbegleiter. Interessenten können sich auf http://customerday.tap.de/ über den Event informieren und sich registrieren. Erwartet werden über 200 Teilnehmer aus der gesamten DACH Region, von denen sich bereits sehr viele angemeldet haben.

Gemäß dem Grundsatz „Aus der Praxis für die Praxis“ steht bei den zahlreichen Vorträgen, Workshops und Anwendungsbeispielen der Praxisnutzen für die Teilnehmer im Vordergrund. Michael Krause, Geschäftsführer TAP.DE Solutions GmbH: „Uns ist es ausgesprochen wichtig, dass wir unseren Kunden einen konkreten Wissenszuwachs und interessante Neuigkeiten vermitteln können. Marketingfloskeln sind bei uns tabu. Was bei den Präsentationen und Workshops zählt, ist das Aufzeigen neuer Lösungswege.“

Die Teilnehmer können aus über 30 unterschiedlichen Themenbereichen auswählen, welche Fragestellungen sie am meisten interessieren. Die Vorträge befassen sich mit Themen wie dem Wissensaufbau und -management, Cyber Security für Mobiles und Clients sowie Cloud-Technologien, aber auch die Automatisierung von Anfrage- und Genehmigungsprozessen sowie die Vergabe und rechtskonforme Dokumentation von Zugriffsberechtigungen. Immer wichtiger wird auch die Sicherstellung der Einhaltung von Compliance-Vorgaben (Richtlinien, Gesetze, Kosten); auch hier gibt es diverse Ansätze aus und für die Praxis.

Darüber hinaus wird auf dem Customer Day die anstehende EU-DSGVO und deren Folgen für die Unternehmen thematisiert. Roundtable-Gespräche über die Herausforderungen beim Mitarbeitermanagement, globales und modernes Workspace Management, Selfservice-Reporting und Kostenkontrolle sowie eine Themenrunde zur Frage, woran sich erkennen lässt, ob eine IT-Organisation leistungsfähig ist, ergänzen die Tagesordnung.

Zudem sind die Herstellerpartner 8MAN, Check Point, EgoSecure, Matrix42, Wandera und VMware/Airwatch im Rahmen einer kleinen Ausstellung mit Messeständen vertreten. Mit Ansprechpartnern vor Ort sind ferner die TAP.DE Partner Gingko Consulting, Microsoft und SoftwareONE.

Der Customer Day ist dafür bekannt, dass er den Teilnehmern reichlich Gelegenheit für den Informationsaustausch mit anderen Unternehmen, IT-Spezialisten und Anwendern bietet. Am Abend des ersten Veranstaltungstages lädt TAP.DE deshalb alle Teilnehmer zu einer kleinen Geburtsparty und einem gemütlichen Essen und fränkischen Spezialitäten ein. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://customerday.tap.de/

Das Ziel der TAP.DE Unternehmensgruppe ist es, Lösungen zu allen Abläufen und Anforderungen rund um den IT Workplace des Anwenders zu finden, die beim Kunden nachhaltig Mehrwert generieren und die Effizienz sowie Produktivität der Anwender steigern. Mehr denn je stehen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im Zusammenhang mit Compliance- Anforderungen, gesteigerten Anwenderansprüchen und Kostendruck vor der Herausforderung, innerhalb ihrer IT Abläufe zu optimieren, Transparenz zu schaffen und Kommunikationsbrüche zu vermeiden. Nach dem Motto „die Lösung ist meist einfach, man muss sie eben nur finden“, erstellen und implementieren die IT Consultants der TAP.DE individuelle Lösungskonzepte, die sich nahtlos in die Geschäftsprozesse der Kunden integrieren. Die Mission des Unternehmens stellt die Spezialisierung und Fokussierung auf Lösungen sowie Abläufe rund um IT Workplaces und Anwender dar. Durch diese Spezialisierung ist die TAP.DE der kompetente Berater, Systemintegrator und Dienstleister für den Bereich Workplace Infrastruktur, Endpoint Security, IT Service & Finance Management sowie Process Consulting und Business Analytics. Die TAP.DE hat ihren Hauptsitz in Straubing und ist mit weiteren Niederlassungen in Deutschland und Österreich vertreten. Namhafte Unternehmen wie Magna, Puma, Software AG, Georg Fischer, die Universität Wien, die DRF Luftrettung, das Landratsamt Karlsruhe uvm. lassen sich von den Consultants der TAP.DE beraten. Neben Matrix42 ist TAP auch Partner von renommierten Software-Herstellern wie beispielsweise Citrix, Microsoft, Check Point, Protected Networks, Wandera und EgoSecure. Weitere Informationen unter www.tap.de

