Kobalt, Platin und Palladium – dringend gebraucht

Kobalt wird in Lithium-Ionen-Batterien verwendet. Platin und Palladium könnten dieses Jahr noch knapp am Markt werden.

BildDie Aussage von Johnson Matthey, dem weltweit größtem Platin- und Palldiumverarbeiter ließ aufhorchen: Er erwartet für das laufende Jahr ein Angebotsdefizit von 127.000 Unzen beim Platin. Der Grund liege einmal in einem erhöhten Bedarf der Automobilindustrie und zum anderen sei die Investmentnachfrage sehr hoch. Emissionsvorschriften werden strenger, vor allem in Indien und China. Und neuere Katalysator-Modelle verschlingen mehr Palladium. Mit 809.000 Unzen Palladium, die in 2019 fehlen, wird gerechnet.

Dagegen geht der World Platinum Invesment Council von einem Angebotsüberschuss bei Platin aus, wenn auch deutlich geringer als in 2018. Welche Prognose sich auch immer bewahrheiten wird, Platin und auch Palladium sind gefragte Rohstoffe.

Darauf setzt auch Sibanye-Stillwater – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=299128 -, einer der größten Platin- und Palladiumproduzenten in Südafrika, der auch in Nordamerika aktiv ist. Daneben gehört in Sachen Goldproduktion Sibanye-Stillwater zu den Großen in Südafrika.

Neben dem Palladium in Autokatalysatoren wird Kobalt in Lithium-Ionen-Batterien in den Elektrofahrzeugen verwendet. Kobalt, auch das neue Gold genannt, ermöglicht die Stromspeicherung in den Batterien und dient der elektrischen Leitfähigkeit. Momentan ist noch genug Kobalt auf dem Markt, doch Experten prognostizieren, dass die Versorgung mit dem Rohstoff in den nächsten Jahren schwierig werden könnte. Denn die Elektrofahrzeuge werden immer mehr.

Noch kommen mehr als 50 Prozent des produzierten Kobalts aus der Demokratischen Republik Kongo. Doch es gibt auch Kobalt etwa in Idaho in der Iron Creek-Kobaltliegenschaft von First Cobalt – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298892 -. Dieses Unternehmen ist zu 100 Prozent Eigentümer der einzigen voll zugelassenen Kobaltraffinerie in Nordamerika. In einigen Wochen wird eine Studie Näheres zum Kobaltprojekt öffentlich bekannt machen.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von First Cobalt (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/first-cobalt-corp/ -) und von Sibanye-Stillwater (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/sibanye-stillwater-ltd/ -).

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier – https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

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Meeresboden rettet Klima

Der Meeresboden ist eine wichtige Mineralienquelle für Rohstoffe, besonders für solche, die den Klimawandel stoppen oder entgegenwirken können.

BildAktuell gibt es nur gesetzliche Regelungen, die die Erforschung internationaler Gewässer beinhalten. Die Ausbeutung wurde bisher noch nicht von der Internationalen Meeresbodenbehörde behandelt. Doch nun könnte es zur Verabschiedung eines Gesetzes über den Tiefseebergbau bis Ende 2020 kommen. Gespräche im März und dann im Juli sollen zu Regeln für die Ausbeutung führen.

Hier kommen die mehr als 160 ISA-Mitgliedsstaaten ins Bild. Die ISA wurde nach der UN-Klimakonferenz 2015 initiiert mit dem Ziel Länder mit vielen Sonnenstunden zusammenzubringen, um Solarstrom zu fördern. Ein besonders eifriges Mitglied ist dabei China. Denn viele der Rohstoffe, die für Klimaverbesserungen notwendig sind, befinden sich auf dem Meeresboden.

Allerdings ruft die Ausbeutung dieser Rohstoffe Klimaaktivisten auf den Plan. Schließlich geht es um eines der letzten unberührten Gebiete der Erde. Umweltprobleme werden befürchtet ebenso wie die Bedrohung von Tieren, die noch kaum bekannt sind. Vielleicht fürchten auch Länder, die wirtschaftlich stark vom Bergbau abhängig sind, die Konkurrenz, die hier entstehen könnte.

Selbst wenn es zu gesetzlichen Regelungen über die Ausbeutung des Meeresbodens kommt, dürfte es noch Jahre dauern, bis wirklich Rohstoffe in der Tiefe gewonnenwerden. Forschungen wurden bereits in der Clarion-Clipperton-Bruchzone zwischen Hawaii und Mexiko betrieben. Heute und noch eine längere Zeit müssen die Rohstoffe wie beispielsweise Kobalt, verwendet in Batterien von Elektrofahrzeugen, noch im konventionellen Bergbau gewonnen werden.

Etwa von First Cobalt oder M2 Cobalt. First Cobalt – https://rohstoff-tv.net/c/mid,4419,Nachrichten/?v=298479 – besitzt die Iron Creek-Kobaltliegenschaft in Idaho mit batteriefähigem Kobaltsulfat sowie die einzige in Nordamerika zugelassene Kobaltraffinerie. Gerade hat First Cobalt in Aktien von eCobalt Solutions investiert. ECobalt wird kurzfristig auf seinem Projekt in Idaho Primärkobalt produzieren können.

