Think Smart Factory 2019: Die Zukunft erleben

Vom 11. bis 13. November 2019 findet in Kyoto das erste TSF Event statt. Zielgruppe des Events sind zukunftsorientierte Druckdienstleister, die ihre Prozesse durchgängig automatisieren wollen.

BildInitiiert wurde TSF19 von einem Konsortium führender japanischer Systemhersteller, die das Smart-Factory-Konzept in der Druckindustrie fördern wollen. Zu dem Konsortium gehören Canon, Fujifilm, goof, Horizon, HP, JSpirits, Konica Minolta, Resologic, Ricoh, Screen und Value Machine. Organisiert wird das Event von der Horizon International Inc. in der Miyako-Messe in Kyoto.

Smart-Factory-Konzept
Das „Internet der Dinge“ (IoT) ist in unserem Leben weit verbreitet, viele Dinge sind bereits miteinander vernetzt und tauschen automatisch Informationen aus. Die Druckindustrie bildet da keine Ausnahme, das IoT spielt eine wichtige Rolle im Tagesgeschäft. Gesucht sind Lösungen, die nicht nur Arbeitsersparnis durch Automatisierung bringen, sondern darüber hinaus Einzelsysteme zu Netzwerken verbinden.

Auf der IGAS 2018, der japanischen Leitmesse für die Druckindustrie, taten sich neun marktführende Unternehmen erstmals in einer Smart-Factory-Zone auf dem Horizon Stand zusammen. Brancheninnovatoren teilten dort ihr Wissen in Form von Keynotes und Vorträgen mit den Messebesuchern und erhielten dafür gutes Feedback. Dieses erfolgreiche Konzept führte zu der Idee, mit der Think Smart Factory 2019 in Kyoto ein eigenes Event für die vernetzte Druckproduktion ins Leben zu rufen, um den zukünftigen Erfolg der Druckindustrie zu fördern. Neben dem TSF19-Konsortium wird das Event auch von innovativen Anwendern unterstützt.

Durchgängig automatisierter Workflow
Bei der TSF19 wird jedes System in der Halle über einen digitalen Workflow verbunden. Ein automatisches Transportsystem sowie Roboter zum Anlegen und Abstapeln werden integriert, um einen vollautomatischen Smart-Factory-Betrieb zu demonstrieren.
Auf einer Fläche von 4.000 m2 wird der durchgängig automatisierte Workflow bis zum Transport des fertigen Produkts demonstriert. Die Lösungen von Horizon werden für die Endverarbeitung eingesetzt und von der Auftragserfassung bis zur Auslieferung eingebunden. Im Mittelpunkt stehen digitale Technologien, die einen hohen Automatisierungsgrad bei gleichzeitig hoher Prozess- und Produktqualität garantieren.

Gemeinsame Präsentation
Im Smart-Factory-Auditorium berichten internationale Anwender mehrmals täglich in Keynotes und Vorträgen von ihren Herausforderungen und Lösungen.
Derzeit beteiligen sich zehn Anbieter an TSF19, darunter Canon, Fujifilm, goof, Horizon, HP, JSpirits, Konica Minolta, Resologic, Ricoh und Screen. Auf der Anwenderseite nehmen Nissha Printing Communications und New Book teil. Das Konzept der Ausstellung ist einzigartig. Einzelne Stände, wie sonst auf Messen üblich, wird es in Kyoto nicht geben. Stattdessen werden die teilnehmenden Unternehmen in der gesamten Fläche gemeinsame Produktionslinien aufbauen, um den Besuchern die Smart Factory live zu demonstrieren.
Weitere Details zur Messe gibt es in Kürze auf https://thinksmartfactory.com.