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Centrify warnt: Password Vaults allein reichen nicht aus, um Datendiebstähle zu stoppen

Innovative neue Features von Centrify helfen Organisationen, Privileged-Identity-Management-(PIM)-Best-Practices zu implementieren und so das Risiko eines Cyberangriffs zu reduzieren

Santa Clara, CA/München, 03.05.2017 – Centrify, einer der führenden Lösungsanbieter zum Schutz digitaler Identitäten von Unternehmen mit hybriden IT-Landschaften, kündigt heute weitreichende Erweiterungen seiner branchenführenden Privileged Identity Management (PIM)-Lösung an. Dabei steht die Minimierung der Angriffsfläche und Kontrolle der privilegierten Zugriffe im Fokus. Die neuen verbesserten Technologien von Centrify unterstützen Organisationen dabei, von der statischen, herkömmlichen Vergabe von Privilegien zu einem modernen Just-in-time-Modell zu wechseln. Ein fortschrittliches Echtzeit-Monitoring entdeckt und meldet zudem, wenn Backdoors erstellt werden, die Password Vaults umgehen.

Der Schutz von privilegierten Zugriffen ist in der heutigen hybriden Unternehmenswelt absolut erforderlich, um die Unternehmens-Assets angemessen zu schützen. Laut der Forrester-Studie „The Forrester Waveâ„¢: Privileged Identity Management“* wurden bei 80 Prozent aller Cyberangriffe privilegierte Zugangsdaten genutzt, um in die IT einer Organisation einzudringen. Cloud-basierte Arbeitsabläufe breiten sich aus und lassen die Infrastrukturen von Unternehmen immer hybrider werden. Dadurch steigt der Bedarf nach sicherem privilegiertem Zugriff auf On-Premise-, Private-Cloud- und Public-Cloud-Infrastrukturen und -Applikationen. Es ist zudem aus diversen Gründen besser, all diese Zugriffe mit einer einzigen Lösung abzusichern. Die meisten PIM-Lösungen fokussieren sich traditionell aber nur auf die Sicherung der Zugangsdaten von Shared Accounts von On-Premise-Apps. Password Vaults alleine sind daher nicht ausreichend, um Cyberattacken zu stoppen.

„Datendiebstähle passieren mittlerweile beunruhigend oft“, sagt Bill Mann, Chief Product Officer von Centrify. „Centrify verfolgt einen einzigartigen Ansatz für die Kontrolle von privilegierten Zugriffen in hybriden Unternehmen. Mit Centrify treiben Organisation unkompliziert die Implementierung von PIM-Best-Practices voran und reduzieren so die Risiken von Cyberangriffen.“
„Password Vaults sind gute Lösungen, reichen alleine aber nicht aus“, so Mann weiter. „Für einen umfassenden Schutz setzen Organisationen leider oft Insellösungen neben dem Vault ein. Das führt zu Lücken, die das Risiko erhöhen. Centrify bietet eine Alternative dazu: Seine integrierte, ganzheitliche Lösung kombiniert Password Vaulting mit Identitätenverwaltung, Multifaktor-Authentifizierung und dem Least-Privilege-Prinzip – mit gleichzeitiger Sicherung von Fernzugriffen und einem Monitoring aller privilegierter Sessions.“

