NOVUM und adorsys stellen Versicherungsmarkt PSD2-Sandbox in einer sicheren Cloud-Umgebung zur Verfügung.

Versicherer können die Sandbox-Umgebung von adorsys als SaaS-Lösung nutzen, um die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen durch ihre Systeme ohne die Anbindung an Banksysteme zu überprüfen.

BildAb sofort können Versicherungen und FinTechs die Sandbox-Umgebung von adorsys als SaaS-Lösung über die NOVUM Cloud Platform nutzen, um die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen durch ihre Systeme ohne die Anbindung an Banksysteme zu überprüfen.

Die PSD2-Initiative wird aktuell als Katalysator für Open Banking in Europa wahrgenommen. Aufgrund dieser neuen EU-Richtlinie zur Regelung der Geschäftstätigkeit von Zahlungsdienstleistern in der EU (PSD2), werden neuen Marktteilnehmern wie Versicherungen, InsurTechs und FinTechs viele Chancen eröffnet. Für Versicherer bietet PSD2 die Möglichkeit, ihr Angebot für ihre Kunden enorm zu verbessern und durch neue Services zu erweitern. PSD2 schreibt Banken ab sofort vor, Drittanbietern auf Kundenwunsch Zugang zu deren Konten zu gewähren. Anhand der Analyse der Kontosituation der Kunden können Versicherer bestehende Deckungen aufzeigen, Lücken erkennen und aktive Verbesserungsvorschläge machen. Darüber hinaus können bereits bestehende Versicherungspolicen bei anderen Versicherern identifiziert werden. Voraussetzung für den Datenzugriff, ist eine Einwilligung durch den Kunden.

adorsys hat sich seit Veröffentlichung der PSD2-Regularie auf die Entwicklung einer PSD2 Access-to-Accounts (XS2A)-Schnittstelle und -Sandbox fokussiert. Durch die Mitgliedschaft in der Berlin Group Advisory Board und NISP (Implementation Support für Banken) konnten neue Anforderungen laufend in die Softwarelösung eingebracht werden. Dieses Arrangement ermöglichte eine XS2A-Sandbox, die es in dieser Form noch gar nicht auf dem Markt gibt.

NOVUM stellt mit der NOVUM Cloud Platform (NCP) eine Plattform bereit, auf der Anwendungen sicher und unkompliziert betrieben werden können. Der Betrieb erfolgt vollständig automatisiert und benötigt keinen IT-Administrator. Das Deployment und der Betrieb von Anwendungen auf der NCP ist nach ISO 27001 zertifiziert und erfüllt alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen (VAG, MaGo, Delegierte Verordnung (EU) 2015/35, VAIT, etc.).

Es gibt mittlerweile einige PSD2-Lösungen. Wie unterscheidet sich die XS2A-Sandbox von den Lösungen ihrer Mitbewerber?

Stefan Hamm, CEO adorsys: „Wir konzentrieren uns, neben den technisch-regulatorischen Anforderungen, jetzt auf den zusätzlichen Mehrwert unserer Kunden, beispielsweise ein Backend, welches sich wie ein Kernbankensystem verhält und End-to-End-Prozesse ermöglicht. Die Sandbox soll es den Nutzern so einfach wie möglich machen. Sie verfügt u.a. über eine echte Banksystememulationen mit eingebetteter XS2A-API, einer breiten Palette an Dienstleistungen (Buchhaltungsservice, Sicherheits- und Zahlungsdienste) und einem TPP-Test-Tool zur Generierung des erforderlichen Zertifikates.“

Die Sandbox ist hauptsächlich an Banken gerichtet, welche die PSD2-Regularien erfüllen müssen, richtig? Kann diese auch von Versicherungsgesellschaften genutzt werden?

Stefan Hamm: „Genau richtig. Wir haben eine „dynamische“ Sandbox entwickelt, die hauptsächlich für Versicherungsgesellschaften und TPPs von großem Vorteil ist. Die XS2A Sandbox verfügt über eine doppelte Buchhaltung und verhält sich sozusagen wie eine „echte“ Bank. Neben Testdaten, ermöglicht die XS2A Sandbox Zertifikate zu generieren, die für TPPs notwendig sind. Unser Anliegen ist es, eine vollumfängliche Lösung zu präsentieren, sodass sich unsere Kunden voll und ganz auf die Entwicklung ihrer Services konzentrieren können.“

Wie verbessert die Zusammenarbeit von NOVUM mit adorsys den Nutzen für die Versicherer?

