Gesundheitswesen im Fadenkreuz von Cyberkriminellen

Nach dem Global Application and Network Security Report 2018-2019 von Radware war das Gesundheitswesen nach der Öffentlichen Hand 2018 die am zweithäufigsten von Cyberattacken betroffene Branche. Tatsächlich wurden etwa 39 Prozent der Organisationen in diesem Sektor täglich oder wöchentlich von Hackern angegriffen, und nur 6 Prozent gaben an, noch nie einen Cyberangriff erlebt zu haben.

Die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen trägt zur Vergrößerung der Angriffsfläche der Branche bei. Und sie wird durch eine Reihe von Faktoren beschleunigt: die breite Einführung von Electronic Health Records Systems (EHRS), die Integration der IoT-Technologie in Medizinprodukte (softwarebasierte medizinische Geräte wie MRTs, EKGs, Infusionspumpen) und die Migration zu Cloud-Diensten. Tatsächlich macht der zunehmende Einsatz von medizinischen IoT-Geräten Gesundheitsorganisationen anfälliger für DDoS-Angriffe: Hacker nutzen infizierte IoT-Geräte in Botnetzen, um koordinierte Angriffe zu starten.

Accenture schätzt, dass der Verlust von Daten und die damit verbundenen Ausfälle die Gesundheitsunternehmen im Jahr 2020 fast 6 Billionen Dollar bzw. Euro kosten werden, verglichen mit 3 Billionen im Jahr 2017. Cyberkriminalität kann in den nächsten vier bis fünf Jahren verheerende finanzielle Auswirkungen auf den Gesundheitssektor haben.

Laut dem bereits erwähnten Radware-Bericht verzeichneten Gesundheitsorganisationen einen deutlichen Anstieg von Malware- oder Bot-Angriffen, wobei auch Social Engineering und DDoS-Attacken stetig wuchsen. Auch wenn die Zahl der Ransomware-Angriffe insgesamt zurückgegangen ist, treffen Hacker die Gesundheitsbranche mit diesen Angriffen weiterhin am stärksten. Und es steht zu erwarten, dass sie Ransomware-Angriffe weiter verfeinern und wahrscheinlich IoT-Geräte hijacken werden, um Lösegelder zu erpressen. Darüber hinaus nimmt das Kryptomining zu, wobei 44 Prozent der Unternehmen einen Kryptomining oder Ransomware-Angriff erleben. Weitere 14 Prozent erlebten beides. Dabei sind nur wenige Gesundheitsdienstleister auf derartige Angriffe vorbereitet.

Warum das Gesundheitswesen?

Die Gesundheitsbranche wird aus verschiedenen Gründen angesprochen. Ein ganz wesentlicher ist das Geld. Die Gesundheitsausgaben machen weltweit einen Anteil von 20 Prozent oder mehr des BIP aus, was die Branche zu einem finanziell attraktiven Ziel für Cyberkriminelle macht. Und laut dem Bericht von Radware werden medizinische Daten im Darknet höher gehandelt als Passwörter und Kreditkartendaten.

„Unabhängig von der Motivation stellen Ransomware- und DDoS-Angriffe eine gefährliche Bedrohung für Patienten und Dienstleister dar“, so Michael Tullius, Regional Director DACH bei Radware. „Viele Krankheiten werden zunehmend mit Hilfe von Cloud-basierten Überwachungsdiensten, Embedded-IoT-Geräten und der Selbst- oder automatisierten Verabreichung von verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt. Cyberangriffe könnten dabei das Leben und Wohlergehen der Menschen ernsthaft gefährden.“

Empfehlungen

Die Sicherung digitaler Assets kann nicht mehr ausschließlich an die IT-Abteilung delegiert werden, sondern wird zunehmend zur Angelegenheit der Führungsspitze von Gesundheitsdienstleistern. Die Experten von Radware empfehlen eine Reihe von Maßnahmen, um Cyberangriffen im Gesundheitswesen proaktiv zu begegnen:
– Kontinuierliche Überwachung und Überprüfung auf gefährdete und kompromittierte IoT-Geräte und im Falle des Falles Durchführung geeigneter Abhilfemaßnahmen
– Erstellung und Implementierung von Richtlinien und Verfahren für die Passwortverwaltung für Geräte und deren Benutzer; Sicherstellung, dass alle Standardpasswörter in sichere Passwörter geändert werden.
– Installation und Wartung von Antivirensoftware und Sicherheitspatches sowie die Aktualisierung von IoT-Geräten mit Sicherheitspatches, sobald Patches verfügbar sind
– Installation und Konfiguration einer Firewall zur Einschränkung des ein- und ausgehenden Datenverkehrs
– Gegebenenfalls Segmentierung von Netzwerken Beschränkung des Zugriffs auf Netzwerksegment
– Deaktivieren des universellen Plug-and-Play auf Routern, es sei denn, es ist unbedingt erforderlich
– Gegebenenfalls Nutzung von Cloud-Diensten spezialisierter Anbieter zur Abwehr von Cyberattacken

