JSR-Wochenrückblick KW 29-2019

Mehr Spaß haben derzeit die Edelmetallinvestoren. So ging der Goldpreis wieder nach oben und markierte ein Wochenhoch bei rund 1.446,- USD je Unze. Noch deutlich besser entwickelte sich der…

BildNachdem zuletzt wieder intensiv über eine Transaktionssteuer auf Aktiengeschäfte diskutiert wurde, kommt nun noch eine von der SPD ins Feld geführte CO2-Steuer hinzu. Scheinbar will man nun mit Umweltthemen auf Stimmenfang gehen, um nicht in den einstelligen Prozentbereich abzudriften. Mittlerweile bekommt man das Gefühl, als könnten nur wir Deutschen mit unserem 2 %-Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß die Welt retten. Während wir uns dadurch die Energiekosten in die Höhe treiben, dürfte man sich international darüber amüsieren. Da fragt man sich doch langsam ernsthaft, hat man bei seinen Überlegungen auch mal daran gedacht, dass wir durch solche Aktionen unseren Wirtschaftsstandort für Investitionen immer uninteressanter gestalten?

Ein weiteres Problem ist der scheinbar nicht enden wollende amerikanisch-chinesische Handelsstreit und die sich verhärtenden Fronten im Konflikt mit dem Iran. Auch die schwachen Auftragseingänge der deutschen Industrie drücken kräftig auf die Stimmung. So verzeichnete der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ermittelte Stimmungsindex gegenüber dem Vormonat einen weiteren Verlust von 3,4 Punkten auf mittlerweile minus 24,5 Punkte. Analysten hatten mit einem Punktestand von minus 22 gerechnet.

Damit sehen die Vorzeichen für die beginnende Quartalsberichterstattungssaison unter keinem guten Stern. Da wundert es kaum…

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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JSR-Wochenrückblick KW 28-2019

Derzeit beschleunigt sich der Abwärtstrend der deutschen Konjunktur. Die Auftragseingänge brachen im Mai um sage und schreibe 8,6 % ein.

BildVergangenen Mittwoch verzeichneten der amerikanische S&P500-Index, die Technologiebörse Nasdaq Composite sowie andere Börsen neue Allzeithochs. Der Auslöser dafür, so Marktbeobachter, sei der Chef der US-Notenbank, der in eine mögliche Zinssenkung bereits für Ende Juli angedeutet hat. Die Wall Street reagierte darauf mit großer Erleichterung. Denn er zuvor gemeldete starke Arbeitsmarkt hatte zuletzt doch Zweifel an einer baldigen Zinserhöhung aufkommen lassen. Allerdings alleine die Andeutung die Zinsen zu senken reichte den Anlegern schon, da sie wieder davon ausgehen, dass die Märkte wieder das bekommen, was sie am liebsten haben: Liquidität in „Hülle und Fülle“. Solange die Märkte mit Liquidität geflutet werden und keine Anlagealternativen vorhanden sind, könnte noch Abwärtspotenzial bei den Aktienmärkten vorhanden sein.

Daraus resultiert natürlich…

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Ihr
Jörg Schulte

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Silber sollte man haben

Gerade zurzeit spricht viel für ein Investment in Silber. Denn Silber hat gute Gründe aus seiner seit 2016 dauernden Schwächephase herauszukommen.

BildDie Silber-Gold-Ratio befindet sich auf einem extrem hohen Stand. Silber ist damit sehr niedrig bewertet. Diese Preisvernachlässigung verleiht dem Edelmetall ein außerordentlich gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Die Möglichkeit, dass die Realzinsen weiter fallen, sollte zudem dem Silber preislich nach oben verhelfen. Dazu kommt die Tatsache, dass die globale Silberproduktion seit drei Jahren zurückgeht.

Laut Berechnungen der Commerzbank-Experten wird 2019 einem Angebot von 1016 Millionen Unzen Silber eine Nachfrage von 1094 Millionen Unzen Silber gegenüberstehen. Für 2020 prognostizieren sie ein Angebot von 1019 Millionen Unzen und eine Nachfrage von 1103 Millionen Unzen Silber.

