Neues Startup in der SEO-Szene: searchVIU

SEO-Tool sichert Traffic und Umsatz beim Website-Relaunchtrevordiy.wordpress.com

Im 2. Quartal 2017 bringen Michael Weber und Eoghan Henn das SEO-Tool searchVIU auf den Markt. Es verhindert fehlerhafte technische, strukturelle und inhaltliche Umsetzungen bei einem Website-Relaunch oder -Release, die einem Unternehmen schnell viel Geld kosten können. Fehlerquellen werden bereits vor dem Relaunch analysiert und Schwachstellen aufgedeckt.

Ein Website-Relaunch birgt erhebliche Risiken

Nach einem Website-Relaunch stellen Unternehmen oft fest, dass sich das Suchmaschinen-Ranking der Website verschlechtert hat. In Zeiten, in denen die Leistung bei den natürlichen Suchergebnissen in puncto Umsatz und Erfolg einen immer höheren Stellenwert einnimmt, stellt dies ein großes Problem dar. Da in den meisten Unternehmen etwa alle 2 bis 3 Jahre ein Relaunch ansteht, sind Inhouse-SEOs, Web-Agenturen und beratende Unternehmen, die über das nötige Handwerkszeug verfügen, gefragter denn je. Genau an diesem Punkt setzen Michael Weber und Eoghan Henn mit ihrem Startup searchVIU und der SEO-Relaunch-Sichtbarkeitsvorhersage an.

Gründer Michael Weber beschreibt seine Motivation zur Unternehmensgründung mit den folgenden Worten: „In den letzten 15 Jahren habe ich als SEO-Berater eine Vielzahl kleiner und großer Relaunches begleitet. Selbst Kleinigkeiten können zu einem Sichtbarkeitsverlust führen. Die verlorene Sichtbarkeit zurückzuerlangen dauert oft mehrere Monate. In der Zwischenzeit gehen dem Unternehmen wichtige Umsätze verloren. Es ist an der Zeit, ein Tool zu entwickeln, das diesen Umsatzverlusten vorbeugt.“

Sichtbarkeit mit komplexen Datenanalysen vorhersagen

Basis für die SEO-Relaunch-Sichtbarkeitsvorhersage sind umfangreiche Analysen aufgrund einer akribischen Datenauswertung. Die Daten werden entweder aus bestehenden Datenquellen (Webanalyse, Search Console & Co.) extrahiert oder vom SEO-Tool selbst erfasst. Diese komplexen Analysen anhand von Keywords, Crawlings und erweiterten Daten aus der Webanalyse führen schließlich zu einer genauen Vorhersage von Sichtbarkeit, Traffic oder auch Umsatz der neuen Website im Vergleich zur bisherigen. Da das SEO-Relaunch-Tool zudem die Gründe für den potenziellen Verlust auflistet, lassen sich sofort wirksame Maßnahmen ergreifen, um diese Schwachstellen zu beheben. Der Website-Betreiber oder die beauftragte Web-Agentur kann somit ad hoc gegensteuern und den Relaunch weiter auf Erfolgskurs halten.

Neben dem Einsatz beim Relaunch, bei dem eine Website weitreichenden Veränderungen unterzogen wird, kann das neue SEO-Tool searchVIU auch im regelmäßigen Release-Prozess vor Verlusten schützen. Auch bei einem kleineren Release können ungewollte SEO-Fehler auftreten, die das Tool im Vorfeld aufspüren kann.

Und das wird nicht alles sein – Weitere Features

Die beiden Gründer haben noch weitere SEO-Use-Cases auf der Agenda. Dabei geht es primär darum, SEOs und Agenturen bei aufwändigen Analysen und der kontinuierlichen Optimierung der Projekte zu unterstützen und Zeit zu sparen; egal, ob beim Wettbewerbsmonitoring, durch das man über neue Inhalte und Optimierungen der größten Konkurrenten auf dem Laufenden bleibt, oder beim kontinuierlichen Abgleich der SEO- und SEA-Performance, mit dem Ziel, den größtmöglichen Synergieeffekt zwischen beiden Kanälen zu erzielen.