Radware (NASDAQ: RDWR) ist ein weltweit führender Lösungsanbieter im Bereich Anwendungsbereitstellung und Cybersicherheit für virtuelle, cloudbasierte und softwaredefinierte Rechenzentren. Das preisgekrönte Portfolio des Unternehmens sorgt für eine zuverlässige Quality of Service unternehmenskritischer Anwendungen bei maximaler IT-Effizienz.
Mehr als 12.500 Enterprise- und Carrier-Kunden weltweit profitieren von Radware-Lösungen zur schnellen Anpassung an Marktentwicklungen, Aufrechterhaltung der Business Continuity und Maximierung der Produktivität bei geringen Kosten. Radware Cloud Security Services bietet Unternehmen weltweit Cloud-basierten Infrastrukturschutz, Anwendungsschutz und unternehmensweiten IT-Schutz.

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Höchste Sicherheit für jeden Anwendungsbereich

Wir freuen uns, den Abschluss einer strategischen Partnerschaft zwischen Telecom Behnke und Advancis hinsichtlich der Integration und Kompatibilität der gegenseitigen Technologien bekannt zu geben.

BildHeutzutage geht es um ganzheitliche Lösungen, die auf dem Einsatz verschiedener hochqualitativer Systeme basieren, welche vollständig miteinander interagieren, getestet und praxiserprobt sind. Die technologischen Anforderungen unterliegen der stetigen Veränderung und niemand kennt genau die Bedürfnisse von morgen. Hochflexible und modulare Lösungen, die sich sowohl aktuellen als auch zukünftigen Anforderungen anpassen, sind deshalb unerlässlich.

Telecom Behnke ist einer der führenden Anbieter von Tür-, Industrie-, Notrufsprechstellen und Aufzugnotruftelefonen auf dem europäischen Markt. Tür- und Notrufsprechstellen von Behnke werden auf höchstem Niveau entwickelt. Die Geräte zeichnen sich durch Qualität, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Flexibilität aus und lassen sich leicht in Telefonanlagen und Datennetze integrieren.

Offene Gefahrenmanagementplattformen, wie WinGuard von Advancis, integrieren die gesamte technische Infrastruktur von Gebäuden zur einheitlichen Visualisierung und Steuerung über eine intuitive Benutzeroberfläche. Auf diese Weise werden Anwender bei der Meldungsbearbeitung unterstützt und durch die erforderlichen Maßnahmen zur schnellen und sicheren Lösung der Situation geleitet. In Verbindung mit WinGuard bieten Behnke-Produkte eine zuverlässige Leitstandlösung, die insbesondere in Hochsicherheitsbereichen und kritischen Infrastrukturen eingesetzt wird. Dazu zählen z. B. Justizvollzugsanstalten, Banken, das Verkehrs- und Gesundheitswesen sowie die Industrie.

WinGuard sammelt Meldungen aus den unterschiedlichen angebundenen Anlagen und Systemen. Die intelligente Visualisierung der Ereignisse ermöglicht es dem Anwender, die Situationen optimal zu identifizieren sowie schnell und sicher zu lösen. Dynamische Handlungsanweisungen sowie automatisch im Hintergrund ablaufende Aktionen unterstützen und entlasten den Anwender in der Leitstelle.

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Sicher ist sicher: Datenschutz-konform im Gesundheitswesen mit der Xeelo-Plattform

Intelligent Studios hatte bereits im vergangenen Jahr ein DSGVO-Modul für seine ERP-Plattform ‚Xeelo‘ veröffentlicht.

Dieses liefert Unternehmen einen vollständigen Nachweis über alle DSGVO-Aktivitäten, die sie seit dem 25. Mai 2018 durchführen müssen. Nun hat Xeelo das DSGVO-Modul speziell an die strengen Datenschutz-Anforderungen im Gesundheitswesen angepasst und Aspekte wie die Geheimhaltung von Patientenakten besonders hervorgehoben, um dem Personal im Gesundheitswesen die Datenschutz-konforme Arbeit zu erleichtern. Das Modul widmet sich Anforderungen im Gesundheits-Sektor wie Auditing-, Datenanforderungs-Management- und Dokumentations-Prozessen.

