Künftige Intelligenz – vom Menschsein im KI-Zeitalter

Michael Brendel stellt in „Künftige Intelligenz“ die Möglichkeiten und Risiken künstlicher Intelligenz, die Anfragen an unser menschliches Selbstverständnis und mögliche Grenzen zur Diskussion.

BildKünstliche Intelligenz (kurz KI) wird immer mehr zu einem selbstverständlichen Teil des menschlichen Alltags. Computer helfen uns beim Navigieren, brühen uns Kaffee am Morgen, steuern Autos und beantworten mittlerweile sogar Fragen im Kundenservice. Michael Brendels Essay „Künftige Intelligenz“ beschreibt die Geschichte und aktuelle Anwendungsfelder Künstlicher Intelligenz in gut verständlicher Sprache und wirft einen Blick in die nahe und mögliche fernere Zukunft mit der „Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“, wie Chinas Staatschef Xi Jinping sie nennt. Im Mittelpunkt von Brendels Buch steht die Frage, welche Haltung wir Menschen als Individuen, als Gesellschaft und als Völkergemeinschaft zu den immer leistungsfähigeren smarten Algorithmen finden.

Die Einführung des Internets, das ähnlich weitreichende Veränderungen mit sich gebracht hat, wurde von keinem kritischen Diskurs begleitet. Vielleicht wären uns sonst Fake News, Hassrede und Cybermobbing erspart geblieben. Doch der gegenwärtige Stand der KI-Entwicklung gibt uns noch die Gelegenheit, uns über die Möglichkeiten und Risiken der Technologie auszutauschen, die Anfragen an unser menschliches Selbstverständnis zu diskutieren und mögliche Grenzen zu definieren. Nutzen wir die Zeit! Es ist besser, unser Menschsein jetzt zu hinterfragen, als irgendwann eine weit entwickelte KI diese Frage beantworten zu lassen. Beginnen wir das wichtigste Gespräch unserer Zeit!

„Künftige Intelligenz“ von Michael Brendel ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-9197-8 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

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Hampleton Partners AR/VR-Report: Der Markt kommt in die Reifephase

Early Adopter im Gesundheitswesen, E-Commerce und Kosmetikbranche treiben den Markt voran / Deals haben sich von 2014 auf 2018 mehr als verdoppelt

BildLaut aktuellem M&A-Marktbericht zu Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) von Hampleton Partners zeigt der aufstrebende Sektor bereits Anzeichen von Reife – das Funding, die Bewertungen sowie Transaktionsvolumina nehmen in der späteren Phase zu und gewinnen an Dynamik. Die Zahl der M&A-Transaktionen stieg von insgesamt nur 11 im Jahr 2014 auf 26 im Jahr 2018. Nordamerika steht kurz davor, eine führende Position im Bereich AR/VR M&A einzunehmen, da hier 62 Prozent aller Ziele und 60 Prozent der Käufer an einer M&A-Transaktion beteiligt sind.

Anstieg bei späten Finanzierungsrunden
Auch die later-stage Finanzierung von AR/VR nimmt zu, insbesondere für die Serien B, C und höher. Tatsächlich erreichte die Gesamtfinanzierung aller 19 Series C+-Runden im Jahr 2018 2,2 Milliarden Euro – das ist mehr als das Zehnfache im Vergleich zu den 0,2 Milliarden Euro aus den acht Runden von 2015. 2017 gab es den größten Anstieg bei der Finanzierung der Serie B – Ursache waren drei ungewöhnlich großen „Supergiant“ B-Runden über 100 Millionen Euro. So erhielt die in London ansässige Firma Improbable Worlds 463 Mio. EUR vom Softbank Vision Fund mit einem Gesamtwert von rund 1 Mrd. EUR – die größte B-Runde des Jahres.
Die durchschnittliche offenbarte Ticketgröße ist über die Förderrunden der Serie C+, aber auch über alle Serientypen hinweg gestiegen und erreichte 2013 5,4 Millionen Euro, 2016 10,1 Millionen Euro und 2018 15,4 Millionen Euro.