Aktuell ist die Entwicklung in vollem Gange und die Markteinführung zeichnet sich für Mitte 2017 ab. Wer den Start nicht verpassen will, oder an der öffentlichen Beta-Testphase teilnehmen möchte, kann sich auf https://www.searchviu.com/ für den Newsletter anmelden.

Über die Gründer:

Michael Weber war mehr als 10 Jahre lang für die Online-Marketing-Agentur luna-park GmbH tätig, bei der er viele große Unternehmen beraten und verschiedene Relaunches aus SEO-Sicht betreut hat. Für die Fressnapf Tiernahrung GmbH baute er nach seiner Agenturtätigkeit zunächst den Bereich User Experience auf, leitete dann zusätzlich den Bereich Online-Marketing und war zudem stark in den Website-Relaunch des Online-Shops von Fressnapf involviert. Seine über 15-jährige SEO-Erfahrung bildet nun die Grundlage für die Entwicklung des neu entstehenden SEO-Tools.

Eoghan Henn hat 6 Jahre lang als Online-Marketing-Berater für die Agenturen rankingCHECK GmbH und luna-park GmbH gearbeitet und ist nun als Mitgründer von searchVIU tätig. Während seiner Agenturzeit begleitete und beobachtete er zahlreiche Relaunches aus SEO-Sicht und hat dabei vom kompletten Super-GAU bis zum perfekten Relaunch ohne Sichtbarkeitsverlust alle Szenarien hautnah miterlebt. Seine Marketing- und SEO-Erfahrung fließen nun in die Vermarktung und Produktentwicklung des neuen SEO-Tools ein.

Weitere interessante Hintergrundinfos zum Startup gibt es im persönlichen Ankündigungs-Blogpost der Gründer auf der Unternehmenswebsite.

Das Software-Startup searchVIU entwickelt ein neues SEO-Tool mit bisher nie dagewesenen Funktionen. Das erste Modul des Tools, welches Mitte 2017 auf den Markt kommt, wird Website-Betreiber und SEO-Berater dabei unterstützen, Website-Relaunches ohne Verluste von organischem Suchmaschinen-Traffic zu bewältigen.

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Neuer EURO-Zucker Future bald handelbar?