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Horizon steht weltweit für innovative Lösungen in der Druckweiterverarbeitung. Der internationale Marktführer bietet Produkte, die in Sachen Präzision, einfacher Bedienung, kurzen Rüstzeiten und Integrationsfähigkeit höchsten Ansprüchen gerecht werden. Insbesondere die vernetzten Smart-Finishing-Lösungen ermöglichen durch integrierte Kundenprozesse die wirtschaftliche Fertigung von Auflage 1 bis zur industriellen Produktion. Das Horizon Porfolio umfasst Maschinen für alle Aufgaben der Druckweiterverarbeitung: Sammelheften, Klebebinden, Falzen, Zusammentragen, Schneiden, Folienkaschieren und Stanzen.

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„Kundenzufriedenheit ist unser Zertifikat“

Druckerei Bachernegg reagiert auf die anhaltenden Trends in der Druckindustrie: kleinere Auflagen bei gleichzeitig mehr Aufträgen und alles muss immer noch schneller produziert werden.

Bild„Kapfenberg ist nach Linz der zweitgrößte Industriestandort Österreichs und somit ein interessanter Standort für Dienstleister“, kommt Matthäus Bachernegg, Geschäftsführer der gleichnamigen Druckerei, ins Schwärmen. Im Moment errichtet der Technologiekonzern VÖEST gerade das modernste Edelstahlwerk der Welt, was der Region zusätzliche Impulse verleihen werde. Darüber hinaus liegt Kapfenberg verkehrsgünstig zwischen Wien und Graz, was dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, auch auf diesen Märkten als Druckdienstleister aktiv zu sein. Wobei Matthäus Bachernegg hier auf einen Außendienst verzichtet und rein auf Empfehlungsmarketing setzt. „Für uns ist das nichts Neues, das machen wir seit 30 Jahren so. Das funktioniert sehr gut und wir verbuchen ein steigendes Auftragsvolumen.“

Ökologie ist eine Selbstverständlichkeit
Vor 30 Jahren hat sein Vater die Druckerei gegründet und sich als regionaler Nahversorger für Drucksachen aller Art etabliert. Von Anfang an hat man versucht, so ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten – und daran hat sich bis heute nichts verändert. „Ökologisch heißt für uns nicht, eines von zig Umweltzeichen aufzuführen, sondern für uns ist es selbstverständlich, sorgfältig mit Rohstoffen umzugehen, nachhaltig zu produzieren – ohne dass darunter die Qualität leidet.“ Der Betrieb setzt nicht nur auf umweltfreundliche Papiere, sondern auch auf eine Produktion mit einem minimalen Einsatz von Chemie und von Anfang an auf Ökostrom. Auf dem Dach der Druckerei steht eine Photovoltaikanlage, die bereits 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs liefert. Um das Angebotsspektrum auch in Richtung Werbetechnik zu erweitern, ist man auch regionale Kooperationen eingegangen.

Perfektionisten im Offset- und Digitaldruck
Die Basis für die Druckqualität wird für den Offset- sowie den Digitaldruck in der eigenen Druckvorstufe gelegt, wobei die Kunden hier qualitativ keine Kompromisse eingehen müssen. Aufgrund der Mitarbeiterzahl würde man nicht damit rechnen, dass die Druckerei mit einer Ganzbogenmaschine im 3b-Format arbeitet und das im Zwei-Schicht-Betrieb. Im Jahr werden von den 14 Mitarbeitern 600 Tonnen Papier verarbeitet, was in dieser Besetzung nur durch eine extrem straffe Organisation und eine durchgängige Automatisierung gelingen kann. Mit einer Sechsfarben plus Lackwerk kann man ein sehr breites Spektrum abdecken und sich auch mit Veredelungen wie etwa Drip-off-Lackierungen differenzieren. „Durch das 3b-Format, den hohen Automatisierungsgrad und den Zwei-Schicht-Betrieb können wir sehr schnell auf die aktuellen Anforderungen des Marktes reagieren“, versichert Matthäus Bachernegg.