Nur eine komplette PIM-Lösung kann Datenlecks verhindern
In der vor kurzem durchgeführte Forrester Studie „Stop The Breach: Reduce The Likelihood Of An Attack Through An IAM Maturity Model“** wurden vier verschiedene „Reifestadien“ von Identity & Access Management (IAM) in Unternehmen identifiziert. Die Studie fand eine direkte Korrelation zwischen den PIM Best Practices, die ein Unternehmen implementiert hatte, und der Anzahl der erlittenen Datenlecks: Je mehr PIM Best Practices ein implementiert hat, desto geringer ist das Risiko von Datenlecks. Dank den neuen Funktionen von Centrify“s PIM-Lösungen Centrify Server Suite und Centrify Privilege Service können Unternehmen jetzt mit einer Lösung alle von Forrester** identifizierten Best Practices einführen, ihren IAM-Reifestatus steigern und Sicherheitsrisiken minimieren.

Die Best Practices umfassen:

1. Etablieren von Identitätengewissheit: Centrify stellt die Zurechenbarkeit sicher, da sich Nutzer immer als sie selbst einloggen. So kann stets jede Aktivität auf ein Individuum zurückgeführt werden. Centrify´s moderne, Host-basierte Auditing-Funktion umfasst ab sofort auch Monitoring auf Prozess-Ebene, zusätzlich zum bereits vorhandenen Shell-basierten Monitoring. So können alle Aktivitäten auf ein Individuum zurückgeführt werden, anstatt lediglich auf einen Shared Account oder Alias. Diese neue Funktion fügt eine weitere Sicherheitsstufe hinzu, die nahezu unmöglich zu täuschen ist.

2. Limitieren von lateralen Bewegungen: Centrify ermöglicht Organisationen, ihre Angriffsfläche zu minimieren, indem es alle privilegierten Zugriffe verwaltet und sicherstellt, dass die Privilegien eines Nutzers nur auf den genehmigten Servern gelten. Jetzt können Zugriffsfreigaben für Rollenzuordnungen angefordert und zeitlich limitiert zugeordnet werden. Centrify´s bewährtes Host-basiertes Privilege Management ermöglicht, dass die freigegebenen Privilegien eines Endanwenders nur für das Zielsystem gelten und nicht im gesamten Netzwerk auf anderen Computern genutzt werden können. Wenn also Zugangsdaten kompromittiert wurden, haben Hacker und Malware nicht die Privilegien, die sie benötigen, um Chaos im Netzwerk zu stiften.

3. Einführung des Least-Privilege-Prinzips: Centrify steuert ab sofort auf einzigartige Weise den Zugriff auf privilegierte Accounts und die Privilegien-Erweiterung über Rollen. Unternehmen implementieren damit das Least-Privilege-Verfahren für alle Zugriffe auf allen Plattformen. Centrify senkt das Risiko enorm, indem Privilegien in genau ausreichender Zeit und Höhe bewilligt werden –
durch einen temporären und zeitgebundenen Zugriff, der Anfrage- und Freigabe-Workflows nutzt. Prüfprotokoll und Compliance-Reporting beinhalten ab sofort, wer Zugriff hat, wer den Zugriff freigab und wie dieser Zugriff über privilegiert Accounts und Rollen hinweg genutzt wurde.

4. Monitoring der Nutzung von Privilegien: Centrify überwacht ab sofort, ob Hintertüren erstellt werden, die privilegierten Zugriff auf Infrastrukturen zwar bequem, aber unsicher machen. Centrify´s modernes Monitoring entdeckt diese möglichen Bedrohungen und alarmiert in Echtzeit dank SIEM-Integration bei der gefährlichen Erstellung von SSH-Schlüsseln, die privilegierte Zugriffe unter Umgehung des Password Vaults ermöglichen.

Laut der Forrester Studie „Stop The Breach“ ist es für Organisationen, die den höchsten Reifegrad von IAM erreichen, 50% weniger wahrscheinlich, Opfer einer Cyberattacke mit Datenverlust zu werden. Zusätzlich sparen diese Organisationen – im Vergleich zu Unternehmen mit dem geringsten IAM-Reifegrad – durchschnittlich 40 % Kosten für IT-Sicherheit ein und geben 5 Millionen Dollar weniger im Falle eines Datenverlustes aus.