Bereits vor Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 unterlag das Gesundheitswesen den strengen Datenschutz-Vorschriften des Bundesdatenschutz-Gesetzes (BDSG). Mit der DSGVO wurden jedoch einige neue Regelungen in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten eingeführt, die weitreichende Folgen für Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Gesundheits-Dienstleister haben. Neben einer verpflichtenden Datenschutzerklärung – die meisten Praxen stellen ihren Patienten hierfür spezielle Formulare zur Verfügung – kommen verstärkte Kontrollen und eine verstärkte rechtliche Durchsetzbarkeit seitens der Behörden hinzu.

Hohe Anforderungen an Dokumenten-Management

Da im Gesundheitswesen hochsensible Informationen wie Patienten- und Mitarbeiter-Daten verarbeitet und gespeichert werden, ist diese Branche hochanfällig für Datenverstöße, und jede potenzielle Zuwiderhandlung könnte ernsthafte rechtliche und finanzielle Konsequenzen zur Folge haben. Auf Grund des hohen DSGVO-Schutz-Niveaus sowie auf Grund von Sonderregelungen bei Gesundheitsdaten, lassen sich Folgekosten schwer abschätzen. Risiken können nur durch lückenlose Dokumentation, und Einhaltung der DSGVO-Grundsätze unter Zuhilfenahme einer möglichst automatisierten Software minimiert werden.

Aus diesen Gründen hat Intelligent Studios das DSGVO-Modul seine ERP-Plattform Xeelo an die hohen Anforderungen im Gesundheitswesen angepasst.

Das Modul deckt die folgenden, grundlegenden Prozesse im Gesundheitswesen ab:

1. Dokumentation und Kategorisierung der Verarbeitungs-Aktivitäten: Bei jeder Rezept-Behandlung, Neukunden- und Patienteneinrichtung, Offenlegung von Dokumenten an Labors oder andere Dienstleister muss dokumentiert werden, welche Kategorien von personenbezogenen Daten gesammelt werden. Ferner muss akribisch genau aufgezeichnet werden, wie und von wem die Daten gespeichert werden; wer darauf zugreifen kann; aus welchen Gründen; wie lange die Daten aufbewahrt werden; welche Quellen (z.B. Software, Hardware) dabei verwendet wurden.

2. Nachweis über die Datenschutz-Ausbildung: Unabhängig von der Erfüllung aller geeigneten Datenschutzvorgaben, müssen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen nachweisen können, dass Mitarbeiter speziell geschult wurden

3. Regelmäßige Risikobewertung: Jedes Jahr sollten wichtige Prozesse hinsichtlich Datenschutz-Risiken bewertet werden, und es sollte dabei auf Wahrscheinlichkeiten und auf den Schweregrad von Hauptrisiken eingegangen werden. Darüber hinaus muss diese Gesamt-Bewertung methodisch korrekt und in einem Format vorlegbar sein, das sich für Regierungsbehörden eignet. Bei hochriskanten Prozessen muss eine als Data Protection Impact Assesment (DPIA) bezeichnete Analyse durchgeführt werden.

4. Meldung von Vorkommnissen und Verstößen: Die Meldepflicht bei Datenschutz-Verstößen ist hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass insbesondere Gesundheits-Einrichtungen verpflichtet sind, ein detailliertes Protokoll aller Vorfälle im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten anzufertigen. Dies betrifft beispielsweise Vorkommnisse wie den Verlust medizinischer Akten oder verschlüsselter Festplatten oder Flash-Laufwerke.

All diese Erfordernisse und Prozesse lassen sich mit Xeelo abbilden. Durch die Anbindung von Mobilgeräten – Xeelo läuft auf Apps für iOS und Android – ist Xeelo zudem mobil einsetzbar und bietet für alle Personengruppen eine gewisse Unabhängigkeit vom stationären Rechner in Klinik oder Praxis.

Datenschutzkonform über alle Branchen hinweg

Branchenunabhängig deckt das DSGVO-Modul von Xeelo die folgenden, allgemeinen Betriebserfordernisse ab, die im Rahmen der DSGVO anfallen:

– Externe und interne Datenanforderungen
– Vorfall- und Krisen-Management im Falle einer Datenschutzverletzung
– Einreichen von Formularen bei den zuständigen Behörden
– Datenübertragungs-Anforderungen und Benachrichtigungen in Nicht-EWR-Staaten
– Rechtstitel und Zustimmungsverwaltung von Einzelpersonen
– Änderungsaufträge
– Trainingspläne und Teilnahme-Management
– Verteilung interner Richtlinien und Dokument
– Wirtschaftsprüfung und Unternehmens-Verantwortung
– Audit-Mängel und Problemlösungsverfolgung
– Risikomanagement
– Management interner FAQ- und DSGVO-Richtlinien

