BITMi zur KI- und Umsetzungsstrategie: Regierung erkennt Stellenwert ohne Konzept zu liefern

-Bundeskabinett verabschiedet „Strategie Künstliche Intelligenz“ und beschließt Umsetzungsstrategie „Digitalisierung gestalten“
-Bedeutung von Daten für KI darf nicht unterschätzt werden
-BITMi begrüßt umfassende Themendarstellung, fordert aber mehr konkrete Maßnahmen

Berlin, 15. November 2018 – Heute hat das Bundeskabinett die „Strategie Künstliche Intelligenz“ verabschiedet, welche die Regierung in den letzten zwei Tagen gemeinsam mit der digitalen Umsetzungsstrategie im Rahmen ihrer Digitalklausur diskutiert hat. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt, dass sich die Regierung mit diesen beiden Papieren gleich sehr umfangreich dem Thema Digitalisierung widmet.

Vor allem die Bedeutung von Daten wird in der KI-Strategie als das zentrale Thema identifiziert: „Die Bundesregierung hat erkannt, dass für KI große Datenmengen essentiell sind und hier viel geschehen muss, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einen Zugang zu diesen Datenmengen erhalten, um ihre Algorithmen zu trainieren“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Dazu greifen sie auch die Pseudonymisierung und Anonymisierung von Daten auf – ein Vorschlag, den auch der BITMi schon lange unterstützt, um die Nutzung personenbezogener Daten für KI und die Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle erst möglich zu machen.“ Zudem sollen Unternehmen bei der Gründung von Konsortien unterstützt werden, um im globalen Wettbewerb besser zu bestehen. „Die Unterstützung bei der Vernetzung ist ein wichtiger Punkt, der vor allem KMU entgegenkommt. Hier freuen wir uns über die Hilfe der Bundesregierung und sind gespannt auf die weitere Ausgestaltung“, so BITMi Präsident Grün.

Nach Einschätzung des BITMi enthalten beide Papiere wichtige, zentrale Themen, kommen aber zu spät und sind zu unkonkret, um dem von der Regierung selbst ausgegebenen Anspruch zu genügen, Deutschland als führenden KI-Standort zu etablieren und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „In der KI-Strategie wird die Bedeutung der Forschung gut hervorgehoben. Der Transfer in die Wirtschaft muss aber auch gelingen, damit aus KI Produkte und Wertschöpfung entstehen. Hier ist die Strategie der Bundesregierung nicht konkret genug, es fehlt ein sichtbares Gesamtkonzept“, kritisiert Grün. „KI darf kein Thema des Elfenbeinturms sein, keine Reise ohne Plan. Vor allem dem Mittelstand, der KI als wichtiges Thema erkannt hat, ist oft die Praxistauglichkeit im eigenen Anwendungsbereich nicht klar. Hier müssen dringend Wissen transportiert und Ängste vor dem großen und scheinbar fernen Thema Künstliche Intelligenz genommen werden.“

Der BITMi fordert neben einem Datenrecht zur Erlaubnis der Verwendung nicht personenbezogener Daten für KI, eine konkrete und transdisziplinäre Ausstattung eines europäischen KI-Innovationsclusters, welches deutlich über reine Forschungskooperationen hinausgeht. Dieses Cluster sollte weitere konkrete Säulen für Gründung, Transformation der Wirtschaft und vor allen Dingen für den konkreten Aufbau von Datenpools enthalten.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Leben nach der Klimakatastrophe

Allgäuer Autor Bernhard M. Wiefel wagt interessanten Blick in die Zukunft

Bild2079. Die Welt ist nicht mehr, wie wir sie heute kennen. Was sich lange angekündigt hat, ist eingetreten und hat die Erde verwüstet: Die globale Erwärmung ließ Polkappen schmelzen, Meeresspiegel steigen und ganze Kontinente überfluten. Nur noch an wenigen Orten können Menschen an Land leben, weswegen sie sich teilweise unter die Meeresoberfläche retteten und dort Unterwasserstädte errichteten. In einer solchen leben die ungewöhnlichen 13-jährigen Zwillinge Lucy und Tim, die gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden den Auswirkungen der Klimakatastrophe trotzen müssen.

Ob nun riesenhafte, durch nuklearen Müll mutierte Geschöpfe oder U-Boot-Piraten, die Gefahren, die die Unterwasserstadt bedrohen, sind zahlreich und vielfältig. Doch Tim und Lucy tun alles, um ihre Heimat zu beschützen. Hilfreich ist dabei nicht nur ihre besondere Fähigkeit, unter Wasser atmen zu können, sondern auch die Freundschaft mit einem Delfinschwarm, der in der Nähe der Unterwasserstadt beheimatet ist.

Weil er schon immer von der außergewöhnlichen Intelligenz und der geselligen, freundlichen Art der Delfine fasziniert war, lässt der Autor diesen Tieren in seinem Roman eine besondere Rolle zukommen. Sie warnen die Kinder nicht nur vor drohenden Gefahren, sondern sind zugleich die Hüter des magischen Kristalls, der die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Menschheit, verspricht.

Obwohl die Handlung in einer chaotischen Zukunft nach der Klimakatastrophe angesiedelt ist, verfolgt Bernhard M. Wiefel mit seinem Buch keineswegs einen dystopischen Ansatz. Im Gegenteil, die Unterwasserstadt steht für einen friedvollen, sicheren Ort, an dem die Menschen harmonisch, respektvoll und ohne tödliche Waffen miteinander und mit den ursprünglichen Meeresbewohnern leben wollen.

Die Lage ändert sich jedoch, als Bedrohungen von außerhalb auftauchen und die Meinungen darüber, wie ihnen zu begegnen ist, auseinandergehen. Damit taucht der Leser ein in die Problematik einer Gesellschaft, die grundlegenden und existenziellen Ängsten ausgesetzt ist. Werte, die bis dahin unzweifelhaft galten, werden mit einem Mal hinterfragt und zur Disposition gestellt. Der Zusammenhalt droht zu bröckeln.

Die Delfine des magischen Kristalls ist ein Roman, der mehrere Thematiken in sich vereint und gekonnt die Balance zwischen Fantasy, wissenschaftlichen Aspekten, Gesellschaftsstudie und Utopie hält. Zugleich bietet er einen interessanten Ausblick auf eine Zukunft, wie sie nach der Klimakatastrophe vorstellbar wäre.

Bibliografische Angaben:
Bernhard M. Wiefel
Die Delfine des magischen Kristalls
ISBN: 978-3-86196-717-0
Taschenbuch, 172 Seiten, 10,90 Euro

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