Michael Kraus, CEO NOVUM: „Durch die Integration der PSD2-Sandbox von adorsys als SaaS-Lösung in die NCP können Versicherer nun ohne Implementierung in die eigene IT-Infrastruktur überprüfen, ob sie die regulatorischen Anforderungen für die Nutzung von PSD2 erfüllen. Die Sandbox fungiert dabei als fiktive Bank und deckt die Anforderungen der PSD2 für die Bereitstellung von APIs für Third-Party-Provider vollständig ab. Die NCP fungiert auch als Basis für den fachlichen Cloud-Dienst V’ger Sky, der für die Sparten SHU & KfZ, Leben und Krankenversicherung inkl. aller Module verfügbar ist. Sie entspricht höchsten Sicherheits- und Compliance-Anforderungen.“

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FinTecSystems erhält BaFin-Erlaubnis als Kontoinformationsdienst und als Zahlungsauslösedienst

FinTecSystems ist damit eines der ersten FinTechs mit vollständiger regulatorischer Erlaubnis / Banking-API-Anbieter ermöglicht seinen Kunden die Lizenz-Nutzung über PSD2 License as a Service Modell

München, 05.März 2019. FinTecSystems (FTS), einer der führenden Banking-API-Anbieter und Experte in Sachen Finanzdatenanalyse hat am 01. März 2019 die BaFin-Erlaubnis als Kontoinformationsdienst sowie als Zahlungsauslösedienst erhalten. Damit bietet das Münchner Unternehmen seine Dienstleistungen im gesamten Spektrum – von der digitalen Bankauskunft bis hin zur Zahlungsinitiierung – im sicheren regulatorischen Umfeld an. Mit der Erlaubnis durch die Aufsichtsbehörde stärkt FTS zudem umgehend seinen „License as a Service“ Bereich: Ab sofort können FTS-Kunden die BaFin-Lizenz als Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienst mitnutzen. Mit der PSD2 License as a Service nimmt FinTecSystems Unternehmen, wie zum Beispiel Rechnungs- und Buchhaltungsprogramme, Factoringanbieter, Kreditplattformen oder dergleichen unter den eigenen regulatorischen Schirm. Damit werden diese den BaFin-Anforderungen auch ohne eigene Lizenz gerecht. Mit dem License as a Service Modell können die betreffenden Unternehmen ihre Dienste damit PSD2-konform anbieten beziehungsweise fortsetzen – ein weiterer Aspekt im umfangreichen Serviceangebot.

„Wir freuen uns sehr über die BaFin-Erlaubnis, wir haben intensiv auf diesen Moment hingearbeitet. FTS bietet bereits seit der Gründung 2014 Software as a Service-Modelle sowie regulatorisch konforme Integrationen an. Die nun erteilte Erlaubnis war für uns der noch fehlende Baustein. Mit der Erlaubnis fügen wir dieser Kundenorientierung einen weiteren Service hinzu: Unter dem ,Schirm‘ unserer PSD2-Lizenz können Kunden, darunter zahlreiche FinTech-Unternehmen, ihre Dienstleistungen in einer gesetzeskonformen Umgebung anbieten, ohne sich mit regulatorischen, technischen oder vertraglichen Herausforderungen im Detail auseinandersetzen zu müssen“, erklärt Dirk Rudolf, Geschäftsführer und Gründer bei FinTecSystems.

FinTecSystems hat im April 2018 die BaFin-Lizenz als Kontoinformations- sowie als Zahlungsauslösedienst beantragt. Mit der PSD2 License as a Service bietet FinTecSystems seinen Kunden nun auf smarte Weise dauerhafte Rechtssicherheit: Alle Kunden von FinTecSystems, die sich für diese Lösung entscheiden, werden geprüft und erhalten nach erfolgreicher Compliance- und KYC-Prüfung von FinTecSystems ein Zertifikat inkl. verwendbarem Siegel („certified partner“). Zusätzlich sparen sich Unternehmen die Rechtsberatungskosten sowie die Ressourcen für die aufwändige Lizenzierung. FinTecSystems, das sich als Infrastrukturpartner für Banken, FinTechs und Finanzdienstleister versteht, treibt damit die digitale Transformation des Finanzsektors durch die regulatorische Sicherheit voran und unterstützt neue Geschäftsmodelle.