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Die Euronext gab in Ihrer Pressemitteilung am 26. Januar 2016 bekannt, einen neuen Euro-notierten Zuckerkontrakt zum ersten Quartal 2017 auf den Markt zu bringen. Im Hinblick auf die Zuckermarktordnung, die zum Ende des Rübenwirtschaftsjahres 2017 (30.09.2017) beendet wird, soll damit ein Instrument zur Verfügung gestellt werden, um höhere Preisbewegungen abzufangen und zukünftige Preise abzusichern. Bisher sorgten Rübenquoten und Mindestpreise für Stabilität und eine gewisse Versorgungssicherheit, doch die fortschreitende Liberalisierung der Märkte macht auch hier ein Umdenken erforderlich. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben am 26. Juni 2013 beschlossen, die Zuckermarktordnung nur noch bis zum 30. September 2017 zu verlängern. Der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ) hat sich am 23.01.2017 für das Anbaujahr 2016/17 mit der Nordzucker AG auf einen Preis von 27,40 EUR / Tonne geeinigt.
Damit ist die Unsicherheit der Rübenanbauer zumindest für die aktuelle Saison nicht mehr so groß und nichts desto trotz steht ein großer Umbruch an. Im vergangenen Jahr waren die Landwirte bereits verunsichert und sehen der neuen Situation skeptisch entgegen. Wie sich die deutsche Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerrüben und auch die Preisgestaltung entwickeln werden, ist ungewiss. Niedersachsen hat eines der größten Anbauflächen in Deutschland und laut einer Erhebung des Landesamtes für Statistik ist die Anbaufläche in Niedersachsen bereits um 14% reduziert. Diese Situation könnte auch die Zuckerindustrie in Zukunft weiter belasten. Sollte es zusätzlich noch wetterbedingte Ertragsverluste geben, wird die Versorgung mit dem Rohstoff schwierig.
Aus den oben genannten Gründen macht es Sinn, sowohl für den Erzeuger als auch die Verarbeitungsindustrie, über Möglichkeiten der Preisabsicherung über die Terminmärkte nachzudenken und eine gewisse Planungssicherheit herzustellen. Die Möglichkeiten bestehen zwar bereits, bisher bestand aufgrund der Quotenregelung jedoch kein Bedarf. Die bereits gehandelten Kontrakte sind schon lange auf dem Markt und bieten auch eine akzeptable Liquidität. Seit 1961 werden bereits Futures auf Zucker in den USA an den beiden Börsen NYBOT (New York Board of Trade) und NYMEX (New York Mercantile Exchange) gehandelt. Die Kontrakte wurden Sugar No. 11 und Sugar No. 14 genannt. Diese unterschieden sich in Ihren Liefermonaten und auch bei der Abrechnung. An der NXMEX wurde ein „Cash Settlement“ durchgeführt und an der NYBOT wurde physisch geliefert. Als die ICE aus London im Jahre 2007 die NYBOT übernahm, wurde der Sugar No. 14 an der ICE gehandelt. Später wurden die Kontrakt-Spezifikationen geändert und die Bezeichnung auf Sugar No. 16 angepasst.
Aktuell gibt es bereits einen Zuckerkontrakt an der LIFFE(London International Financial Futures and Options Exchange) in London. Als Basisgut liegt diesem Kontrakt 50 t weißer Rübenzucker, kristallisierter Rohrzucker oder raffinierter Zucker zugrunde. Die Notierung erfolgt allerdings in US-Dollar/Tonne. Dieser „White Sugar“-Kontrakt wird bereits seit Februar 2007 an der Euronext Liffe gehandelt.
Nun möchte die Euronext ein Preisabsicherungsinstrument speziell für die europäische Zuckerwirtschaft schaffen. Es sickern bereits die ersten Informationen durch, wonach der neue „EG-Zucker Nr. 2“-Future 25 Tonnen schwer sein soll und natürlich in EUR/Tonnen gehandelt wird. Bis zu drei Jahre im Voraus sollen Liefertermine handelbar sein. Eine physische Lieferung ist dem Vernehmen nach ebenfalls vorgesehen.

Seit 1991 befasst sich die Firma Kaack mit der Vermittlung von Kontrakten an Warenterminmärkten. Begonnen hat es seinerzeit an der Amsterdamer Schweine- und Kartoffelbörse.

1998 kam der Handel an der RMX Hannover dazu. Seit 2006 nimmt die Vermittlung von Futures für Getreide und Raps an der Matif in Paris stetig zu. Im Juli 2009 wurde der ehemalige RMX-Handel mit Schweinen, Ferkeln und Kartoffeln von der Eurex in Frankfurt übernommen. 2010 und 2011 hat zudemauch das Geschäft mit anderen Produkten an internationalen Börsen zugenommen. Das ist auch die Folge der ausgebauten Zusammenarbeit mit überregionalen Banken und Clearinghäusern. Schwerpunkt sind heute die Getreide- und Ölsaatenmärkte sowie das Kartoffelsegment. Im Jahr 2010 erfolgte der Umzug des Büros nach Cloppenburg.