Diese Website erläutert, wie Centrify Cyberangriffe stoppt: http://www.centrify.com/solutions/privileged-access-security/#attack-chain

* The Forrester Waveâ„¢: Privileged Identity Management, Q3 2016: https://www.forrester.com/report/The+Forrester+Wave+Privileged+Identity+Management+Q3+2016/-/E-RES123903
** Stop The Breach: Reduce The Likelihood Of An Attack Through An IAM Maturity Model: Diese Forrester Studie senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. Alternativ erhalten Sie sie nach der Registrierung hier: https://www.centrify.com/lp/forrester-stop-the-breach-IAM-maturity-model?utm_campaign=forrester%20stop%20the%20breach&utm_medium=pr&utm_source=press%20release&utm_content=&utm_term=&ls=928-006-pr

Ãœber Centrify
Centrify definiert IT-Sicherheit neu. Mit Centrify ergänzen Organisationen den herkömmlichen, statischen und perimeterbasierten Ansatz um den Schutz der Millionen verteilten Verbindungen in den grenzenlosen hybriden IT-Landschaften heutiger Unternehmen.
Als einziger branchenweit anerkannter, führender Anbieter von Lösungen für Privileged Identity Management und Identity-as-a-Service bietet Centrify eine einzige Plattform, um den Zugriff aller Anwender auf Apps und Infrastruktur in den grenzenlosen hybriden IT-Landschaften heutiger Unternehmen mittels Identity Services zu schützen.
IT-Sicherheit heute definiert sich auch über die Sicherheit digitaler Identitäten. Das ist Identity Defined Security.
Über 5000 Kunden, inklusive mehr als die Hälfte der Fortune 50 Unternehmen, vertrauen auf Centrify, um ihre Organisationen zu schützen. Erfahren Sie mehr auf www.centrify.com/de
Centrify unterstützt Unternehmen dabei, Risiken zu reduzieren und Datenverlust zu vermeiden.

Centrify ist ein eingetragenes Markenzeichen und Centrify Server Suite, Centrify Privilege Service sowie Centrify Identity Service sind Markenzeichen der Centrify Corporation in den Vereinigten Staaten von Amerika und in anderen Ländern. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

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Druck-Experte Herbert Tillmann erklärt, welche Briefhüllen für Steuerberater, Rechtsanwälte, Versicherungen und Wirtschaftsprüfer geeignet sind.

In seinem neuesten Blogbeitrag erklärt Herbert Tillmann, Spezialist für Briefhüllen und Versandverpackungen und Inhaber der Druckerei Tillmann Druck GmbH, welche Briefhüllen und Versandverpackungen für Steuerberater, Rechtsanwälte, Versicherungen, Banken und Wirtschaftsprüfer besonders geeignet sind – und warum.

Denn diese Berufsgruppen und Unternehmen versenden häufig Verträge, Steuerunterlagen oder sonstige wichtige juristische Dokumente auf dem Postweg von A nach B, die besonders schützenswert sind. Deren Inhalte sind nicht für neugierige Fremde gedacht, sondern sollen nur für Sender und Empfänger zu sehen sein.

Damit diese Dokumente vor unberechtigten Zugriffen, sowie auf dem Transportweg vor Beschädigung durch Schlag, Stoß oder Knickwirkung geschützt sind, gibt es besonders robuste oder wasserfeste und reißfeste und zu 100% blickdichte Materialien, die selbst die härtesten Anforderungen überstehen.

Der Briefhüllen-Spezialist Herbert Tillmann empfiehlt für solche Sonderaufgaben folgende Produkte:
– Fadenverstärkte Versandtaschen und Faltentaschen mit Haftklebung
– Securitex®-Versandtaschen und Faltentaschen mit Haftklebung
– Tyvek®-Versandtaschen und Faltentaschen mit Haftklebung
– Karton-Versandtaschen mit Aufreißhilfe und Haftklebung
– Papprückwandtaschen mit Fenster und Haftklebung

Trotz der hohen Sicherheitsmerkmale ist das Material dieser Versandtaschen und Faltentaschen optimal bedruckbar, so dass die Nutzer, z.B. Anwälte, Gerichte, Notare, Unternehmensberater, Steuerberater, Insolvenzverwalter, Banken, Versicherungen ihre sichere Briefpost individuell bedrucken lassen können.