M2 Cobalt – https://rohstoff-tv.net/c/mid,4419,Nachrichten/?v=298910 – ist Eigentümer aussichtsreicher Kobalt-Liegenschaften in Uganda. Das Unternehmen plant eine Fusion mit Jervois Mining, welche sich mit eCobalt zusammenschließen wollen. Hier scheint ein Branchenführer heranzuwachsen.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

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CO2-Emissionen im Bergbau

Die Lieferketten der Bergbaubetriebe werden wegen Emissionen und Wassernutzung unter die Lupe genommen. Da helfen etwa Hybrid-Fahrzeuge.

BildDer größte Kupferminenbetrieb der Welt besitzt in seiner Flotte jetzt einen Hybrid-Muldenkipper. Denn auch oder gerade im Bergbaugewerbe muss auf Emissionen und die Umwelt geachtet werden. Zudem kann gleichzeitig die Produktivität gesteigert werden, und zwar um 10 bis 20 Prozent, dies besonders auch in alternden Minen. So jedenfalls der japanische Ausrüstungshersteller Komatsu. Damit können Arbeitsbedingungen im Untergrund verbessert und Kosten, beispielsweise für Belüftung, gesenkt werden.

Noch sind viele Benzinfahrzeuge unterwegs. Diese brauchen für die Abgasreinigung in den Fahrzeugkatalysatoren vor allem Platin und Palladium. Andere Einsatzgebiete dieser beiden Metalle sind die Chemie-, Mineralöl- und die Elektronikindustrie, sowie die Schmuckbranche.

Einer der größten Platin- und Palladiumproduzenten ist Sibanye-Stillwater – https://www.commodity-tv.net/?v=299128 – mit Liegenschaften in Südafrika und Nordamerika. Hochwertige Gold- und Uranprojekte in Südafrika gehören ebenfalls zum Portfolio von Sibanye-Stillwater.

Wenn es um emissionsärmeres Fahren geht, dann kommen die in Elektrofahrzeugen verbauten Lithium-Ionen-Batterien ins Gespräch. Diese benötigen unter anderem Kobalt. Der wertvolle Rohstoff kommt meist aus dem politisch nicht so stabilen Kongo. Daher sind Kobalt-Unternehmen mit Projekten in anderen Regionen besonders gefragt.

Dazu zählt auch First Cobalt – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298892 -, eine Gesellschaft, die bereits batteriefähiges Kobaltsulfat auf seiner Iron Creek Cobalt-Liegenschaft in Idaho herstellen konnte. Außerdem gehört dem Unternehmen die einzige zugelassene Kobaltraffinerie in Nordamerika.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Sibanye-Stillwater (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/sibanye-stillwater-ltd.html -) und von First Cobalt (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/first-cobalt-corp.html -).

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Rohstoffe in der Autoindustrie

Umweltfreundlicheres Fahren nimmt weltweit Fahrt auf. Neue Technologien und mehr Ladestationen werden der Elektromobilität zum Siegeszug verhelfen.

BildIn Europa werden immer mehr Autos verkauft, die einen Benzinmotor besitzen, in dem Katalysatoren wie Platin oder Palladium verwendet werden. Strengere Abgasnormen führen sogar zu einem steigenden Einsatz von Edelmetallen, da sie die Filterfunktion optimieren. Preislich ist Palladium auch in den vergangenen Jahren enorm nach oben gegangen. Besonders Platin wird in Autos mit Brennstoffzellen verbaut, hier wird an der Entwicklung gearbeitet.

Unternehmen mit Platin- und Palladiumproduktion wie etwa Sibanye-Stillwater – https://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298806 – mit Liegenschaften in Nordamerika und Südafrika (zudem diverse Goldprojekte in Südafrika) wird es an Abnehmern nicht fehlen. Dabei gehört Sibanye-Stillwater zu den führenden Produzenten von Platin und Palladium.

Geforscht wird weltweit, zum Beispiel an der University of Massachusetts. Dort werden neue effizientere Wege entwickelt, um Elektrofahrzeuge mit Antriebskraft zu versorgen. Längere Strecken zurückzulegen und dabei keine Emissionen auszustoßen, ist das Ziel. Mithilfe von Wasser, Kohlenstoffdioxid und Kobalt wird in Brennstoffzellen Wasserstoff erzeugt bei relativ niedrigem Druck und Temperatur. Dabei soll die Technologie sowohl für herkömmliche Autos als auch für Busse und Lastkraftwagen nutzbar sein.

Kobalt ist in der Elektromobilität ein wichtiger Rohstoff. Litium-Ionen-Batterien brauchen bei der Produktion Kobalt und die Nachfrage wächst. In Nordamerika besitzt First Cobalt – https://www.youtube.com/watch?v=s0Y_COfqkG0&t=2s -, ein reines Kobalt-Unternehmen, die einzige zugelassene Kobaltraffinerie in Ontario. First Cobalt wird, nachdem gerade die Herstellung eines batteriefähigen Kobaltsulfats auf seinem Iron Creek Cobalt Projekt in Idaho gelungen ist, der erste Hersteller für den amerikanischen Fahrzeugmarkt sein. Bislang wird der Großteil des raffinierten Kobalts in Asien hergestellt. First Cobalt führt Gespräche mit Automobilunternehmen, Minen und Kapitalgebern um das Projekt voranzubringen.

Auch mit den nötigen Ladestationen geht es voran, beispielsweise in Norwegen. Oslo wird die erste Stadt sein, die drahtlose Ladestationen für Elektro-Taxis bauen wird.

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