Leistungsversprechen eingehalten
Aufgrund des steigenden Auftragsvolumens stand in der Endfertigung eine Investition ins Haus, um rückenstichgeheftete Broschüren möglichst effizient zu fertigen. In der Evaluierungsphase standen für den Geschäftsführer der Automatisierungsgrad, die Produktqualität und Zuverlässigkeit sowie die Integration von mehreren Arbeitsschritten im Vordergrund. Hier konnte Horizon mit dem StitchLiner Mark III vor allem mit der kompromisslosen Automatisierung und dem Funktionsumfang überzeugen. In diesem Zusammenhang hebt Matthäus Bachernegg unter anderem die Produktion von Landscape-Broschüren im Format A4 quer hervor – eine Art der Broschürenherstellung, die von Kunden gerne verwendet wird, aber bisher außer Haus gegeben werden musste.

Bereits im Vorfeld hat sich gezeigt, dass sich mit dem StitchLiner Mark III die Rüstzeiten für einen kompletten Auftragswechsel auf weniger als fünf Minuten reduzieren lassen. „Dieses Leistungsversprechen konnte die Lösung von Horizon auch in der täglichen Praxis halten“, betont der Geschäftsführer und fährt weiter fort: „Genau deshalb passt der StitchLiner Mark III optimal zu unserem Auflagenspektrum, das sich heute durchschnittlich bei rund 1.000 Exemplaren bewegt.“

Kompakte Produktionslinie
Die Integration einzelner Arbeitsschritte wie das Zusammentragen und Heften der Bogen in einer Produktionslinie vereinfacht natürlich das gesamte Handling. Bei einem Auftragswechsel werden alle notwendigen Einstellungen simultan erledigt, was selbst eine wirtschaftliche Produktion von Auflage 1 ermöglicht, wobei die Druckerei Bachernegg noch einen Schritt weiter gegangen ist und in die Linie einen Kreuzleger und eine Banderoliereinheit integriert hat. Somit ist eine wirklich kompakte Produktionslinie entstanden, die nur eine geringe Stellfläche für sich in Anspruch nimmt und von einem einzigen Mitarbeiter bedient werden kann.

Die Druckerei Bachernegg hat sich dazu entschlossen, den StitchLiner Mark III mit 24 Stationen auszustatten und kann so Broschüren mit einem Umfang von 96 Seiten produzieren. Bei der Weiterentwicklung der StitchLiner-Serie hat Horizon den gesamten Papiertransport nochmals überarbeitet, was sich in einer noch besseren Produktqualität widerspiegelt. Selbst bei der maximalen Bedruckstoffstärke von 350 g/m² erreicht der StitchLiner eine Produktionsgeschwindigkeit von 6.000 Broschüren und bei der Produktion im Doppelnutzen sind es sogar 12.000 Exemplare.

Flexibilität gewonnen
„Durch die Integration mehrerer Prozesse, die einfache intuitive Bedienung und die Automatisierung können wir jetzt in der gleichen Zeit mehr Aufträge produzieren und haben so deutlich an Flexibilität gewonnen, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Das war unser Ziel, und wir haben es in vollem Umfang erreicht“, betont Matthäus Bachernegg abschließend.

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Guter Zuspruch bei FINISHING FIRST on tour in Franken

Rund 130 Teilnehmer informierten sich bei der diesjährigen FINISHING FIRST über Automatisierung und Vernetzung in der Druckweiterverarbeitung.

BildDas Ohr immer dicht am Markt, ging Weiterverarbeitungsspezialist Horizon mit der erfolgreichen Veranstaltungsreihe FINISHING FIRST dieses Jahr erstmals on tour. Rund 130 Interessenten besuchten am 23. und 24. Mai 2019 das Branchenevent im oberfränkischen Forchheim, um effiziente Lösungen aus allen Bereichen der Druckweiterverarbeitung in Aktion zu erleben.