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Blexener Str. 14
49661 Cloppenburg
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theise@ontradis.de
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CeBIT: ERP-Beratung zur digitalen Transformation

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ERP-Software bildet das Rückgrat der digitalen Transformation. Auf der CeBIT 2017 stellt die MQ result consulting AG neue Wege vor, wie Unternehmen Digitalisierungsstrategien und Industrie 4.0 Initiativen erfolgreich mit der Auswahl und Einführung von ERP-Systemen verbinden. Im ERP-Park in Halle 5, Stand D16 stellen die anbieterneutralen Berater eine zielführende Methodik vor, erläutern Zusammenhänge und diskutieren die Vor- und Nachteile verschiedener Einführungsstrategien.

Industrie 4.0 Initiativen und andere Projekte zur digitalen Transformation von Geschäftsprozessen dürfen nicht in Teilbereichen stecken bleiben. Ihre Wirksamkeit erreichen sie erst im Zusammenhang durchgängig digitaler Prozesse. Als Integrationsplattform für die Industrie 4.0 und Rückgrat der Digitalisierung kommt dafür dem ERP-System entscheidende Bedeutung zu. Laut der Bitkom-Studie „Die Zukunft von ERP im Kontext von Industrie 4.0“ planen rund 21 % der Unternehmen in Deutschland die Einführung einer Lösung zum Enterprise Ressource Planning. Wie lassen sich diese Einführungsprojekte erfolgreich mit der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen verbinden?

Laut VDMA IT-Report 2016 verfügen rund 26% der befragten Industrieunternehmen dafür nicht über eine gültige Digitalisierungsstrategie. Diese Unternehmen wollen die MQ-Experten unterstützen: „Gemeinsam mit der Unternehmensführung und den beteiligten Bereichen erarbeiten wir eine tragfähige IT-Strategie nach den strategischen und operativen Zielen eines Unternehmens“, sagt Arndt Laudien, Vorstand der MQ result consulting AG. „Anschließend unterstützen wir bei der Auswahl und Einführung der benötigten Software.“ Doch auch nach der erfolgreichen Auswahl lassen die Experten die Anwender nicht allein. Sie begleiten ihre Kunden in Vertragsverhandlungen mit den ERP-Anbietern und vermitteln IT-rechtliche Beratung, um für sichere Verträge und faire Bedingungen zu sorgen.

Weitere Unterstützung geben die MQ-Experten bei der ERP-Einführung. Sie identifizieren gemeinsam mit ihren Kunden die geeigneten Projektmitarbeiter im Unternehmen, unterstützen die IT-Verantwortlichen in der Projektleitung und stellen realistische Roadmaps für den Ablauf des Projektes auf. Anhand der sorgfältigen Kontrolle von Meilensteinergebnissen lassen sich Fortschritte und Planabweichungen erkennen. Mit einer bewährten Methodik treiben sie das Einführungsprojekt rasch und sicher voran und erreichen oft eine Punktlandung bei Projektzeit und Kosten. Konfliktsituationen zwischen Anbieter und Anwender lassen sich von einem neutralen Berater leichter entschärfen, um das Projekt mit guten Ergebnissen abzuschließen.

Ein besonderes Augenmerk richten die Berater auf die Erreichung der zuvor identifizierten strategischen Ziele. In welchen Bereichen hat die ERP-Einführung zur Verbesserung von Produktivität, Effizienz, Prozesssicherheit und Transparenz geführt? Wo gibt es noch Verbesserungspotenzial? Auf diese Weise führen die von MQ result consulting begleiteten Projekte zu organisatorischen und wirtschaftlichen Erfolgen.
Mehr dazu erfahren Interessenten auf der CeBIT 2017 im ERP-Park in Halle 5. An Stand D16 geben die MQ-Experten Einblick in die Vorgehensweise und die Werkzeuge für ERP-Auswahl- und ERP-Einführungsprojekte in Zeiten der Digitalisierung.

