Lärm als Effizienz-Killer

Der schlimmste Störfaktor im Büro ist mitunter Lärm und kostet Unsummen bis hin zu totalem Image-Verlust. Der Experte Martin Lauble zeigt Lösungen auf, wie Effizienz in Büros deutlich gesteigert wird.

BildLärm ist der schlimmste Störfaktor im Büro, wird häufig geklagt.

Es hat weniger mit der Lautstärke zu tun, die Technik in Büros ist über die Jahre viel leiser geworden, dennoch ist Lärm heutzutage noch so belastend für die Beschäftigte. Während Gefährdungen anhand Dezibel-Werten eindeutig sind, bewerten wir unangenehm, störend oder belästigend durch die subjektive Empfindung des Einzelnen und damit unterschiedlich.

In heutigen Büros ist die störendste und gleichzeitig wichtigste Lärmquelle – das was wir als Lärm bezeichnen – das menschliche Gespräch.
Hören ist nach dem Sehen der wichtigste Informations-Kanal des Menschen.
Ohne es zu wissen, eigneten wir uns den Reflex an, auf Inhalte mit Hinhören zu reagieren und dieser Reflex steuert uns überwiegend.
Im Gegensatz zu den Augen, lassen sich die Ohren nicht schließen und somit scheinen wir machtlos gegen akustische Reize.
Ein angenehmer akustischer Reiz kann unsere Psyche positiv erregen, Körper und Geist motivieren, sogar glücklich stimmen. Unangenehmer Schall geht auf und an die Nerven: Lärm belästigt, belastet und gefährdet die Gesundheit und das Wohlbefinden. Er lähmt die Leistungsentfaltung, erzeugt Stress und schadet nachweislich der Gesundheit.

Diese Situation finden wir in vielen Unternehmen berichtet Martin Lauble, der als Arbeitssystemgestalter viele Unternehmen und Behörden berät.

Gleichzeitig verrät er, ist das Thema Akustik nur ein kleiner Faktor von Vielen, betrachten wir die Umgebungsreize ganzheitlich und stellen es den grundsätzlichen Bedürfnissen der Beschäftigten gegenüber, stellen wir schnell fest, dass die meisten Arbeitsplätze falsch angeordnet und ausgestattet sind.

Üblicherweise werden Arbeitsplätze fensterorientiert in Viererblocks angeordnet, was dazu führt, dass die Arbeitsplatz-Qualität unzureichend ist. In solchen Vierergruppen ist Lärm tatsächlich ein sehr belastender Faktor, weiß Martin Lauble aus seiner jahrelangen Erfahrung.

„Interessanterweise wurde zu diesem Thema seitens der Technik viel getan, die Geräte wurden alle leiser, teils so leise, dass heutzutage zusätzliche Schallmaskierungen debattiert werden. Dabei wird ganz vergessen, was schon der Philosoph Seneca uns mitteilte, welcher 65 n. Christus verstarb. Er schrieb damals schon „Mehr scheint mir die Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein, das Geräusch erfüllt nur die Ohren und berührt sie.“

Ein enorm wichtiger Punkt, wir nehmen Inhalte als zu verarbeitende Informationen auf und in diesen Vierergruppen wirkt somit ein Gespräch auf 3 Personen, welche sich mit anderen Themen beschäftigen wollen und sollen. Fehler sind somit vorprogrammiert und kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern wirken demotivierend auf die Beschäftigten. Doch wer glaubt, dies wäre die finale Wirkung der Ursache „Mithören müssen“ liegt falsch, so Martin Lauble weiter. Wir kennen das alle: Wenn wir uns nicht konzentrieren können, sprechen wir ebenfalls, so finden heutzutage viele Gespräche gleichzeitig statt und der Lärmpegel steigt stetig an.

Doch nicht nur diese, sondern -dies ist ebenfalls seit über hundert Jahren bekannt – ebenso die Tonhöhe und Sprachgeschwindigkeit. Wir wollen schließlich verstanden werden, hohe Frequenzen setzen sich gegen Störschall besser durch als Tiefe und so wird oftmals nicht bemerkt, dass ein Kippen der Energie im Raum stattfindet. Eine anstrengende bis hin zu aggressiver Energie, welche zusätzlich belastet und negative Folgen für Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit hat.