Bewährtes Konzept kommt gut an
Auf dem bewährten Konzept rund um individuelle Live-Demonstrationen aufbauend, ergänzte ein Multimedia-Rundgang das Programm: Während Vertriebsleiterin Marisa Dütsch aktuelle Finishing-Trends thematisierte und das umfangreiche Horizon Portfolio vorstellte, bot die begleitende Kamera Einblicke in die ausgestellten Maschinen. Passende Video-Anwenderberichte rundeten die Präsentation ab.

Darüber hinaus bot FINISHING FIRST erneut eine Plattform für Kooperation und brancheninternen Dialog. „Der rege Austausch mit Kunden und Partnern ist für uns enorm wichtig“, sagt Marisa Dütsch. „Nur so können wir mit unseren Produkten auch künftig am Puls der Zeit bleiben.“

Intelligente Auftrags-Ansteuerung
„Unsere Systeme zeichnen sich bereits durch ein Höchstmaß an Automatisierung aus. Die Potenziale, die in der Weiterverarbeitung liegen, sind damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. Um Klein- und Kleinstauflagen innerhalb kürzester Zeit noch effizienter produzieren zu können, ist in Zukunft eine intelligente Ansteuerung der einzelnen Prozesse unerlässlich“, betonte Marisa Dütsch in ihrer Präsentation und demonstrierte den Auftragswechsel sogleich am StitchLiner Mark III. Nach dem Scannen des Barcodes stellt sich die Maschine vollautomatisch innerhalb von 13 Sekunden auf das neue Broschürenformat ein.

Zentrales Fertigungsmanagement für das Finishing
Die erforderlichen Daten werden entweder im Auftragsspeicher der Maschine oder im Fertigungsmanagementsystem pXnet hinterlegt. Mit Letzterem können Druckdienstleister jeden Verarbeitungsschritt kontrollieren und Ressourcen effizient planen. Die Software ermöglicht ein Höchstmaß an Transparenz im Produktionsprozess sowie eine vollständige Integration aller Systeme, von der Einzelmaschine bis zur komplexen Produktionslinie. In Verbindung mit einem JDF-Workflow können Jobs direkt aus dem Management Information System (MIS) übernommen und an den Produktionsprozess übergeben werden.

Broschüren und Bücher im Fokus der Besucher
Neben dem StitchLiner Mark III erwies sich auch der Klebebinder BQ-480 als erneuter Publikumsmagnet. Für die variable Buchproduktion ab Auflage 1 stellt sich der angebundene Dreimesserautomat HT-1000V per Barcodeleser vollautomatisch auf das neue Format ein – ganz ohne manuelle Eingriffe. Außerdem im Dauereinsatz: die variable Falzmaschine AFV-566F, die rotative Stanzmaschine RD-4055DM sowie der SmartSlitter für das Multifinishing von Einzelbogen. Mit einem umfangreichen Maschinenaufgebot stellte Horizon abermals sein Alleinstellungsmerkmal als vielseitigster Anbieter für Lösungen in der Druckweiterverarbeitung unter Beweis.

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„Perfekte Lösung für Falzarbeiten jeglicher Art“

Frischmann Druck und Medien: Horizon AFV-566F sichert Rentabilität und eröffnet neue Perspektiven

BildDen Markt sorgfältig beobachten, modernste Technik einsetzen und neuartige Lösungen anbieten: Mit dieser Philosophie überzeugt die Frischmann Druck und Medien GmbH einen stetig wachsenden Kundenkreis und immer wieder auch die Juroren bedeutender Branchenwettbewerbe. Damit der erreichte Wettbewerbsvorsprung auch im Finishing weiter ausgebaut werden kann, setzt das Unternehmen aus Amberg in der Oberpfalz auf automatisierte Prozesse mit einer Horizon Falzmaschine AFV-566F.