Als eines der ersten Unternehmen nutzt Domonda, ein Unternehmen, das sich auf die automatisierte Buchhaltung spezialisiert hat, bereits die PSD2 License as a Service von FTS. „Für uns bei Domonda ist es ganz zentral, die PSD2-Lizenz von FinTecSystems mitnutzen zu können. Wir automatisieren Buchhaltung und Zahlungsverkehr von Startups, Scale-Ups und digitalen Leadern im DACH Raum. FinTecSystems hat dabei ein Alleinstellungsmerkmal bei der umfassenden Bankenabdeckung und der Datenqualität. Mit der PSD2 License as a Service zeigt FinTecSystems die absolute Kundenorientierung und eine partnerschaftliche Herangehensweise an eine Kooperation. Wir streben eine langfristige Partnerschaft mit FinTecSystems an, die große Expertise des FTS-Teams hat uns überzeugt“, so Michael Haller, CEO Domonda GmbH.

Historie der FTS-Gründer ausschlaggebend für die Ursprünge der PSD2
Die Gründer von FinTecSystems verfügen über eine lange Erfahrung im Banking- und Payment-Bereich. Dirk Rudolf und Stefan Krautkrämer bauten als einer der ersten Mitarbeiter von 2005 ab den Bezahlservice „SOFORT Überweisung“ zu einem der führenden Internet-Bezahlverfahren in Europa auf. Das bankenunabhängige Bezahlverfahren war einer der Hauptgründe für die Entscheidung der Europäischen Kommission den elektronischen Zahlungsverkehr zu liberalisieren. Diese Entscheidung markierte den Grundstein für die PSD2.

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FinTecSystems (FTS) wurde 2014 in München gegründet und ist einer der führenden Banking-API- und Smart Data-Anbieter in Deutschland. Neben einer Open Banking Plattform, mit der das Unternehmen Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste erbringt, hat sich FinTecSystems mit einer Analytics Plattform vor allem auf die Analyse von Finanzdaten fokussiert. Banken, FinTechs und Zahlungsdienstleister nutzen die Lösungen von FinTecSystems unter anderem, um in Echtzeit Kredit-Entscheidungen zu treffen, Bonitätsrisiken zu minimieren und Online-Überweisungen zu initiieren. Das TÜV-zertifizierte FinTecSystems hat im März 2019 die BaFin-Erlaubnis als Kontoinformationsdienst und als Zahlungsauslösedienst erhalten und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter an fünf Standorten. FTS ist unter anderem für N26, Santander, DKB und die Deutsche Handelsbank tätig. www.fintecsystems.com

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PSD2-Richtlinie: Was Bankkunden jetzt wissen sollten

ARAG Experten über eine EU-Richtlinie, die den Zahlungsverkehr von Grund auf ändert

PSD2 ist nicht etwa der neue Kollege vom kleinen, kugeligen Star-Wars-Droiden R2D2. Hierbei handelt es sich vielmehr um eine EU-Richtlinie aus Brüssel, die ab 13. Januar 2018 auch für Deutschland gilt. Die ‚Payment Service Directive‘ soll den Zahlungsverkehr sicherer, bequemer, billiger und innovativer machen. Die ARAG Experten geben einen Ãœberblick über die wichtigsten Änderungen für Verbraucher.

Kein Monopol mehr auf Kontodaten
Die wohl strategisch wichtigste Änderung ist der Zugriff auf Kontodaten. Bislang waren diese nur der jeweiligen Hausbank zugänglich. Nur sie wusste, wie viel Geld Privatkunden haben und wofür sie es ausgeben. So konnten die Bankhäuser ihren Privatkunden weitere individuelle Finanzdienste anbieten wie etwa Kredite, Versicherungen oder Baufinanzierungen. Nun müssen die Bankhäuser auch Drittanbietern wie z.B. Finanz-Start-ups den Zugang auf Konten und Daten ihrer Kunden ermöglichen. Damit könnten etablierte Geldhäuser ein sattes Zusatzgeschäft verlieren.