Im Zeitalter der Entfaltung, Digitalisierung und Agilität ist Austausch von Informationen nötiger denn je, wollen die Unternehmen dauerhaft überleben. Damit sind Gespräche unerlässlich – ebenso allerdings auch ein grundsätzliches Umdenken bei der Gestaltung von Büroarbeitsplätzen.

Multispace wird aktuell als Allheilmittel für motivierende und Sog-schaffende Arbeitswelten angestrebt, doch im Detail gleichzeitig viele Fehler gemacht. Statt einer Sog-Wirkung erhalten wir Druck von außen – der Umgebung im Büro – mit der logischen Folge erhöhter Kosten bis hin zum totalen Image-Verlust.
Diesem Thema widmet sich Martin Lauble in seinem Buch „My (new) Work“ und bietet einige hilfreiche Informationen im Podcast „Office Talk“.
Als Berater für namhafte Konzerne, Behörden und Hidden Champions setzt er aufgabenbezogene Konzepte erfolgreich um, mit dem Ergebnis erhöhter Effizienz und kurzer Amortisationszeit.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Martin Lauble Consulting
Herr Martin Lauble
Dorfstrasse 23
85051 Ingolstadt
Deutschland

fon ..: 0176-34250099
web ..: http://www.lauble.net
email : office@lauble.net

Innovative Lösungen in digitalen Zeiten…
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Pressemitteilung zur Buchver̦ffentlichung: Effizient. РMit praxiserprobten Tipps zur Effizienz

Die PlusEfficiency-Autoren Florian Friebus und Erik Sabas veröffentlichen mit „effizient.“ einen Zeitmanagement-Ratgeber mit Fokus auf Effizienz im Büro und Alltag

BildHamburg, November 2018 – Wer Zeitfresser eliminieren, seine Effizienz spürbar steigern und den immer schwierigeren Anforderungen einer komplexen digitalen Welt gerecht werden möchte, ist beim neu erschienenen Zeitmanagement-Sachbuch „effizient.“ von Florian Friebus und Erik Sabas bestens aufgehoben. Denn neben wesentlichen Grundlagen des effizienten Zeitmanagements vermitteln die Autoren vor allem eines: Praxisbezug. Dank eines locker gewählten Zungenschlags und bildhaften Kapiteln fällt „effizient.“ nicht in die klassische Management-Lektüre, sondern liefert jedermann vielseitigen Input zur persönlichen Weiterentwicklung.

Mit kleinen Tipps zu großer Effizienz

Die Vorteile der u.a. im Werk vorgestellten 3-Minuten-Regel, des 6-Uhr-Clubs, des Parkinsonschen Gesetzes oder diverser Outlook-Kniffe liegen nach der Ausführung der Autoren klar auf der Hand und lassen den Leser hin und wieder an seinen eigenen Arbeitspraktiken zweifeln. Dabei erläutern die Autoren nicht nur anschaulich, was die Prinzipien einer effizienten Geisteshaltung sind, sondern „effizient.“ gibt in lockerer Wortwahl auch zahlreiche erprobte Werkzeuge an die Hand.
Autor Florian Friebus: „Theoretisch über Effizienz zu reden ist nicht schwer. Sie aber tatsächlich im digitalen und komplexen (Büro-)Alltag zu integrieren, da liegt die wesentliche Krux. Dank jahrelanger Schulungen zum Thema Effizienz habe ich die wesentlichen Hebel, die zu betätigen sind, kennengelernt, und in diesem Buch umfangreich verarbeitet.“

Als Abrundung dieses bemerkenswerten Effizienz-Erstlings stellen die Autoren unter www.plusefficiency.com einige Downloads und Videos zur Verfügung, die dem Leser den Weg in die praktische Umsetzung noch ein wenig vereinfachen. Zu guter Letzt geben die Autoren folgendes Versprechen: „Wenn dir nicht mindestens ein Tipp von effizient. hilft, dein Leben produktiver zu gestalten, erstatten wir dir den vollen Kaufpreis ohne Wenn und Aber zurück.“
Matthias Haß (Unternehmer, bekannt aus Focus):
„Für jeden zielstrebigen Menschen, der seine Zeit gezielter einsetzen und sein Leben entspannter genießen möchte, ist dieses Buch eine Empfehlung von Herzen!“

Gerne stellen wir Ihnen ein Exemplar für redaktionelle Zwecke zur Verfügung. Reagieren Sie dazu einfach auf diese E-Mail.