„Auf lange Sicht wird unser Kerngeschäft immer mehr an Bedeutung verlieren“, stellt Jürgen Frischmann fest. Als Diplom-Ingenieur der Druckereitechnik betrachtet Frischmann diese Entwicklung nicht ohne Wehmut. Als Geschäftsführer des Familienunternehmens Frischmann Druck und Medien hat er den Trend hingegen frühzeitig erkannt und seinen Betrieb sukzessive den veränderten Anforderungen angepasst: „Hochwertige Druckereiprodukte bilden natürlich weiterhin unsere wichtigste Existenzgrundlage. Darüber hinaus stellen wir aber auch Tools bereit, die das Marketing der Kunden ergänzen und in der Praxis schon viele neue Lösungsansätze hervorgebracht haben.“ Nach Überzeugung von Frischmann ist und bleibt bedrucktes Papier als Werbeträger gleichwohl unverzichtbar: „60 Prozent aller Online-Käufe werden durch Printwerbung ausgelöst“, sagt Frischmann, „je teurer ein Produkt, desto mehr bestimmen hochwertig gedruckte Anzeigen oder extravagante Verpackungen letztlich den Markterfolg.“

Bei alledem ist es für Jürgen Frischmann „eine Frage der Glaubwürdigkeit“, nicht nur der Kundschaft neue Wege aufzuzeigen, sondern selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Im aufwändig gestalteten Kundenmagazin „Farbecht“ präsentieren Frischmann und sein Team regelmäßig Beispiele, was Druck und Weiterverarbeitung zu leisten vermögen. Neben positiven Effekten bei der Kundenakquisition bringt das Engagement auch in der eigenen Branche Wirkung mit sich: Gerade erst wurde Frischmann Druck und Medien als Partner eines Gemeinschaftsprojektes für die Produktion eines außergewöhnlichen Wandkalenders mit dem German Design Award 2018 in der Kategorie „Excellent Communications Design“ ausgezeichnet.

Immer auf dem Stand der Technik
Über klassische Druckdienstleistungen hinaus, umfasst das Portfolio der Frischmann Druck und Medien GmbH mittlerweile auch Softwareprodukte für individuell konfigurierbare Web-to-Print-Lösungen unter Einbindung von ERP-Systemen, Werbemittellogistik, Fulfillment oder Mediendatenbanken für multinational operierende Unternehmen. 1968 von Jürgen Frischmanns Vater Manfred gegründet, bildeten fortlaufende Innovationen von Anfang an eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Es begann mit 200 m2 angemieteter Fläche und einer Einfarben-Offsetdruckmaschine im Betriebsgebäude eines stillgelegten Erzstollens und führte über den kontinuierlichen Ausbau des Maschinenparks sowie die Errichtung weiterer Produktionsstandorte bis heute zu einem überregional aktiven Druck- und Medienanbieter mit rund 80 Beschäftigten. Zwei Drittel aller Aufträge erhält Frischmann von Firmenkunden direkt, das übrige Drittel füllen zwischengeschaltete Agenturen.

Jürgen Frischmann trat 1997 in den väterlichen Betrieb ein, erkannte frühzeitig die Potenziale der Digitaltechnologie und setzt auch als Geschäftsführer auf fortlaufende Investitionen in den Stand der Technik. 2016 wurde eine der ersten Digitaldruckmaschinen vom Typ HP Indigo 7900 überhaupt bei Frischmann in Amberg installiert, ausgestattet mit nahezu sämtlichen verfügbaren Features. Mag sein, dass bestimmte Maschinenoptionen aktuell noch gar nicht benötigt werden; wird der Bedarf hingegen akut, kann Frischmann das gewünschte Printprodukt ohne weitere Nachrüstungen sofort liefern. Auf dieser Basis fiel im vergangenen Jahr auch die Entscheidung für eine Horizon Falzmaschine AFV-566F.