Über Xeelo für DSGVO

‚Xeelo für DSGVO‘ ist in drei verschiedenen Editionen erhältlich, die den Anforderungen jeder Organisation gerecht werden. Alle Versionen sind mit sprachspezifischen Inhalten sowie Webservices zum Import von Inhalten verfügbar. ‚Xeelo für DSGVO‘ ist über zertifizierte Partner erhältlich. Lizenznehmer der Prozess- und Stammdaten-Management-Software-Plattform Xeelo erhalten ‚Xeelo für DSGVO‘ bei Nutzung von 30 Lizenzen oder mehr nach einem Jahr Nutzung kostenlos.

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Intelligent Studios mit europäischem Headquarter in Prag ist als Strategie- und IT-Prozess-Beratungsunternehmen tätig und hat sich auf Software-Integration spezialisiert. Intelligent Studios verfügt über Projektteams mit fundierten Branchenkenntnissen, die je nach Kundenwunsch maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, um eine erfolgreiche digitale Transformation eines jeden Unternehmens zu ermöglichen. Seit 2015 verfügt Intelligent Studios über ein eigenes Entwicklungszentrum, in dem die in Tschechien mehrfach prämierte Digitalisierungsplattform ‚Xeelo‘ entwickelt wurde. Die Intelligent Studios GmbH in Frankfurt am Main wurde in 2018 gegründet.

Xeelo ist ein schnelles Workflow-Tool und Dokumentenmanagement-Tool zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Es fügt sich nahtlos in die bereits bestehende IT-Architektur ein und bietet eine neue benutzerfreundliche Plattform für die Interaktion in einer Vielzahl von Geschäftsprozessen. Das Ende 2017 veröffentlichte DSGVO-Modul der Xeelo-Plattform wurde mit Hilfe von Auditoren und Datenschutzbeauftragten für die schnelle und unkomplizierte Einführung und Erfüllung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Unternehmen geschaffen.

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M&A- und IPO-Aktivitäten im Healthtech-Sektor trotz weltweiter Konjunkturabschwächung stabil

Hampleton Partners Report: Transaktionsvolumen zeigt seit 2013 beständige Entwicklung

BildDer jüngste Healthtech-M&A-Marktreport des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners zeigt einen stabilen Markt trotz weltweiter Konjunkturabschwächung. In der zweiten Jahreshälfte 2018 gab es eine Gesamtzahl von fast 100 Deals im Healthtech-Sektor. Im Jahr 2018 gingen 186 Gesundheitsunternehmen an die Börse und brachten den gesamten Brutto-IPO-Erlös für das Jahr auf 24 Mrd. USD, gegenüber nur 15 Mrd. USD im Jahr 2017.

Das Transaktionsvolumen blieb im Vergleich zum 1. Halbjahr 2018 recht konstant, ging nur um sechs Prozent zurück und liegt damit im Rahmen einer bemerkenswert stabilen Entwicklung seit 2013. Der 30-Monatsumsatz-Multiplikator stieg wieder auf 2,8x EV/S und setzte damit einen in den letzten 18 Monaten sichtbaren Trend seit dem Anstieg von einem niedrigeren 2,1x EV/S in 1H2017 auf 2,8x in 2H2017 fort.

Größte Healthtech-Transaktionen
Zu den größten veröffentlichten Deals in der zweiten Jahreshälfte 2018 gehörte die gemeinsame Private-Equity-Akquisition von athenahealth durch Veritas Capital und Evergreen Coast Capital für 5,7 Mrd. USD bei einem attraktiven 17,3x EV/EBITDA. Athenahealth bietet elektronisches Management von Gesundheitsakten als SaaS für Krankenhäuser und Gesundheitspraxen in den USA. Zudem gab es mit 1 Mrd. USD die Übernahme von M*Modal durch 3M. M*Modal bietet klinische Dokumentation, Transkription und Electronic Health Record (EHR) Software as a Service (SaaS) für den medizinischen Bereich.

Der niederländische Technologie- und Gesundheitsriese Philips ist nach wie vor der beständigste aktive Erwerber des Sektors mit insgesamt sieben Akquisitionen in den letzten 30 Monaten – darunter Blue Willow Systems mit seinen Tracking- und Warnsystemen für Seniorenwohnanlagen.