„effizient.“ ist erhältlich als Taschenbuch (14,99 Euro) oder E-Book (9,99 Euro) auf Amazon: https://amzn.to/2P4ahsy

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PlusEfficiency GbR
Herr Erik Sabas
Warnstedtstr. 59a
22525 Hamburg
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Der Weg zum effizienten Projekt-Controlling in projektorientierten Unternehmen – auf die richtige Software kommt es an

In der Regel setzen projektorientierte Unternehmen in der Anfangsphase ihres Geschäftsbetriebs auf bereits vorhandene „Bordmittel“ wie Microsoft Excel für die Zeiterfassung und Microsoft Word für das Erstellen der Rechnungen.

So erinnert sich beispielsweise Sandra Gröning, Executive Assistant bei der Firma PIM-Consult, einer auf Produkt-Informations-Management (PIM) spezialisierten Unternehmensberatung aus Hamburg, an die anfängliche Vorgehensweise bei Zeiterfassung und Projekt-Controlling: „Für jedes neue Projekt wurde zu Beginn eine eigene neue Excel-Liste erstellt.“

Eine ähnliche Vorgehensweise in der Anfangszeit seines Unternehmens wählte Jochen Weintz, Partner und Geschäftsführer der Infocient Consulting GmbH, einem zertifizierter SAP Partner mit Themenschwerpunkt Business Intelligence aus Mannheim: „In der Anfangszeit genügte Microsoft Excel, um die entsprechenden Tätigkeitsnachweise über die geleisteten Projektarbeiten zu erstellen, für das Schreiben der Rechnung kam eine Standard-Rechnungssoftware zum Einsatz. Der Kunde erhielt dann die Rechnung plus die ausgedruckte Excel-Liste als Tätigkeitsnachweis. Bei wenigen Kundenprojekten pro Monat hielt sich der Aufwand in Grenzen“.

Das kann ich doch selbst: Zeiterfassung selbst entwickeln

Eine andere Vorgehensweise wählen insbesondere Unternehmen, die selbst über Software-Entwicklungs-Knowhow verfügen. Anstatt sich auf Microsoft Office-Produkte zu verlassen, programmieren diese Unternehmen anfangs häufig einfach selbst eine eigene Anwendung für die Zeiterfassung und das Projekt-Controlling.

Dies bestätigt beispielsweise Markus Götsch, Gesellschafter und Projektleiter im Bereich Geotechnik und Wasserbau bei Geotechnik-Team, einem Unternehmen aus Österreich: „Als Ingenieure sind wir natürlich sehr technikaffin und verfügen alle über entsprechende Programmierkenntnisse. Eine Zeiterfassung für unsere Projekte über reine Excel-Listen erschien uns deshalb von Anfang an als zu banal.“

Nicole Balling, Verantwortliche für die Bereiche Angebotswesen, Abrechnung und Controlling bei der Commit GmbH, einem IT-Projekt-Unternehmen aus Leonberg, erinnert sich: „Zu Beginn erfolgte die Zeiterfassung im Unternehmen ganz klassisch über Excel-Listen, später nutzten wir dann ein selbst entwickeltes Tool auf Basis von Microsoft Access.“

Mit Anstieg der Projekte steigen auch Anforderungen und Aufwand

Mit steigendem Projektvolumen stellen projektorientierte Unternehmen dann allerdings sehr rasch fest, dass die anfänglich gewählte Vorgehensweise – Excel-Listen oder Eigenentwicklung – an ihre Grenzen stößt. Das manuelle Erfassen mit Excel verursacht bei immer mehr Projekten einfach immer mehr Aufwand.

Infocient-Geschäftsführer Jochen Weintz bestätigt im Rückblick: „Der bisherige weitgehend manuelle Workflow zur Zeiterfassung und -abrechnung erwies sich vor dem Hintergrund eines immer größeren Projektaufkommens und einer immer größeren Mitarbeiteranzahl als nicht mehr durchführbar. Schon bald kostete es uns „gefühlt“ einen ganzen Tag, allein um die für die Abrechnung erforderlichen Unterlagen zusammenzusammeln.“
Auch bei PIM-Consult kam man laut Frau Gröning sehr schnell zu der Erkenntnis, sich nach einer Alternative für die bisherige MS-Word-/Excel-Kombination umzusehen. Sie erklärt: „Irgendwann dauerte es dann fast zwei komplette Arbeitstage, um gerade einmal eine Handvoll Kundenprojekte abzurechnen.“