Während Technologieriesen zu den aktivsten Käufern in diesem Bereich gehören, integrieren Healthcare-, E-Commerce- und Kosmetikunternehmen bahnbrechende AR- und VR-Technologien in ihre Arbeitsplätze und Kundenangebote.

AR/VR im E-Commerce
Nach einer dreijährigen Partnerschaft und einer Finanzierungsrunde von 18 Millionen Dollar (16,1 Millionen Euro) im Jahr 2016 wurde die israelische Infinity AR im März 2019 vollständig von Alibaba übernommen. Der Schritt festigt die Position Israels als bedeutendes Forschungs- und Entwicklungszentrum für den chinesischen E-Commerce-Riesen. Mit seinem reichen Know-how im Bereich der Consumer-Facing-Technologie ist Alibaba gut positioniert, um die AR-Revolution im E-Commerce mit Hilfe der Infinity AR-Plattform anzuführen.

AR/VR in der Kosmetikindustrie
Make-up virtuell darzustellen hat Potential. Dieses zeigt sich letzten Endes auch in den M&A-Aktivitäten. Dabei wurde das Interesse an AR-Zielen sowohl von Kosmetik-Entwicklern als auch von Einzelhändlern geweckt. Im März 2018 erwarb L’Oréal Modiface, das Beauty-Probier-Simulationen per Live-Video mit fotorealistischem Make-up sowie Haarfarben- und Frisuren-Simulationen anbietet. Im November 2018 folgte mit Ulta Beauty einer der größten Kosmetikhändler der USA, der GlamST erwarb. Das Unternehmen bietet 3D-Virtual Make-up-Technologie an, mit der Nutzer Make-up via Handy, Online und In-Store auszuprobieren können.

AR/VR im Gesundheitswesen
Die AR- und VR-Technologie trägt dazu bei, das Gesundheitswesen und die Behandlung von zum Beispiel psychischen Erkrankungen zu revolutionieren und gleichzeitig die steigenden Kosten zu senken. So erwarb Varian im Juni 2018 humediQ. humediQ bietet unter anderem oberflächengesteuerte Strahlentherapie Workflow-Lösungen für Onkologie-Anbieter sowie Kameras, die die Positionierung und Bewegung der Patienten überwachen. Staywells Übernahme von Provata, einem Anbieter von Health Management Software as a Service, kombiniert VR-gestützte Meditationen mit physiologischem Monitoring. Die Lösung wird Arbeitgebern und Gesundheitsdienstleistern angeboten.

Heiko Garrelfs, Sector Principal von Hampleton Partners, kommentiert die Ergebnisse des aktuellen Hampleton Reports: „Während der M&A-Markt für AR/VR-Ziele im Vergleich zu anderen Technologiebereichen noch in den Kinderschuhen steckt, zeigen erfolgreiche Investitionen in Unternehmen in der späteren Phase, dass die Branche allmählich reift. Die Big-Ticket-Finanzierung hilft Start-ups, über die Proof-of-Concept-Phase hinauszuwachsen und einen echten Kundenstamm zu entwickeln, der dazu beitragen wird, potenzielle Käufer anzuziehen. Early Adopter aus den Bereichen Gesundheitswesen, E-Commerce und Kosmetik tragen dazu bei, dass diese Technologien immer mehr zum Mainstream werden und sich als nützlich erweisen. Aufgrund all dieser Faktoren erwarten wir in naher Zukunft einen Anstieg des Volumens von M&A-Transaktionen.“

M&A-Report kostenlos herunterladen
Die Reports des internationalen Beratungsunternehmens Hampleton Partners unterstützen Unternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt Interessenten seine Reports kostenlos zur Verfügung.
Der aktuelle „AR/VR Report 1HJ 2019“ kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden https://www.hampletonpartners.com/de/reports/augmented-virtual-reality-report/