Bildunterschrift:
Rund 26 Prozent Der befragten Unternehmen im Maschinenbau verfügen derzeit nicht über eine gültige IT- und Digitalisierungsstrategie. Quelle: VDMA IT-Report 2016

Die MQ result consulting AG berät seit 2002 mittelständische Unternehmen bei der Auswahl, Einführung und Optimierung von Business Software – unabhängig von den ERP-Anbietern. Eine professionell ausgereifte Methodik führt von der Analyse über die Konzeption und Umsetzung zu positiven Ergebnissen für das gesamte Unternehmen: Anwender berichten über effizientere Prozesse, geringere Kosten und sicheres IT-Management. Mit Niederlassungen in Konstanz, Tübingen, Karlsruhe, Dortmund, Hamburg, München, Darmstadt, Berlin und Freiburg sorgen die unternehmerisch agierenden Experten für Kundennähe. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.mqresult.de

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Begleitung in Trauerzeiten erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen

Von den Tücken provisionsbasierter Bestattungsvermittlung im Internettrevordiy.wordpress.com

Die Digitalisierung macht auch vor dem sensiblen Bereich einer Bestattung nicht halt. So geschieht die Suche nach qualifizierten Bestattern in der akuten Notsituation eines Todesfalles heute wie selbstverständlich über das Smartphone bzw. das Internet, nicht mehr über Telefonbücher. So selbstverständlich für die Deutschen die Suche nach dem Bestatter im Netz ist, so eindeutig aber auch die Aussage der Bundesbürger in einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts Dimap: 92 % der Befragten würden niemals eine Bestattung für ihren verstorbenen Angehörigen über das Internet beauftragen und bezahlen, ohne den Bestatter und sein Unternehmen vorher persönlich gesehen zu haben. Kaum ein Wirtschaftsbereich unserer Gesellschaft setzt solche sensiblen persönlichen und fachlichen Qualifikationen voraus wie der Abschied von einem geliebten Menschen. Hier zählt der persönliche Eindruck und das tiefe Vertrauen, den Verstorbenen bei einem Bestatter in guten Händen zu wissen. Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter Stephan Neuser betont daher: „Der Bestatter lebt in ganz besonderer Weise von seinem guten Ruf und für einen würdigen Abschied gibt es keine zweite Chance.“

Immer mehr sogenannte Internet-Vergleichsportale für Bestattungen haben sich in letzter Zeit zu etablieren versucht. Sie suggerieren den Suchenden, dass Preise oftmals viel zu hoch seien und enorme Sparpotenziale möglich wären, wenn man über sie eine Bestattung beauftragen würde. Wenige wissen hingegen, dass es sich fast immer keineswegs um uneigennützige Serviceleistungen von Verbraucherschützern handelt, vielmehr um provisionsbasierte Makler und Vermittler. Knapp 80 % der Befragten der Dimap-Umfrage aus dem Oktober 2016, die vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Auftrag gegeben wurde, geben an, solche Portale nicht nutzen zu wollen. 77 % aller Befragten wussten auch nicht, dass im Falle einer Beauftragung Provisionen zwischen 12-20 % für die vermittelte Dienstleistung an das Vergleichsportal fällig werden. Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, rät zu Preisvergleichen, jedoch nicht auf Basis einiger weniger Klicks, bei denen nur Rahmenparameter abgefragt werden können, vielmehr zu einem Vergleich in der eigenen Region auf Basis klar umrissener Leistungswünsche.