Nicht viel besser läuft das Ganze mit einer selbst entwickelten Software-Entwicklung. Häufig scheitern die Unternehmen rasch an den eigenen Anforderungen: So erklärt Nicole Balling von Committ: „Zum einen hatten externe Mitarbeiter keinen Zugriff auf die Lösung, was ein zeitaufwändiges manuelles Nacherfassen erforderlich machte.“ Zum anderen erforderte die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung einen immer höheren Zeitaufwand – ohne dass alle Anforderungen von Anwenderseite erfüllt werden konnten. „Irgendetwas fehlt immer“, bestätigt Nicole Balling die Diskrepanz zwischen erforderlicher Funktionalität und verfügbaren Leistungsmerkmalen der Eigenentwicklung.

Und auch die Firma Geotechnik-Team musste sich eines Besseren belehren lassen: Markus Götsch gesteht: „Irgendwann wurde uns der Aufwand für die Weiterentwicklung unserer eigenen Zeiterfassungslösung zu viel. Wir entschieden uns dafür, uns zukünftig auf unser Hauptgeschäft zu fokussieren und uns für die Zeiterfassung eine externe Lösung zu suchen.“

Weshalb eine Standardlösung die beste Alternative ist

Wie die genannten Beispiele zeigen, sind Excel-Listen und Eigenentwicklungen in der Frühphase eines projektorientierten Unternehmens vielleicht eine Option. Wenn das Projektaufkommen oder die Mitarbeiterzahl dann aber steigen, sollte sich das Unternehmen schnellstens für eine speziell für die Bereiche Zeiterfassung und Projekt-Controlling konzipierte Standardsoftwarelösung entscheiden, denn sie bietet deutliche Vorteile:

* Umfangreiche Funktionalität: Anstatt sich selbst mit neuen Funktionen bei einer Eigenentwicklung „herumschlagen“ zu müssen, können die Unternehmen auf eine Vielzahl vorhandener Funktionen zurückgreifen, die kontinuierlich ausgebaut wird.
* Automatisieren von manuellen Aufgaben: Dies gilt zum einen für den Bereich Zeiterfassung. Anstatt mühevoll jede geleistete Stunde oder Projektarbeit in eine Excel-Liste eintragen zu müssen, bietet moderne Standardlösungen heute zahlreiche benutzerfreundliche Möglichkeiten zur Zeiterfassung: Über eine webbasierte Benutzeroberfläche, über mobile Apps, etc.
*Integration in Projekt-Controlling und Abrechnung: Mit der Zeiterfassung allein ist es ja nicht getan. Zum einen müssen diese Zeiten im Rahmen eines Projekt-Controllings analysiert werden. Dies ist wichtig für das interne Projektmanagement, aber auch das Reporting gegenüber dem Auftraggeber. Darüber hinaus müssen die Projektarbeiten dann aber ja auch abgerechnet werden. Moderne Standardlösungen bieten heute zahlreiche Schnittstellen für die meisten Rechnungsprogramme oder entsprechende Abrechnungsmodule, über die eine zeitnahe und präzise Abrechnung möglich und Fehler bei der manuellen Übertragung vermieden werden.

ZEP kann bei allen drei Argumenten punkten und profitiert insbesondere davon, dass es von Anfang an als Lösung speziell für projektorientierte Unternehmen konzipiert wurde. Und so ist es kein Wunder, dass alle eingangs genannten Unternehmen sich letztendlich für den Einsatz von ZEP als Standardlösung für Zeiterfassung und Projekt-Controlling entschieden haben.

Die provantis IT Solutions GmbH wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, eine webbasierte, branchenunabhängige Standardlösung für Zeiterfassung und Projekt-Controlling speziell in projektorientierten Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln und zu vermarkten. Mit ZEP – Zeiterfassung für Projekte – wurde dieses Ziel erreicht.