Innovative Anwendungen von Drittanbietern
Mit der neuen Richtlinie könnten sich z.B. Apps leichter verbreiten, die den Kunden ermöglichen, über eine einzige Plattform diverse Konten bei verschiedenen Banken zu verwalten und im Blick zu behalten. Oder Anwendungen, die beim Sparen helfen, indem sie die regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben auf dem Girokonto analysieren und je nach finanzieller Lage automatisch Geld zur Seite legen. Um einem Datenmissbrauch und dem unkontrollierten Zugriff von Firmen aufs eigene Konto vorzubeugen, ist der Zugang begrenzt. Die Geldinstitute dürfen nur die Daten herausgeben, die für die jeweiligen Dienstleistungen notwendig sind. Stimmt der Kontoinhaber zu, wird über eine Schnittstelle bei der Hausbank zugegriffen.

Mehr Sicherheit bei Kartenzahlungen im Netz
Der klassische TAN-Block auf Papier hat ab 13. Januar 2018 ausgedient. Nach dem Willen Brüssels müssen sich Kunden bei Online-Käufen nun mit mindestens zwei von drei Merkmalen identifizieren und die Zahlung autorisieren – also neben der Eingabe der Kontonummer muss eine von einem Generator oder einer App erzeugte TAN oder ein Fingerabdruck eingegeben werden. Mehr Kundenschutz gibt es auch für Verbraucher, die z.B. Mietwagen oder Hotelzimmer online reservieren. Dafür musste bislang eine Kreditkartennummer angegeben werden, so dass sich das Unternehmen zur Sicherheit einen bestimmten Betrag auf dem Konto des Kunden blockieren konnte. Das geht nun nicht mehr ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden.

Mehr Sicherheit bei Kartenmissbrauch
Bei Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte hafteten Verbraucher bislang für Schäden bis zu 150 Euro bis zur Sperrung des Kontos oder der Karte. Diese Haftungsgrenze sinkt ab Mitte Januar auf 50 Euro. Allerdings weisen die ARAG Experten darauf hin, dass die Haftung unbeschränkt bleibt, wenn grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz im Spiel sind. Hat der Kunde Lastschriften oder Kartenzahlungen nicht autorisiert, sind Geldinstitute nun verpflichtet, den abgebuchten Betrag spätestens einen Tag nach Eingang der Information zu erstatten. Ist eine Überweisung oder Zahlung fehlgeleitet, muss die Bank alle ihr verfügbaren Informationen zum falschen Empfänger oder der Überweisung an den Kunden übermitteln.

Mehr zum Thema unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Comtrade Digital Services entwickelt Chatbot für Banking

Plattform für universelle Chatbots und Chatbot-Banking

München – 17. Juli 2017 – Comtrade Digital Services, ein führender Anbieter von Software-Engineering-Dienstleistungen und IT-Lösungen, hat mit Assisto eine flexibel einsetzbare Chatbot-Plattform entwickelt. Branchenübergreifend können Unternehmen diese Lösung verwenden, um ihre Omnichannel-Strategie für hochgradig individualisierte Dienstleistungen und Kundenservices weiter auszubauen. Darüber hinaus realisieren Banken und Finanzdienstleister mit Assisto sehr schnell und sicher ein modernes Chatbot-Banking für Smartphones auf Basis bestehender Bankenlösungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen am Markt verfügbaren Chatbot-Technologien, die erst mit viel Aufwand in die Unternehmens-IT integriert werden müssen, legten die Entwickler von Assisto großen Wert darauf, dass eine Einbindung in sicherheitsrelevante IT-Systeme der eigenen Organisation schnell und effizient realisierbar ist.

Der Wandel in der Kundenkommunikation durch Chatbots befindet sich noch in der Anfangsphase. Jedoch wächst bei Kunden und damit auch bei Unternehmen zunehmend das Interesse an entsprechenden Lösungen. Insbesondere die Digital Natives sind es gewohnt, über Chatsysteme zu kommunizieren. In Deutschland haben Smartphone-Nutzer mit Android-Systemen im Jahr 2016 mehr als 1,5 Stunden täglich in Apps verbracht. Unter den zehn erfolgreichsten Android-Apps finden sich gleich vier Chat-Anwendungen (Quelle: App Annie).

Mittlerweile haben sich Messaging-Apps zu eigenständigen Plattformen mit universellen Mehrwertdiensten weiterentwickelt. Als Schnittstelle zu den Mehrwertdiensten kommen immer häufiger Chatbot-Lösungen zum Einsatz: Diese Software-Systeme präsentieren sich als eine neue Oberfläche zwischen dem Anwender und der Unternehmens-App.