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Hinweis für Redakteure:
Die Daten und Informationen für den M&A-Marktreport von Hampleton Partners wurden aus der Datenbank 451 Research (www.451research.com) zusammengestellt.
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Hampleton Partners ist ein international tätiges, auf den Technologiesektor spezialisiertes M&A-Beratungsunternehmen mit Büros in London, Frankfurt und San Francisco, das internationale Präsenz, lokale Ressourcen, umfassende Transaktionserfahrung, branchenspezifische Kenntnisse, operatives Know-how und ein gewachsenes Netzwerk von Branchenkontakten kombiniert, um für Eigentümer und Führungskräfte von Technologieunternehmen M&A-Projekte durchzuführen.
Das Kernangebot von Hampleton ist die Beratung beim Verkauf von Unternehmen in den Schwerpunkten AI, AR/VR, Automotive Technology, Digital Marketing, E-Commerce, Enterprise Software, Fintech, Industry 4.0 und IT Services. Mehr Informationen finden Sie unter www.hampletonpartners.com/de/

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Fujitsu gestaltet die Zukunft des Supercomputings – mit Human Centric Artificial Intelligence

Auf der jährlichen ISC High Performance Computing-Konferenz vom 16. bis 20. Juni 2019 in Frankfurt zeigt Fujitsu, wohin die weitere Entwicklung Künstlicher Intelligenz führt.

Auf einen Blick:
o ISC Conference in Frankfurt am Main: Fujitsu verschiebt die Grenzen von Deep Learning und Artificial Intelligence (AI) bzw. Künstlicher Intelligenz (KI)
o Die Highlights der ISC Conference beinhalten unter anderem die Deep Learning Unit (DLU) von Fujitsu, das Herzstück der End-to-End KI-Lösung Zinrai Deep Learning System, sowie Lösungen auf Basis der Fujitsu Advanced Image Recognition (FAIR) Software sowie den neuen Supercomputer Fugaku

München, 12. Juni 2019 – Auf der jährlichen ISC High Performance Computing-Konferenz vom 16. bis 20. Juni 2019 in Frankfurt zeigt Fujitsu, wohin die weitere Entwicklung Künstlicher Intelligenz führt. Am Stand J-600 präsentiert das Unternehmen bahnbrechende technische Innovationen zur Optimierung von Geschäftsprozessen und für den gezielten Einsatz von KI. Eines der Highlights ist die Deep Learning Unit (DLU) von Fujitsu. Die Innovationen bieten einen Einblick in den aktuellen Status des Supercomputers Fugaku, den Nachfolger des legendären K-Computers.

Auf der ISC 2019 liegt am Stand von Fujitsu ein besonderer Schwerpunkt auf Deep Learning, einer speziellen KI-Technologie, die vor allem bei der Automatisierung eine zentrale Rolle spielt. Deep Learning nutzt komplexe künstliche neuronale Netze für die Verarbeitung großer Datenmengen und beschleunigt das Training von KI bzw. KI-Systemen. Die hieraus resultierenden Vorteile bestehen unter anderem in einer entscheidend höheren Effizienz sowie einem niedrigeren (Kosten-) Aufwand für das Trainieren von KI. So können bereits in diesem Stadium zusätzliche Ertragsressourcen erschlossen und neue Geschäftsmöglichkeiten genutzt werden.

Das innovative Fujitsu AI Zinrai Deep Learning System mit der DLU zeigt, wohin die Reise beim Deep Learning geht – durch eine exponentielle Steigerung der Leistung auf das Zehnfache pro Watt im Vergleich zu heute verfügbaren alternativen Ansätzen. Die DLU kann dieses Potenzial aufrufen, indem sie die Zeit für das Training und Testen von KI-Modellen signifikant verkürzt und damit insgesamt zu einer entscheidenden Beschleunigung von Geschäftsprozessen beiträgt.