Heute ist ZEP bereits bei mehr als 800 Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tagtäglich erfolgreich im Einsatz. Hierzu gehören Betriebe, die Beratung oder Software-Entwicklung anbieten ebenso wie Ingenieure. Die Unternehmensgröße reicht dabei von Freiberuflern bis hin zu Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Weitere Informationen zu ZEP: http://www.zep.de

Kontakt
provantis IT Solutions GmbH
Oliver Lieven
Stuttgarter Straße 41
71254 Ditzingen
+49 7156 / 43623-0
+49 7156 / 43623-11
presse@provantis.de
http://www.zep.de

Gigantische Steigerung der Produktivität durch optimierten Materialfluss

Manufacturing Execution System von profilsys unterstützt bei Verdoppelung der Leistung in der Montage der gigant – Trenkamp & Gehle GmbH

BildDinklage / Bissendorf (OS). Die Herstellung von Achsen für Nutzfahrzeuge ist – wie bei der gigant – Trenkamp & Gehle GmbH aus dem niedersächsischen Dinklage – weitgehend individuelle Maßarbeit. Um hierbei eine hohe Produktivität und Effizienz zu gewährleisten, stellte das zur Krone-Gruppe gehörende mittelständische Unternehmen seine Prozesse auf den Prüfstand und beschloss, 2017 im Rahmen der Erweiterung der Produktionskapazitäten auch den Materialfluss zu optimieren. Mit nachhaltigem Erfolg: Laut dem gigant-Geschäftsführer Dipl.-Wi.-Ing. Alfons Veer gelang es, die Produktivität der Achsenmontage durch ein fein abgestimmtes Logistikkonzept zu verdoppeln.

Mit der Planung und Umsetzung der neuen Strategie wurde die Weissenburg Industrie-Technik Maschinenbau GmbH & Co. KG beauftragt, die ihrerseits das Know-how von profilsys aus Bissendorf bei Osnabrück einband. profilsys hat sich auf die Optimierung der Logistik in Industrie und Handel spezialisiert. Das Unternehmen liefert hierfür verschiedene Softwarelösungen und plant die passgenaue Anlagentechnik. Die Anforderungen aus der Nutzfahrzeug-Zulieferbranche sind dem Dienstleister aus einer Reihe anderer Projekte bereits bestens vertraut.

Industrie 4.0 fordert Flexibilität

gigant produziert Achsen mit Achslasten zwischen 5,5 und zwölf Tonnen für den Schwertransport, die entsprechend robust konstruiert sind. Hinzu kommen besonders leichte und wartungsarme EuroAchsen mit Scheiben- oder Trommelbremsen sowie Kompaktlager für Standard-Sattelauflieger. Jedes Produkt ist gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Im Sinne der Industrie 4.0 lautet auch bei gigant die Anforderung, ab der Losgröße eins zu produzieren und die Fertigung höchst flexibel zu organisieren.

Um den Materialfluss für die Vormontage und Montage an der neuen automatisierten Fertigungslinie so effizient wie möglich zu gestalten, entwickelte profilsys seine Programme für ein maßgeschneidertes Manufacturing Execution System (MES) weiter. Hier galt es u.a., die Montagearbeitsplätze nach dem Kanban-Verfahren zuverlässig und zeitnah mit den jeweils benötigten Teilen zu versorgen und den reibungslosen Verkehr der sieben fahrerlosen Weissenburg-Transportfahrzeuge sicherzustellen, die die Teile bzw. Baugruppen von Station zu Station befördern.

Je nach Aufgabe verschiedene profiLag®-Software-Module im Einsatz
Volker Speckmann implementierte als profilsys-Projektleiter gemeinsam mit zwei weiteren profilsys-Kollegen bei gigant mehrere Programm-Module, die die Transparenz bei den jeweils aktuellen Prozessen erhöhen und die sicheren Abläufe über die komplette Fertigungskette hinweg garantieren. „Dies erreichen wir mit verschiedenen Modulen unserer Eigenentwicklung profiLag®. So bildet unser profiLag®x pLS die Schnittstelle zum SAP-System von gigant, und das Programm profiLag®x pOp wurde speziell für das Bedienen und Beobachten von automatisierten Logistikanlagen konzipiert. Um den Verkehr der fahrerlosen Transportfahrzeuge zu regeln, haben wir hier das sogenannte pFTS-Modul eingeführt. Die Datenauswertung erfolgt mittels profiLag® pData, während das profiLag® pA+ Andon-Programm für die Visualisierung der Produktionsdaten auf den Displays an den Bedienpulten zuständig ist“, so Volker Speckmann.

Die Darstellung des Status quo dient sowohl der Selbstkontrolle als auch der Motivation der Mitarbeiter und kann je nach Bediener in verschiedenen Sprachen erfolgen. Dies wird beim Log-in via Chipkarte ermöglicht. gigant kann das System jederzeit bedarfsgerecht um weitere Sprachen erweitern.