Den Beitrag können Sie online lesen unter https://www.tillmann-druck.de/briefhuellen-und-versandverpackungen-fuer-steuerberater-rechtsanwaelte-versicherungen-banken-und-wirtschaftspruefer/

Die Offsetdruckerei und Lohndruckerei Tillmann Druck GmbH ist seit 30 Jahren Spezialist für Briefhüllen und Versandverpackungen. Das erfahrene Team um Herbert Tillmann bietet seinen Kunden nicht nur eine große Auswahl an unterschiedlichen, bedruckbaren Briefumschlägen, Kartontaschen, Versandtaschen, Faltentaschen und Co., sondern auch höchst individuelle und auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Druck- und Versandlösungen für einen nachhaltigen Erfolg bei der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern.

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Ein weißer Fleck auf der Landkarte…

Internationaler Tag der Pressefreiheit 2017

Ein unerforschtes, unentdecktes Gebiet – das versteht man normalerweise unter einem weißen Fleck auf der Landkarte. Wenn es um Pressefreiheit geht, stehen weiße Gebiete auf der Weltkarte für ganz andere Werte: Aufgeschlossenheit, Freiheit, Demokratie. Wie gut, dass Deutschland eine weiße Weste hat – aber: Wer darf sie eigentlich tragen? Was passiert, wenn Unternehmen plötzlich Medien werden?

Die Letzten werden die Ersten sein – so sagt man in einer alten Volksweisheit. In puncto Pressefreiheit mag das sogar stimmen: während angelsächsische Länder schon im 18. Jahrhundert Pressefreiheit erwirkt und kontinuierlich weiterentwickelt haben, zeigt sich Deutschland als echter Spätzünder. Erst mit der Märzrevolution 1848 wurde die Pressefreiheit in Deutschland eingeführt. Die galt für alle gedruckten, redaktionellen Werke – und damit hauptsächlich für Zeitungen. Ende des 19. Jahrhunderts gab es immerhin 3500 verschiedene Zeitungen – top Auflagezahlen um die 400.000 Exemplare. Der Markt heute dagegen ist kaum überschaubar: Tageszeitungen, Fernsehsender, Radiostationen, Magazine, Blogs, Youtube-Channels, etc. – und davon haben einzelne schon eine größere Reichweite als 400.000 Empfänger (siehe Bild bei Facebook: 2,3 Mio Fans). Doch ganz abseits der klassischen Medien tummeln sich weitaus mehr Player auf dem Markt: Unternehmen wie Coca Cola, Mercedes und Co haben längst Ihre eigenen Kanäle – und beachtliche Reichweiten damit. Was ist mit denen? Gelten sie auch als Presse?

Mal wieder ein Spätzünder

Es gibt kaum ein Unternehmen, das keinen Social Media Kanal betreut. Sogar die Bundesregierung twittert und postet. Interessanter Weise kommt ausgerechnet an dieser Stelle die Debatte auf, ob das Internet als Rundfunk betrachtet werden sollte – denn dann würde das Gebot der Staatsferne gelten. Heißt also: Die Bundesregierung dürfte nicht mehr als „Medium“ auftreten. Fakt ist: Sie tut es. Und das liegt vor allem daran, dass in Sachen „redaktionelle Inhalte im Internet“ zwar gewisse Regeln herrschen (Impressumspflicht usw.), aber noch immer noch nicht abschließend geklärt ist, wer man eigentlich ist, wenn man hier kommuniziert: Presse? PR? Werbung? Marketing? Und ganz ehrlich: Neben all der juristischen Verwirrung sind sich Unternehmen oft nicht mal bewusst, in welcher Zwitterposition sie gerade stehen. Ein Zustand, der in Anbetracht der wachsenden Möglichkeiten und Relevanz von eigenen Kanälen schnellsten geklärt werden müsste. Dieser Meinung ist auch Hagen Stoll, Experte für Consultative Marketing.

