Mittelstandsfinanzierer Maturus Finance wird Partner im Netzwerk „Die Unternehmervertrauten“

Die Maturus Finance GmbH ist neuer Kooperationspartner von „Die Unternehmervertrauten“.

BildDas Netzwerk wendet sich an Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte, denn diese genießen durch ihre Arbeit und die Beratung ein besonderes Vertrauen mittelständischer Unternehmer. Häufig gibt es bereits eine jahrelange Zusammenarbeit – sie kennen die Besonderheiten der Betriebe und deren wirtschaftliche Situation. Dabei immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben und zu wissen, worauf es gerade in Ausnahmesituationen bei den Mandanten ankommt, ist aufgrund der Themen-Komplexität nicht immer einfach. „Wir bieten eine Plattform, auf der sich Unternehmervertraute nicht nur untereinander, sondern auch mit Experten anderer Fachbereiche austauschen können“, beschreibt Iris Behrens, eine der Initiatorinnen, die Idee. „Der Wissenstransfer und der Ausbau des eigenen Netzwerkes in den Bereichen Finanzierung, Restrukturierung, Digitalisierung, M&A, Transformation und Internationalisierung erleichtert es gerade regionalen Mittelstandskanzleien, sich angesichts steigender Anforderungen ihrer Mandanten im Wettbewerb zu behaupten“, so Behrens weiter. Die Plattform bietet dafür nicht nur eine „klassische“ Quartalszeitung, sondern auch eine informelle Website, verschiedene Social-Media-Kanäle und zahlreiche regionale Netzwerktreffen.

Expertenwissen zu alternativen Finanzierungen
Der optimale Finanzierungsmix ist ein wichtiges Thema für Berater und deren Mandanten. Alternative Modelle haben in den vergangen Jahren an Bedeutung gewonnen und ergänzen häufig die klassischen Bankenfinanzierungen. Möglichkeiten gibt es viele, doch welche Finanzierung passt zu welchem Anlass und was sind die Voraussetzungen, damit die Liquiditäts-beschaffung gelingt? Gibt es auch Finanzierungen, die funktionieren, wenn die Bonität nicht herausragend ist? „Wir stellen gerne den Netzwerkpartnern der Unternehmervertrauten das Wissen und unsere Erfahrungen zu bankenunabhängigen alternativen Finanzierungen zur Verfügung“, so Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance. „Bereits seit 2005 bieten wir dem Mittelstand über assetbasierte Finanzierungsmodelle, wie Sale & Lease Back, frische Liquidität.“

Innenfinanzierung schafft schnell und flexibel Liquidität
Während zum Beispiel das Neuinvestitionsleasing im Mittelstand längst ein „alter Hut“ ist, kennen viele die Möglichkeiten von Sale & Lease Back oder Sale & Buy Back zur Liquiditätsbeschaffung noch nicht im Detail. „Wir freuen uns auf die Gespräche“, so von der Goltz. Der Finanzierungsexperte beschreibt den Ansatz: „Produzierende Betriebe haben oft enorme stille Reserven in Form von gebrauchten Maschinen und Anlagen in der Halle stehen. Wir kaufen diese an und zahlen den Kaufpreis sofort auf das Geschäftskonto aus: Die Kapitalisierung erfolgt dabei aus eigener Kraft im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung. Im Anschluss least der Kunde die Objekte zurück, es gibt keinerlei Stillstand der Maschinen. Gerade in Son-dersituationen, wo schnell und flexibel Liquidität benötigt wird, kann Sale & Lease Back eine optimale Lösung sein.“ Bei diesem Modell stehen die Objekte im Vordergrund und nicht die Bonität des Unternehmens, man spricht deshalb auch von „Asset Based Finance“. Der Finanzierungsansatz eignet sich demnach vor allem für produzierende Betriebe. „Die Ticketgrößen der einzelnen Finanzierungen liegen bei Maturus Finance zwischen 0,3 Millionen Euro und 15 Millionen Euro, im Einzelfall auch darüber hinaus“, erläutert von der Goltz weiter. „Voraussetzung ist, dass die Objekte werthaltig, mobil und fungibel sind und dass ein Maschinenpark vorhanden ist. Einzelmaschinen sind nicht für eine Sale & Lease Back-Finanzierung geeignet. Neben den maschinenlastigen Branchen, wie dem Maschinen- und Anla-genbau, der Metall-, Kunststoff- und Holzverarbeitung, der Nahrungsmittelindustrie und der Textilindustrie haben wir auch Kunden aus dem Hoch- und Tiefbau oder der Transportlogistik. Hier finanzieren wir zum Beispiel Baumaschinen oder Kühltransporter“. Für eine erste Einschätzung zu einer möglichen Kaufpreissumme, reicht bereits ein detaillierter Anlage- und Leasingspiegel.