Schlüsselinnovationen verschieben die Grenzen des heute Machbaren bei Deep Learning
Drei Schlüsselinnnovationen sind es, die Fujitsu bei der Verschiebung der Grenzen und der Erweiterung von Möglichkeiten zum konkreten Einsatz von Deep Learning unterstützen. Das Zinrai Deep Learning System ist dabei die zentrale Lösung für die verstärkte Weiterentwicklung von Deep Learning-Kapazitäten. Die drei Innovationen bestehen zum einen aus dem DLU-Chip, der einen Domain-spezifischen Beschleunigungseffekt bewirkt, der Deep Learning Integer „DL-INT“, einem adaptiven numerischen Format, das die Leistung von Deep Learning noch einmal steigert, sowie einer ebenfalls neuen Domain-spezifischen Interconnect-Technologie für einen besonders großen parallelen Durchsatz für große neuronale Netze.

Supercomputer Fugaku
Auf der ISC zeigt Fujitsu darüber hinaus wichtige Updates zu technischen Details sowie den generellen Stand der Dinge beim Supercomputer Fugaku, dem Nachfolger des K-Modells. Er wurde in Zusammenarbeit mit RIKEN entwickelt und trägt seinen Namen als Referenz an den Fuji, Japans berühmtesten Berg. Fugaku wurde vor allem konzipiert und gebaut, um eine Top-Level- bzw. Spitzenleistung von Anwendungen zu ermöglichen – und das im Kontext unterschiedlicher gesellschaftlicher wie auch wissenschaftlicher Herausforderungen. Nach erfolgreicher Vollendung des Systemdesigns haben Fujitsu und RIKEN jetzt mit der Produktion begonnen. Der Plan von Fujitsu sieht vor, einen neuen Supercomputer auf Basis der für Fugaku entwickelten Technologien zu realisieren, der zum Jahresende verfügbar sein soll.

Der K-Supercomputer wurde 2012 offiziell in Betrieb genommen und galt seither als wegweisend. Der Nachfolger soll nun sowohl als F&E-Plattform dienen als auch zur Verwirklichung dessen, was in Japan unter der Vorstellung einer Gesellschaft 5.0 verstanden wird – die künftige Form des Zusammenlebens. Im weiteren Verlauf plant Fujitsu eine verstärkte Nutzung von Fugaku für kommerzielle Zwecke. Sogar ein Einstiegsmodell wird bereits erwogen.

Digital Annealer als Enabler
Die Besucher der ISC können sich zudem live von den Fähigkeiten des Digital Annealer von Fujitsu überzeugen. Der vom Quantencomputing inspirierte Annealer ermöglicht die Durchführung von Aufgaben im Geschäftsleben, die bis dato als unlösbar galten. So ist er in der Lage, komplexe kombinatorische Herausforderungen zu bewältigen. Das ist für die optimale Taktung bei der Herstellung von Schweißnähten durch Roboter in der Automobilindustrie genauso wichtig wie bei der Ausbalancierung von Risiken und Chancen hinsichtlich sensibler Assets in der Finanzbranche – oder aber bei der Planung der effizientesten Route für vernetzte Fahrzeuge unter Beachtung der jeweiligen Echtzeit-Verkehrssituation.

KI verbessert Qualität und ermöglicht entscheidende Fortschritte in der Konstruktion
Überdies können sich die Besucher in Frankfurt darüber informieren, wie FAIR (Fujitsu Advanced Image Recognition) eine maßgeblich optimierte Bilderkennung nutzt, um Herstellern das frühzeitige Identifizieren möglicher Anomalien zu ermöglichen. Der AI Solver, der auf Fujitsu PRIMERGY M5-Servern läuft und über die aktuellsten skalierbaren Intel-Prozessoren mit HPC-Architektur verfügt, zeigt, wie sich anspruchsvolle Probleme bei Design und Engineering lösen lassen. Nicht zuletzt demonstriert Fujitsu auf der ISC, wie ein KI-Workflow Management in hybriden Umgebungen funktionieren kann, wenn die Gateway Software von Fujitsu in Verbindung mit einer leistungsfähigen Inferenzmaschine zum Einsatz kommt, die mit neuronalen Netzen sowohl on-Premise als auch Cloud-basiert funktioniert.