Stephan Neuser als profunder Kenner der Bestattungsbranche ergänzt, dass es stets auf transparente Kostenvoranschläge ankomme, bei denen jedoch gleiche Leistungen miteinander ins Verhältnis gesetzt werden müssen. „Low-Cost-Bestattungen“ erweisen sich im Nachhinein oftmals als vollkommen überteuert, fördern eine fragwürdige Entsorgungsmentalität, bei der Verstorbene von wenig qualifizierten Personen abgeholt und durch Transporte in Krematorien in anderen Teilen der Bundesrepublik verbracht werden. Problematisch ist insbesondere die Tatsache, dass im Bereich der Bestattung Menschen oftmals kein realistisches Preisgefühl haben und daher anfällig sind für Lockvogelangebote und scheinbare Verheißungen von Preisen, die bei näherer Betrachtung niemals realistisch sein können. So kennen Bestatter die stereotype Frage von Kunden: „Was kostet bei Ihnen eine Bestattung?“ Die Frage ist zwar verständlich, lässt sich aber mit einer schnellen Zahl nicht beantworten. Die ehrliche Antwort lautet stets: „Es kommt darauf an!“ Die Praxis zeigt deutlich, dass bei der Wahl eines Bestatters in der Region der am Ende zu bezahlende Kostenrahmen keineswegs über Angeboten liegt, die sich verlockend geben, Verstorbene aber nicht in der gebotenen Würde behandeln und letztlich ihr Geld auch nicht wert waren. Eigentlich ist es vollkommen einleuchtend: Wenn ein Vermittlungsportal neben dem Bestatter ebenfalls auf wirtschaftlichen Ertrag ausgerichtet ist, kann die Leistung nicht billiger werden, sondern wird unnötig verteuert. Die Beauftragung einer Bestattung ist stets ein ganz persönlicher Vertrauensbeweis merkt Stephan Neuser an und unterstreicht, dass man sich beim Gespräch mit einem Bestatter und in dessen Geschäftsräumen angenommen wissen möchte. Auch bei geringen finanziellen Spielräumen können Bestatter einen persönlichen Abschied ermöglichen. Zu Vorsicht ist stets dann geraten, wenn intransparente Pauschalpreise aufgerufen werden, bei denen nicht ersichtlich ist, welche Leistungen der Bestatter selbst erbringt, welche er in Form von weitergereichten Kosten über die Rechnung einfordert und was die verwendeten Bestattungswaren im Einzelnen kosten. Der Bundesverband Deutscher Bestatter repräsentiert etwa 80 % der deutschen Bestatter, wobei über 1000 Betriebe das Markenzeichen führen, ein Qualitätssiegel, das durch den TÃœV Rheinland/Intercert mit regelmäßigen Audits eine zertifizierte Qualität in Arbeitsabläufen und fachlicher Qualifikation dokumentiert. Antje Bisping, Qualitätsbeauftragte des BDB dazu: „Als echtes Qualitätssiegel ist das Markenzeichen eine objektive und verlässliche Entscheidungshilfe für eine qualitativ hochwertige Dienstleistung bei Bestattungen. Die Qualität wird hier nicht nur versprochen, sondern muss bei regelmäßigen Kontrollen auch nachgewiesen werden.“

Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat auf seiner Internetseite www.bestatter.de ein eigenes Suchportal begründet. Im Gegensatz zu anderen Vermittlungsportalen lockt die Bestattersuche des BDB nicht mit dem vermeintlich billigsten Preis, sondern hilft bei der Suche nach einem ortsnahen Bestatter, dem man vertrauen kann. Über das Portal können direkt beim Bestatter auch unverbindliche seriöse Angebote eingeholt werden. Auf www.bestatter.de werden keine Vermittlungsprovisionen fällig, die nur dem Internet-Vermittler nützen. Denn der BDB und seine Unternehmen stehen auf dem Standpunkt: Nach der ersten Kontaktaufnahme per Internet sollte eine persönliche Beratung erfolgen, um den Angehörigen bestmöglich betreuen zu können. Am Ende steht ein seriöser vergleichbarer Kostenvoranschlag des Bestatters, so dass die Hinterbliebenen genau wissen, was auf sie zukommt.

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60
Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.

E-Mail: info@bestatter.de
www.bestatter.de

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

Kontakt
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur
Oliver Wirthmann
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
0211 160 08 10
0211 160 08 51
wirthmann@kuratorium-deutsche-bestattungskultur.de
http://www.bestatter.de

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