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Herr Carl-Jan von der Goltz
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Kurzprofil Maturus Finance GmbH

Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 500 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 15 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Generationenwechsel im Mittelstand: Nachfolgelösung durch Unternehmensverkauf

Unternehmensnachfolgen bestimmen den aktuellen Diskurs – bis 2022 stehen eine halbe Million bei kleineren und mittleren Betrieben an. Doch wie setzt man die Finanzierung auf?

BildEine halbe Million Unternehmensnachfolgen stehen bis 2022 bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) an, so das Ergebnis des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Experten sprechen bereits von einer Phase des Generationswechsels in Deutschland. Die Ãœbergabe im Familienkreis ist dabei immer noch die erste Wahl: 54 Prozent aller Inhaber möchten ihr Unternehmen in den Händen eines Familienmitglieds wissen. Immerhin 42 Prozent können sich den Verkauf an einen Externen vorstellen, ein sogenanntes „Management-Buy-in (MBI). Lediglich ein Viertel der KMU zieht die Ãœbergabe an einen derzeitigen Mitarbeiter in Betracht, 27 Prozent erwägt einen Verkauf an einen aktuellen Miteigentümer. Erwirbt das bisherige Management die Mehrheit vom Alteigentümer, bezeichnet man dies als Management-Buy-out (MBO). Unabhängig von der gewählten Ãœbergabeform ist die Nachfolge ein komplexer Prozess, der nicht nur steuerlich, rechtlich oder finanziell viele Besonderheiten und Aufgaben mit sich bringt. Auch emotional ist eine Ãœbergabe für alle Beteiligten etwas Außergewöhnliches. Beim bisherigen Inhaber erweisen sich Emotionen sogar häufig als Bremse – viele schieben es zu lange hinaus, sich mit der Abgabe des Lebenswerks intensiv zu beschäftigen. Die KfW gibt an, dass 42 Prozent der bis 2019 anstehenden Nachfolgen bis jetzt kaum oder nicht konkret vorbereitet sind. Die Optionen für einen erfolgreichen Generationswechsel werden meist jedoch nicht besser, je länger sich die Ãœbergabe hinauszögert. Die Investitionstätigkeit geht häufig zurück, gute Mitarbeiter verlassen aufgrund unsicherer Perspektiven den Betrieb. Im schlimmsten Fall entsteht eine Abwärtsspirale: Umsätze und Erträge sinken, potentielle Nachfolger sind immer schwerer zu finden, der Wert des Unternehmens wird dann negativ beeinflusst.

Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung
Der Unternehmensbewertung kommt im Ãœbergabeprozess eine ganz besondere Bedeutung zu – nicht selten scheitern Nachfolgelösungen, weil der Alteigentümer den Wert seines Betriebs viel höher einschätzt als ein potentieller Käufer.

In der Praxis gibt es zwar kein einheitliches Modell oder eine feste Heran-gehensweise zur Unternehmensbewertung, wie Harald Link, Geschäftsführer des M&A-Beratungshauses Harald Link Mergers & Acquisitions, Internationale Beteiligungs- und Fusionsberatung, erläutert: So werden bei Unternehmenstransaktionen heutzutage generell entweder Substanz- oder aber Ertragsüberlegungen, eventuell auch aus einem Mix beider Werte, angestellt. Dieses allerdings vor dem Hintergrund, dass zumindest in der Theorie heutzutage darüber Einigkeit besteht, dass sich unter Fortführungsgesichtspunkten der Wert eines Unternehmens mit zufriedenstellender Rendite nach dessen Fähigkeit errechnet, zukünftig positive Liquiditätsüberschüsse zu erwirtschaften. Die Ermittlung des Unternehmenswertes erfolgt dabei entweder nach dem Ertragswert- beziehungsweise – vor allem bei internationalen Transaktionen – dem Discounted-Cashflow-Verfahren.“