„Die grundsätzliche Unterstellung ist ja, die Presse sei objektiv, unmanipulativ und ohne eigennützige Intention, währendUnternehmen nur den Verkaufserfolgim Sinne haben, wovor die Gemeinschaft geschützt werden muss. Interessanterweise gibt es heute von Nicht-„Presse“-Unternehmen gesteuerte Medien, die sehr objektiv kommunizieren – und dabei völlig unabhängig von verkauften Auflagen oder Einschaltquoten. Hier müssen wir dringend umdenken.“

Brand Broadcasting – eine Chance für die Meinungsvielfalt

Wenn ein Unternehmen kommuniziert, schwingt oft der Verdacht der Werbung mit: „Die wollen mir doch eh nur wieder irgendwas andrehen!“ Unternehmen wie Coca Cola und Co. haben jedoch längstens Blogs, die über ihre Produkte hinaus die Themen ihrer Zielgruppen im Focus haben. Artikel zu unterschiedlichen Themen – und nein, am Ende ist nicht ein „Jetzt eine Coke kaufen“ – Button! Fällt das also nur nicht unter „Presse-“ bzw. „Medienfreiheit“ weil der Absender Coca Cola ist? Die BBC hat vergangenes Jahr genau über diese Art von „Blogs“/“Kanäle“ eine Studie erstellt. Das erstaunliche Ergebnis: 64 Prozent der Testpersonen lasen gerne diese Art von Content, solange klar war, welche Marke dahintersteckt. 59 Prozent empfanden diese Art von Marketing als informativ, 55 Prozent stuften es als interessant ein und 57 Prozent würden die Inhalte sogar teilen.

„Es darf doch nicht wahr sein, dass Models und Promis in Werbespots gegen Geld alles vorgaukeln dürfen und in Markenmedien ernsthafte Expertenzum Beispiel zu Gesundheitsthemenin ihren Inhalten beschränkt werden.“

Tag der Pressefreiheit – lieber Tag der Medienfreiheit?

Wenn Zeitungen oder TV-Sender starke Anzeigen- und Werbekunden haben, sprechen viele Kritiker hier von Beeinflussung der redaktionellen Inhalte. Ganz nach dem Motto: Niemand beißt die Hand, die einen füttert. In einem Rundfunkrat sitzen ebenso „hohe Tiere“ aus Wirtschaft und Politik. Vermutlich wird auch hier mehr gekuschelt als gebissen. Die Frage ist also: Sind Unternehmen, die zu Medienmachern werden tatsächlich weniger „Presse“ als als die herkömmlichen Medien? Natürlich sind auch hier Zwänge. Erfolg, wirtschaftliches Wachstum, Image – das spielt hier ebenso eine Rolle wie im Kampf gegen schwindende Reichweiten und Zuschauerzahlen und das allgemeine Zeitungssterben. Doch wenn man es positiv sehen würde – und Pressefreiheit neu ausrichten würde, mit all den Rechten und Pflichten – könnte Brand Broadcasting, Brand Journalism und sonstige gut gemachte Kanäle von Unternehmen dazu beitragen, dass es noch mehr Vielfalt und Informationsmöglichkeiten in einem Land gibt. Denn wenn der Politik einer die Stirn bieten kann – dann doch wohl die Wirtschaft… für mehr weiße Flecken auf der Landkarte….

awen Redaktion & Autorenteam entwickelt konsultative Marketing-Maßnahmen – also „beratendes“ Marketing im Unterschied zu „anpreisendem“ Marketing. Als Marketing-Redaktion erarbeitet man nützliche, redaktionelle Inhalte für die Zielgruppen: Hilfestellung, Anleitung, Unterstützung in der Qualitätswahrnehmung und im Entscheidungsprozess, also Maßnahmen die von den Kunden eher als wertvoller Service wahrgenommen werden sollen, statt „nur“ Werbung. Die Inhaber Hagen Stoll und Sarah Elsser zogen damit die Konsequenz aus der Entwicklung, dass konventionelle Marketing-Maßnahmen zunehmend an Wirkung verlieren.

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