Automatisierung verkürzt Rüstzeiten
Wie in vielen anderen Druckereien auch, macht sich der Trend zu kleineren Auflagen und individuell gestalteten Produkten auch bei Frischmann vor allem in der Weiterverarbeitung bemerkbar. Fünf Falzmaschinen älterer Bauart mussten sukzessive immer mehr Auftragswechsel verkraften. Die unvermeidbaren Rüstzeiten führten aber zusehends zu verlängerten Lieferzeiten und höheren Personalkosten. Statt den erhöhten Zeit- und Personalaufwand über die Beschaffung weiterer Falzmaschinen herkömmlicher Bauart zu kompensieren, ließ sich Frischmann vor Ort bei Horizon von der Leistungsfähigkeit einer AFV-566F überzeugen.

Die Falzmaschinen der Serie AFV-566F verfügen über einen integrierten Score-Navigator, der per Knopfdruck die benötigten Rillwerkzeuge bis auf einen Zehntelmillimeter genau automatisch positioniert. Per TOUCH&WORK-Technologie eingerichtet, können die jeweiligen Jobdaten gespeichert werden und stehen bei Wiederholaufträgen sekundenschnell zur Verfügung. Dank Automatisierung wird der manuelle Aufwand für das Einrichten drastisch reduziert; im Ergebnis können mit der AFV-566F pro Schicht und ohne zusätzlichen Personalaufwand deutlich mehr Aufträge abgewickelt werden, als es mit herkömmlichen Falzmaschinen möglich ist.

Höchste Präzision bei jedem Auftrag
Erst im Herbst vergangenen Jahres aufgestellt, mag Jürgen Frischmann auf die AFV-566F kaum noch verzichten: „Die Rillwerkzeuge werden auch bei Wiederholaufträgen schnell und sehr präzise positioniert, die Falzbrüche sind ausgezeichnet“, beschreibt Frischmann seine bisherigen Erfahrungen. Aktuell wird die neue Falzmaschine inklusive Presse und Stehendbogenauslage im Zwei-Schicht-Betrieb eingesetzt, pro Schicht werden im Schnitt vier bis zehn Aufträge abgewickelt. Ob hauchdünner Pharma-Beipackzettel oder stabiles Verpackungsmaterial: Die Bandbreite der Grammaturen reicht von 60 bis hin zu 300 Gramm, vom einfachen Bruch bis hin zu falztechnisch anspruchsvollen Aufgaben ist praktisch alles dabei. Oder, wie es Jürgen Frischmann formuliert: „Egal welches Material oder welches Papierformat: Diese Maschine ist praktisch für alle Falzarbeiten die perfekte Lösung.“

Damit nicht genug, verarbeitet die AFV-566F auch sehr kleine oder außergewöhnlich lange Falzungen (minimal 35 mm, maximal 450 mm), die in der Amberger Druckerei zuvor gar nicht hergestellt werden konnten und von externen Dienstleistern übernommen wurden. „Was uns angeht, passt die AFV-566F hundertprozentig zu unseren Anforderungen“, freut sich Jürgen Frischmann.

Optimierte Arbeitsbedingungen
Einerseits die wirtschaftlichen Vorteile modernster Technik im Blick, legt Jürgen Frischmann andererseits Wert auf einen möglichst reibungslosen Workflow und gute Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter. Auch in dieser Hinsicht erfülle die AFV-566F alle Anforderungen: „Die komfortable und einfache Bedienung, der vergleichsweise niedrige Lärmpegel und vor allem die Verringerung der Rüstzeiten schaffen eine entspanntere Arbeitsatmosphäre“, so Frischmann.

Angesichts der deutlich höheren Leistung konnte Frischmann bereits zwei der älteren Falzmaschinen ausmustern – ergänzte den Maschinenpark aber über die AFV-566F hinaus sogleich noch mit einem Horizon Klebebinder BQ-270V und einem Horizon Dreiseitenschneider HT-30C. Damit der Betrieb auch in dieser Hinsicht „der Zeit voraus bleibt“.

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