Beide Verfahren beruhen auf der gleichen konzeptionellen Grundlage und führen bei vergleichbaren Bewertungsannahmen zu identischen Unternehmenswerten: Die zukünftigen Liquiditätsüberschüsse werden auf den Bewertungsstichtag abgezinst und somit der Barwert ermittelt. Nach den heute allgemein anerkannten Regeln für Unternehmensbewertungen ergibt sich der Wert eines Unternehmens also aus dem künftigen Nutzen, den das Unternehmen in erster Linie aufgrund seiner im Bewertungszeitpunkt vorhandenen materiellen Substanz, seiner Innovationskraft, seiner Produktgestaltung und Marktposition, seiner inneren Organisation sowie seines Managements in Zukunft erbringen kann.

Argumentationsbasis für Preisverhandlungen
Die in die Unternehmensbewertung einfließenden Einnahmen- und Ertragsüberschüsse beziehen sich ausschließlich auf die Zukunft und können deshalb nur unter bestimmten Prämissen prognostiziert werden. „Viele Komponenten spielen bei der Berechnung eine Rolle, die in der Praxis außerdem zudem unterschiedlich gewichtet werden“, erläutert Link. „Allerdings bietet hier das Institut der Wirtschaftsprüfer Deutschland mit dem IDW S1 zumindest einen theoretischen Qualitätsstandard.“

In der Praxis wird bei Unternehmenstransaktionen häufig ein Unternehmensbewertungs-Gutachten durch Wirtschaftsprüfer oder andere professionelle Bewertungsfachleute erstellt. Unabhängig von den verschiedenen Ansätzen liegt der wesentliche Vorteil eines Gutachtens zur Ermittlung des Unternehmenswertes vor allem darin, wenn das strategische Ressourcenpotential explizit herausgearbeitet worden ist. Im Ãœbrigen wird eine Argumentationsbasis für die Preisverhandlungen geschaffen, die Ermittlung des tatsächlichen Unternehmenswertes aus der Komplexität gelöst und in den einzelnen Schritten nachvollziehbar und damit überprüfbar.“ Allerdings: Selbst die profundeste Wertermittlung bringt nichts, wenn eine geplante Unternehmenstransaktion an der fehlenden Finanzierung des möglichen Erwerbers scheitert.

Finanzierung als Hemmnis für eine Nachfolgelösung
Bereits der DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge wies darauf hin, dass jeder zweite potentielle Ãœbernehmer Schwierigkeiten hat, den Kaufpreis und die erforderlichen Modernisierungsinvestitionen zu finanzieren. Das gilt selbst in der aktuellen Niedrigzinsphase. Die zusätzlichen Regulierungen der Finanzmärkte werden den Zugang zu Fremdkapital sukzessive er-schweren und oft würde die Hausbank die Ãœbernahme zwar generell be-gleiten, kann aber nur einen Teil der benötigten Kaufpreissumme bereitstellen. Alternative Finanzierungsmodelle können hier eine interessante Option sein. „Produzierende Unternehmen binden in Form gebrauchter Maschinen und Anlagen oft erhebliche finanzielle Reserven, die sich über Sale & Lease Back heben lassen“, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. „Wir kaufen die Maschinen an und der Betrieb least diese direkt im Anschluss zurück. Der Kaufpreis kann zum Beispiel für die Gestaltung einer Nachfolgelösung genutzt werden. In den vergangenen Jahren haben wir mit diesem Finanzierungsmodell eine Vielzahl von Ãœbernahmen ermöglicht, als MBI oder MBO. Die Konstellationen waren dabei unterschiedlich: Es wurden Altgesellschafter ausgezahlt, Teilbereiche hin-zugekauft oder manchmal auch der komplette Wettbewerber übernommen.“