Woher kommt nun das viele Silber, das zu etwas mehr als 50 Prozent in die Industrie geht? Einige der produktivsten Silberminen der Welt befinden sich in den mexikanischen Bundesstaaten Zacatecas, Sonora und Durango. Es gibt dort in Mexiko sogar Silberminen, die seit vier Jahrhunderten ohne Unterbrechung fördern. Und Mexiko ist in Lateinamerika die zweitgrößte Volkswirtschaft. Rund 22 Prozent der globalen Silberproduktion kamen im Jahr 2017 aus Mexiko.

Ein wichtiger Silberabnehmer sind für Mexiko die USA. 48 Prozent des amerikanischen Silberbedarfs kommen aus Mexiko. Etwa ein Drittel des Silbers verbrauchen die USA für Elektrizität und für Elektronik.

In Mexiko befinden sich auch die Silberunternehmen Endeavour Silver und MAG Silver mit ihren Projekten.

Endeavour Silver – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=299165 – produziert in vier hochgradigen Silber-Gold-Minen in Mexiko. Auch die fünfte und größte Mine (die vielleicht bald in Produktion geht) von Endeavour Silver, Terronera, liegt in einem historischen Silberabbaugebiet von Mexiko.

MAG Silver – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298560 – arbeitet mit Partner Fresnillo an der Produktionsreife des Juanicipio-Silberprojektes in Mexiko, das vermutlich 2020 in Produktion gehen wird. Ein weiteres Projekt von MAG Silver ist das Cinco de Mayo-Silberprojekt, das der Gesellschaft zu 100 Prozent gehört.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Endeavour Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/endeavour-silver-corp/ -) und von MAG Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/mag-silver-corp/ -).

Viele Grüße
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Jörg Schulte

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Silberländer

Silberfans sollten auch etwas über die Silberproduzierenden Länder wissen. Denn dies kann bei einer Investmententscheidung helfen.

BildBergbaufreundliche Gesetze und hochgradige Silberliegenschaften sind ein eindeutiges Plus für den Erfolg einer Silbergesellschaft. Ebenso wie der Preis für das Edelmetall oder Angebot und Nachfrage. Gemäß dem US Geological Survey war Mexiko in 2018 das Land mit der größten Silberproduktion. 6100 Tonnen Silber kamen aus Mexikos Minen. Bis 2020 soll der Wert des Bergbaus dort geschätzte 17,8 Milliarden US-Dollar erreichen.

Das größte Silberunternehmen in der Welt, Fresnillo, ist in Mexiko tätig. Zusammen mit MAG Silver – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298560 – wird das Juanicipio-Silberprojekt entwickelt. MAG Silver und sein Partner rechnen mit dem Produktionsbeginn für 2020. Daneben besitzt MAG Silver zu 100 Prozent das Cinco de Mayo Silberprojekt (gut 25.000 Hektar) rund 190 Kilometer nordwestlich von Chihuahua, ebenfalls in Mexiko.

Auch Endeavour Silver – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=299165 -, ein seit Jahren etabliertes Silberproduktionsunternehmen, fördert in seinen vier mexikanischen Minen Silber. Weitere Projekte in Mexiko und in Chile werden von Endeavour Silver verfolgt.

Mexiko bietet den dort tätigen Gesellschaften eben nicht nur hohe Silbergehalte, sondern auch niedrige Kosten und eine sehr gute Infrastruktur.

An Platz zwei der Silberproduzierenden Länder steht Peru mit 4300 Tonnen gefördertem Silber. Das Land steht auch für die weltweit bisher bekannten höchsten Silberreserven. Platz drei geht an China mit 3600 Tonnen Silber, dann folgt Polen. Dort befinden sich zusammen mit Australien die nach Peru größten Reserven des Edelmetalls. Platz vier und fünf belegt neben Polen Chile, beide mit jeweils 1300 Tonnen Silberproduktion. Es folgt Russland mit 1200 Tonnen Silber, dann kommen Australien, Bolivien und Argentinien.

Die USA produzierten in 2018 rund 900 Tonnen Silber und landen damit auf Platz zehn. Verantwortlich für die Silberförderung waren vier Silberminen und 36 Minen, in denen das edle Metall als Nebenprodukt anfällt.

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Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von MAG Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/mag-silver-corp/ -) und von Endeavour Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/endeavour-silver-corp/ -).

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