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Über Fujitsu
Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -dienstleistungen. Mit rund 132.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2018 (zum 31. März 2019) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4 Billionen Yen (36 Milliarden US-Dollar). http://www.fujitsu.com

Über Fujitsu Central Europe (CE)
Fujitsu unterstützt als führender Informations- und Telekommunikations-Komplettanbieter seine Kunden bei allen Aspekten der digitalen Transformation. Dafür kombiniert das Unternehmen IT-Dienstleistungen und Produkte mit zukunftsweisenden digitalen Technologien – wie Künstlicher Intelligenz (KI), dem Internet der Dinge (IoT), Blockchain, Analytics, Digital Annealing sowie Cloud- und Sicherheitslösungen – und schafft zusammen mit seinen Kunden und Partnern neue Werte. Das Produkt- und Service-Angebot kann passgenau auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden – von der Konzeption bis hin zur Implementierung, dem Betrieb und der Orchestrierung von digitalen Ökosystemen. In der Region Central Europe (Deutschland, Österreich, Schweiz) erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2017 (zum 31. März 2018) mit circa 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Mit über 10.000 Channel-Partnern in Central Europe verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.fujitsu.com/de/

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Innovationen bei Künstlicher Intelligenz pushen beispielloses M&A-Wachstum

Analyse von Hampleton Partners zeigt, dass Gesichtserkennung, Edge AI, Computer Vision, Sprachanalyse und maschinelle Datenanalyse M&A-Aktivitäten im AI-Umfeld beflügeln

BildDer aktuelle M&A-Marktbericht zu Künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners zeigt, dass 2018 über 150 Transaktionen im Vergleich zu 105 Transaktionen im Jahr 2017 veröffentlicht wurden. Auch das erste Halbjahr 2019 zeigt eine beeindruckende M&A-Dynamik im Zusammenhang mit AI mit 65 bereits verzeichneten Transaktionen und insgesamt fast 100 geplanten Transaktionen allein für das erste Halbjahr. Bezogen auf den Marktwert wird prognostiziert, dass der Bereich Künstliche Intelligenz von 21,46 Milliarden Dollar im Jahr 2018 auf 190 Milliarden Dollar im Jahr 2025 wachsen wird – also eine Steigerung um das Neunfache in den nächsten knapp sieben Jahren.

Die Künstliche Intelligenz ist von der Experimentier- in die Entwicklungsphase des Innovationszyklus übergegangen. Da die Anwendung von AI in fast allen Branchen immer breiter wird, sind mehrere Branchen heute auf Fortschritte bei AI angewiesen, um ihr Wachstum und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten so zum Beispiel autonome Fahrzeuge, IoT, Healthtech, E-Commerce, Versicherungen und Smart Cities. Diese Branchen suchen nach Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz, um ihre Technologieentwicklung voranzutreiben, Effizienz und Produktivität zu verbessern, Geschäftsmodelle zu rationalisieren und Latenz und Fragmentierung zu reduzieren.

Maschinelle Datenanalyse und Edge AI
Das erste Quartal 2019 hat für den Bereich maschinelle Datenanalyse mit 46 Deals einen Rekord im M&A-Transaktionsvolumen ausgewiesen. Die maschinelle Datenanalyse hat in jüngster Zeit eine Tendenz zu Edge AI gezeigt, sprich die Ausführung von AI-Algorithmen auf Edge-Geräten wie Smartphones oder Autos anstatt durch Kommunikation mit einer zentralen Cloud oder einem zentralen Server. Das ermöglicht Geräten, die Privatsphäre zu schützen und die angebliche Unsicherheit von Cloud-basierten Datensystemen zu vermeiden. Edge Computing ermöglicht es den Geräten auch, Informationen lokal zu verarbeiten und schneller zu reagieren, was für die Entwicklung des Internet der Dinge (IoT) und der autonomen Fahrzeugtechnologie von entscheidender Bedeutung ist.