Chatbot-Banking in der Finanzindustrie

„Für die Finanzindustrie bieten Chatbots einen zusätzlichen Kanal zur Ansprache jüngerer Kunden, um so beispielsweise das Abwandern dieser Kunden zu FinTech-Finanzdienstleistern zu verhindern. Innerhalb der digitalen Transformation, die auch die Bankenindustrie aktuell durchläuft, sind Chatbots daher ein wichtiges Element einer Omnichannel-Banking-Strategie“, sagt Dr. Johan Lönnberg, Director Business Development, Comtrade Digital Services.

Assisto ermöglicht Finanzdienstleistern die Umsetzung von Chatbot-Banking auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets, ohne dass Anwender zusätzliche Apps installieren müssen. Die Lösung unterstützt eine Vielzahl an Funktionen, beispielsweise für Überweisungen, Abfragen des Kontostands und Verwaltungsfunktionen für das eigene Konto. Aus technischer Sicht realisieren Banken mit Assisto einen Chatbot als App innerhalb der für Online-Banking bereits genutzten Anwendung. Kunden kommunizieren anschließend natürlichsprachlich mit dem Chatbot und erledigen so ihre Bankgeschäfte wie in einer menschlichen Kommunikation und ohne Spezialkommandos. In Europa verwenden bereits zwei internationale Finanzinstitute Assisto für das Chatbot-Banking mit Endkunden. Die Lösung konnte in nur sechs Wochen implementiert werden und integriert sich in bereits vorhandene Online-Banking-Lösungen.

Assisto unterstützt PSD2-Initiativen

Chatbots sind eine wichtige Komponente innerhalb von Modernisierungsinitiativen, die derzeit in vielen Finanzinstituten laufen. So kommt auf die Finanzindustrie die EU-Richtlinie PSD2 (Payment Services Directive) zu. Bis Oktober 2018 müssen Banken eine Schnittstelle zu Kontodaten der Kunden für Drittanbieter zur Verfügung stellen. Damit könnten Kunden beispielsweise direkt von ihrer Shopping-Plattform aus Finanzgeschäfte und Überweisungen tätigen und benötigen keinen zwischengeschalteten Zahlungsdienstleister mehr. Hierfür werden voraussichtlich viele Drittanbieter auch wieder Chatbots einsetzen, um damit jüngere Kunden anzusprechen. Assisto ist bereits auf die Verwendung innerhalb von PSD2-Initiativen vorbereitet.

Comtrade Digital Services bietet zur Umsetzung von PSD2 sowie von Modernisierungsinitiativen mit der „Unified API Platform“ eine universelle Integrationsplattform. Banken öffnen hiermit ihre Legacy-Systeme und integrieren neue, innovative IT-Anwendungen wie Chatbot-Systeme. Damit öffnen sich Banken der API-Economy und werden so Teil der FinTech-Community.

Weitere Informationen

Assisto Chatbot-Banking: http://comtradedigital.com/banking-chatbot-assisto/

Whitepaper zu Chatbot-Banking: http://content.comtradedigital.com/whitepaper-chatbots-im-banking

Video von Assisto Chatbot: https://www.youtube.com/watch?v=D7boB06imag

API-Platform für PSD2: http://content.comtradedigital.com/unified-api-platform-psd2-compliant

Ãœber Comtrade
Comtrade Digital Services bietet Leistungen für strategische Software-Entwicklung sowie komplette IT-Lösungen. Basierend auf über 25 Jahren Projekterfahrung unterstützt das Unternehmen die neuen Rollen, die in technologie-orientierten Organisationen entstanden sind. Kunden aus verschiedensten Branchen setzen mit diesen Services ihre Innovationen schneller um und entwickeln ein digitales Geschäftsmodell. Comtrade setzt hierbei auf agile Entwicklungsmethoden, innovative Technologien und Unternehmergeist. Schwerpunkte bilden die globale Bereitstellung und Implementierung von Lösungen für die Finanzindustrie, die Mobilitäts- und Reisebranche, das Gesundheitswesen, die Logistikbranche, den öffentlichen Sektor und die Telekommunikationsindustrie.

Comtrade Digital Services ist Teil der Comtrade Group. Das Unternehmen zählt mehr als 1.500 Mitarbeiter in 16 Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter www.comtradedigital.com

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