Kaufpreisfinanzierung mit Sale & Lease Back
Sale & Lease Back kommt meist dann zum Einsatz, wenn zusätzliche Liquidität für einen besonderen Anlass benötigt wird, die ohne Covenants eingesetzt werden kann – und das innerhalb kurzer Zeit. „Als bankenunabhängiger Finanzierer sind unsere Entscheidungswege in der Regel schneller als die der Bank“, bestätigt der Experte. „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lässt sich der Kaufpreis innerhalb von vier bis sechs Wochen auszahlen“. Neben der Möglichkeit der schnellen Umsetzung hat Sale & Lease Back den Vorteil, dass es nahezu bonitätsunabhängig funktioniert. So erhalten selbst Unternehmen die wirtschaftlich nicht optimal dastehen oder vielleicht erst eine Restrukturierung durchlaufen haben und die Neue-rungen sich noch nicht in der Bonität wiederspiegeln, eine Chance. „Wir begleiten häufig sogar einen Neustart aus der Insolvenz. Auch das ist ja eine Form der Nachfolge, wenn natürlich nicht der Klassiker“, so von der Goltz. In Form eines Asset-Deals werden dann ausgewählte Objekte in eine neue Gesellschaft übertragen und der Geschäftsbetrieb zum Beispiel von einem neuen Eigentümer fortgeführt.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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Banken im Spagat zwischen Regulierung und der Suche nach neuen Märkten

Banken und Sparkassen sind weiterhin wichtige Partner, aber nicht mehr als alleinige Finanzierer sondern im Zusammenspiel mit anderen zum Beispiel bankenunabhängigen Anbietern.

BildSeit einigen Jahren schrumpft die Anzahl der Banken in Deutschland: Während es 1996 noch 3.700 waren, sind es heute nur noch 1.800. Das belegen neue Angaben des Informationsdienstes Barkow Consult. Im gleichen Zeitraum nahmen die Zweigstellen von 66.000 auf 30.600 ab. In 2017 beschleunigte dieser Prozess besonders: Die Zahl der Banken sank um 4,7 Prozent, in den Jahren davor lag der Durchschnitt bei 3,2 Prozent. Jedoch verschwindet lediglich ein Bruchteil der Geldhäuser wirklich vom Markt, wie zum Beispiel im Falle der insolventen Frankfurter Maple Bank oder der Dero Bank, die im Februar dieses Jahres Insolvenz anmelden musste. Vielmehr wird in der deutschen Bankenlandschaft umstrukturiert, saniert und meist fusioniert.

Umbruch der deutschen Finanzlandschaft
Experten gehen sogar davon aus, dass der ganz große Umbruch erst noch bevor steht: Nach einer aktuellen Untersuchung der Beratung Oliver Wyman werden in zehn bis 15 Jahren lediglich noch 150 bis 300 Banken übrig bleiben. Der größte Treiber liegt im Thema Digitalisierung der Finanz-dienstleistungen. Viele Kreditinstitute haben hier großen Nachholbedarf und es drängen bereits neue Player mit frischen Geschäftsmodellen auf den Markt. Neben diesen Herausforderungen kämpfen Banken nicht nur mit strengeren Regulierungen, sondern auch mit den daraus resultierenden Kosten – und das in einer anhaltenden Niedrigzinsphase. Laut Oliver Wyman seien die Bankenerträge zwar mit 115 Milliarden Euro von 2013 bis 2016 stabil geblieben, jedoch sind die meisten Häuser kaum profitabel. Während im Vergleich US-Banken 2016 auf eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von rund neun Prozent kommen, sind es bei den Instituten hierzulande nur etwa ein Prozent. Den Veränderungsprozess gehen die Beteilig-ten recht unterschiedlich an – während einige Banken hadern und sich kaum weiterentwickeln, gestalten führende Häuser diesen aktiv. Sie setzen auf neue Geschäfts- und Servicemodelle, sind offen für andere Ansätze und vielseitige Kooperationen. Auf Kundenseite gibt es ebenfalls ein Umdenken. Immer mehr Unternehmen setzen auf einen strukturierten Finanzierungsmix – weg von einer reinen Bankenlinie, hin zur Zusammenarbeit mit mehreren Geldgebern.