Medizinisches Marihuana
Nachdem die Vorschriften in zehn US-Bundesstaaten sowie Washington D.C. geändert wurden, konzentrieren sich die M&A-Aktivitäten nun auf den medizinischen Marihuana-Sektor. Im November erwarb die auf Marihuana spezialisierte Network-Marketing Website Leafbuyer Technologies Inc. das Unternehmen Greenlight Technologies mit seiner mobilen Anwendung. Die App enthält Funktionen wie Treueprogramme und Echtzeit-Kundendatenanalyse. Sie ermöglicht den Verbrauchern, Marihuanaprodukte vorzubestellen und die Bestellungen in ihrem lokalen Geschäft abzuholen. Solche Akquisitionen dürften in den USA im Zuge der Weiterentwicklung der Vorschriften nun häufiger auftreten.

Trends in Healthtech
– Etablierte Technologieunternehmen wie Amazon, Samsung und Cisco suchen nach Synergien und Einstiegsmöglichkeiten in den Healthtech-Sektor.
Beispiele für diesen Trend sind die Übernahme des Online-Apothekendienstes PillPack durch Amazon für 1 Mrd. USD Anfang 2018 sowie die aktuelle Zusammenarbeit von Samsung mit der Stanford University und dem Start-up-Unternehmen Syncthink zur Untersuchung des Einsatzes von VR bei der Ermittlung der Schwere von Gehirnerschütterungen. Darüber hinaus arbeitet Cisco mit GE Healthcare und Philips zusammen, um Netzwerkunterstützung für die Geräteverbindung, Sicherheit und Datenintegration im Gesundheitswesen bereitzustellen.

– Selbstbedienungs-Technologien, wie z.B. Gesundheitsüberwachungssoftware, Medikamen-ten-Tracking-Apps oder Remote-Beratungsschnittstellen, wecken das Interesse von strategischen und finanziellen Käufern.

– Der Fokus liegt auf Daten, zumal die Blockchain den Markt weiterhin mit neuen Methoden zur Speicherung, Sicherung und Verwaltung medizinischer Daten aufrüttelt.
– Der Weg in die Cloud geht weiter, wobei SaaS-Healthtech-Unternehmen Innovationen für öffentliche und private Gesundheitsdienste vorantreiben.

Healthtech im Jahr 2019
Jonathan Simnett, Direktor und Healthtech-Spezialist bei Hampleton Partners analysiert die aktuelle Marktlage: „Die M&A-Landschaft im Gesundheitswesen ist nach wie vor vielversprechend. Große Tech-Unternehmen steigen in den Gesundheitssektor ein und medizinisches Fachpersonal ist bestrebt, Technologien einzusetzen, die von der Transkription von Patientennotizen bis hin zu Diagnose und Behandlung einfach alles effektiver und kostengünstiger machen.“

Und für das bestehenden Jahr prognostiziert er: „Neue Märkte entstehen durch Millionen von Verbrauchern, die heute ihre eigene Gesundheit über Apps und Online-Programme zu Hause und unterwegs überwachen sowie durch die Deregulierung von medizinischem Marihuana. Weiterhin besonders stark von Käufern nachgefragt werden sind Lösungen für patientenorientierte Selbstbedienungs-Technologien für Rechnungs- und Bezahlmanagement sowie für elektronische Patienten- und Krankenakten. Gleiches gilt für neuartige Blockchain-Anwendungen, die die Sicherheit und Rückverfolgbarkeit von Patientendaten, Arzneimitteln und chirurgischen Geräten verbessern können.“

„Healthtech M&A-Report“ kostenlos herunterladen
Die Reports des internationalen Beratungsunternehmens Hampleton Partners unterstützen Unternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt Interessenten seine Reports kostenlos zur Verfügung. Der aktuelle „Healthtech M&A-Report“ kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden https://www.hampletonpartners.com/de/reports/healthtech-report/

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Hinweis für Redakteure:
Die Daten und Informationen für den M&A-Marktreport von Hampleton Partners wurden aus der Datenbank 451 Research (www.451research.com) zusammengestellt.

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Hampleton Partners ist ein international tätiges, auf den Technologiesektor spezialisiertes M&A-Beratungsunternehmen mit Büros in London, Frankfurt und San Francisco, das internationale Präsenz, lokale Ressourcen, umfassende Transaktionserfahrung, branchenspezifische Kenntnisse, operatives Know-how und ein gewachsenes Netzwerk von Branchenkontakten kombiniert, um für Eigentümer und Führungskräfte von Technologieunternehmen M&A-Projekte durchzuführen.
Das Kernangebot von Hampleton ist die Beratung beim Verkauf von Unternehmen in den Schwerpunkten AI, AR/VR, Automotive Technology, Digital Marketing, E-Commerce, Enterprise Software, Fintech, Industry 4.0 und IT Services. Mehr Informationen finden Sie unter www.hampletonpartners.com/de/

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