Statt der bei MES zumeist üblichen PCs an den Arbeitsplätzen kommen hier Tablets mit Android-Benutzeroberflächen zum Einsatz. Die einfache, intuitive Bedienung per Touchscreen, der geringe Einarbeitungsaufwand und die günstige Anschaffung spielten hierbei wichtige Rollen. Vor allem aber sollen die Tablets den Monteur optimal unterstützen.

Kanban und Pick-by-Light sorgen für rechtzeitigen Nachschub

Die Nachschubsicherung bildet einen wichtigen Aspekt der aktuellen Fertigungsstrategie. gigant-Geschäftsführer Alfons Veer erklärt: „Das neue, maßgeschneiderte Logistikkonzept verzichtet auf eine Vorkommissionierung, setzt das Kanban-Prinzip zu 100 Prozent um und wird durch das Pick-by-Light-System perfekt ergänzt. Es zeigt dem Monteur via Leuchten an den einzelnen Kisten genau an, wann er aus welcher Box ein Teil zu entnehmen hat. Wenn sich der Bestand in einer Materialkiste dem Ende zuneigt, drückt der Mitarbeiter einfach einen Knopf, um den entsprechenden Nachschub anzufordern. So werden die Kollegen aus der Materiallogistik stets rechtzeitig informiert.“

Auf Basis der Planungen von Weissenburg und profilsys wurden parallel zur Einführung des Pick-by-Light-Systems auch die Lagerplatzverwaltung und die Anbindung der SAP-Anwendungen deutlich verbessert. Das Maßnahmenpaket aus Software-, Prozess- und Anlagenoptimierungen hat laut Alfons Veer eine Verdoppelung der Produktivität bewirkt: „Konnten wir früher in einer Schicht 65 Achsen montieren, sind es heute bei konstanter Mitarbeiterzahl 130 Achsen!“

Wertschöpfende und logistische Aufgaben klar getrennt

Die konsequente Trennung von wertschöpfenden und logistischen Tätigkeiten ist für den Geschäftsführer ein Kernpunkt der nun deutlich höheren Effizienz. Jeder Mitarbeiter konzentriert sich aufgrund der hohen Standardisierung auf seine originäre Tätigkeit. So brauchen sich etwa die Beschäftigten in der Montage kaum noch um die Materiallogistik zu kümmern.

Als sehr erfolgreich betrachtet auch Claas Troue, der das MES-Projekt auf gigant-Seite leitete, die Umsetzung. Für ihn ist die nachgelagerte Betreuung mit dem persönlichen profilsys-Service ebenfalls von großer Bedeutung. Eventuell auftretende Fehler lassen sich innerhalb kürzester Zeit per Fernwartung oder bei Bedarf mit einem Serviceeinsatz vor Ort beheben. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit der unkomplizierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit profilsys“, resümiert der MES-Projektleiter.

Weitere Infos: www.profilsys.de; www.gigant-group.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

profilsys GmbH
Herr Thomas Clausmeyer
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf
Deutschland

fon ..: +49 (0) 5422 92 78 100
web ..: http://www.profilsys.de
email : info@profilsys.de

Kurzportrait: profilsys GmbH

Die profilsys GmbH (ehemals „profil systems – Systeme für Produktions- und Distributionslogistik GmbH“) mit Sitz im Landkreis Osnabrück wurde 1989 von Thomas Clausmeyer gegründet. Rund 35 Mitarbeiter erstellen hier maßgeschneiderte Logistiklösungen in Industrie, Handel und Dienstleistung, die für mehr Transparenz bei den Prozessen sowie eine hohe Effizienz und Fertigungsqualität sorgen.

Das Portfolio umfasst verschiedenste Module der profiLag® Software für die gesamte Produktionskette sowie die Planung von technischen Anlagen zur Optimierung des Materialflusses.

So begleitet profilsys deutschlandweit modern aufgestellte Unternehmen auf ihrem Weg zur Industrie 4.0. Typische Betätigungsfelder sind Modernisierungen in Produktion und Logistik, verbunden mit der Einführung von speziell zugeschnittenen MES-Lösungen (Manufacturing Execution System).

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

fon ..: 05402/701650
web ..: http://www.perfectsoundpr.de
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