Google & Co. wollen im Finanzierungsmarkt mitmischen
„Der moderne Unternehmer von heute prüft genau, welche Finanzierungsmodelle seine wirtschaftlichen Ziele unterstützen“, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. „Passend zu seinem Geschäftsmodell, den Anlässen und Gegebenheiten kommen dann verschiedene Varianten zum Einsatz – eine Vielfalt, die dem Unternehmer den größtmöglichen finanziellen Spielraum sowie eine gewisse Flexibilität ermöglicht.“ Banken und Sparkassen sind weiterhin wichtige Partner, aber nicht mehr als alleinige Finanzierer sondern im Zusammenspiel mit anderen zum Beispiel bankenunabhängigen Anbietern, Fin-Techs oder Private-Debt-Fonds. Auch globale finanz- und technologiestarke Konzerne, wie Google, Amazon oder Alibaba arbeiten bereits an eigenen oft bankenähnlichen Modellen. Sie können für Banken zusätzliche starke Wettbewerber werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Handlungsvoraussetzungen derzeit nicht für alle Player gleich sind – während Banken bei ihren Geschäften strenge Auflagen beachten müssen und alternative Finanzierungspartner wie Leasing- und Factoringgesellschaften umfangreiche Vorgaben der Bafin, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, zu erfüllen haben, gelten diese beispielsweise für Debt-Fonds nicht. Eine Vielzahl ausländischer Anbieter drängt derzeit auf den Markt – im Fokus teils ag-gressive Kreditfonds, die sich immer stärker für die direkte Darlehens-vergabe an Unternehmen interessieren und Banken in diesem Geschäftsfeld Konkurrenz machen. Die Bafin ebnete 2016 diesen Weg – seitdem dürfen Finanzinvestoren wie Anbieter von Private Equity, Private Debt, aber auch Hedgefonds, offiziell Darlehen an Unternehmen vergeben.

Unternehmensfinanzierung mit Sale & Lease Back
„Für den klassischen Mittelstand in Deutschland gibt es demnach eine Viel-zahl von Optionen für die optimale Finanzierungsstruktur“, bestätigt von der Goltz. „Leasing- und Factoringmodelle gehören für viele Betriebe bereits dazu, jährlich gibt es hohe Wachstumsraten“, so der Experte weiter. Für produzierende Unternehmen mit einem umfangreichen Maschinen- und Anlagenpark kann das Leasingmodell Sale & Leas Back eine interessante Option sein. „Dabei werden gebrauchte Maschinen, die im Betrieb meist erhebliche finanzielle Mittel binden, verkauft und direkt im Anschluss zurück geleast“, beschreibt von der Goltz. „Das Unternehmen erhält im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung frische Liquidität.“ Sale & Lease Back ist ein assetbasiertes Modell, welches banken- und bonitätsunabhängig ist. Die Finanzierungsgesellschaft Maturus Finance stellt bei der Bewertung des Engagements auf die Objekte ab, wie der Geschäftsführer erläutert: „Wir finanzieren meist umfangreiche Maschinen- oder Anlagenparks. Diese sollten werthaltig, mobil und flexibel einsetzbar sein. Einzel- oder Sondermaschinen sowie mit der Halle verkettete Anlagen eignen sich demnach nicht für Sale & Lease Back.“ Die Anlässe für den Einsatz des Modells sind vielseitig, meist wird schnell und flexibel Liquidität benötigt: Die Begleitung von Wachstumsvorhaben, die Umsetzung von Unternehmensnachfolgen, Restrukturierungen, Sanierungen oder sogar Insolvenzen gehören dazu.

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Die Maturus Finance GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft und bietet innovative Wege in der Unternehmensfinanzierung an. Der Finanzdienstleister ist Ansprechpartner für mittelständische Produktionsunternehmen, die im Rahmen ihrer aktuellen Finanzierungsstruktur Alternativen zu bestehenden Bankverbindungen suchen und ihren unternehmerischen Spielraum erweitern wollen. Finanzierungslösungen werden bereits ab einem Volumen von 300 TEUR (Zeitwert der Maschinen) und bis ca. 10 Mio. EUR angeboten, was in der Regel mit Umsatzgrößen der Unternehmen von ca. 5 Mio. bis 200 Mio. EUR korrespondiert.

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