Computer Vision
Die Computer Vision – die Fähigkeit, Computern sozusagen Sehvermögen zu geben – erlebte im zweiten Halbjahr 2018 einen fulminanten Auftritt, was vor allem auf das Wachstum starker Trends wie Gesichtserkennung, kassenfreier Einzelhandel oder Bewegungsanalyse zurückzuführen ist. Diese haben es ermöglicht, mehr Informationen für potentielle zukünftige Geschäftschancen zu liefern.

Die Gesichtserkennung entwickelt sich schnell zu einer dominanten Form der biometrischen Authentifizierung, mit frühen kommerziellen Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Einzelhandel, Zahlungsverkehr und Unterhaltungselektronik. Dabei ist Apples neueste Smartphone-Technologie für Face ID-Logins und Zahlungen einer der kommerziell beliebten Anwendungsfälle. Einzelhändler setzen die Technologie zur Erkennung von Stammkunden ein – eine Strategie, mit der sie im Rahmen von Treueprogrammen spezielle Rabatte anbieten. Auch die städtische Infrastruktur wird immer intelligenter und kann Sicherheitskameras und Videoanalysen mit Hilfe der Gesichtserkennung einsetzen, um Täter oder Verdächtige im öffentlichen Raum zu erkennen und zu verfolgen.

Sprachanalyse und AI bei Unterhaltungen
Globale Technologieunternehmen in Ost und West haben sich stark auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Gesprächen konzentriert. So hat beispielsweise die Integration des neuen AI-gesteuerten automatisierten Reservierungssystem Duplex in das Pixel 3 Smartphone dieses Google Handheld-Gerät in ein AI-Kraftpaket verwandelt.

Apples Siri liegt in Bezug auf Spracherkennungsfähigkeit und -entwicklung weit hinter Amazons Alexa und Googles Assistant zurück. So war es nicht verwunderlich, dass Apple im Februar 2019 PullString übernommen hat, eine Spracherkennungssoftware, die es Unternehmen ermöglicht, miteinander verbundene Anwendungen für IoT-Geräte zu entwickeln.

Viele Unternehmen glauben, dass das Problem nicht die Spracherkennungstechnologie selbst ist, sondern der Mangel an Fokussierung und Argumentation innerhalb dieser Systeme. Infolgedessen ist die Intent Detection – also die Fähigkeit, aus dem Kontext heraus zu bestimmen, welche Absichten ein Benutzer verfolgt – zum neuen Forschungsschwerpunkt für Spracherkennungs-Start-ups geworden.

Heiko Garrelfs, Sector Principal von Hampleton Partners, kommentiert die Ergebnisse des aktuellen Hampleton Reports: „Das erste Quartal 2019 mit rekordverdächtigen M&A-Transaktionsvolumina in zwei von drei Subsektoren der Künstlichen Intelligenz hat das Tempo für den Rest des Jahres bestimmt. Angesichts des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit vieler Branchen, die heute von der Entwicklung dieser AI-Technologien abhängig sind, verstärken strategische Investoren aus allen Sektoren und Kontinenten ihre Akquisitionen und Investitionen. Künstliche Intelligenz ist einer der am schnellsten wachsenden Sektoren, der von großer Dynamik profitiert und bahnbrechende Ergebnisse liefert.“

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Die Reports des internationalen Beratungsunternehmens Hampleton Partners unterstützen Un-ternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt Interessenten seine Reports kostenlos zur Verfügung.

Der aktuelle „Artificial Intelligence Report 1HJ 2019“ kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden https://www.hampletonpartners.com/de/reports/artificial-intelligence-report/

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Die Daten und Informationen für den M&A-Marktreport von Hampleton Partners wurden aus der Datenbank 451 Research (www.451research.com) zusammengestellt.
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