„Kundenzufriedenheit ist unser Zertifikat“

Druckerei Bachernegg reagiert auf die anhaltenden Trends in der Druckindustrie: kleinere Auflagen bei gleichzeitig mehr Aufträgen und alles muss immer noch schneller produziert werden.

Bild„Kapfenberg ist nach Linz der zweitgrößte Industriestandort Österreichs und somit ein interessanter Standort für Dienstleister“, kommt Matthäus Bachernegg, Geschäftsführer der gleichnamigen Druckerei, ins Schwärmen. Im Moment errichtet der Technologiekonzern VÖEST gerade das modernste Edelstahlwerk der Welt, was der Region zusätzliche Impulse verleihen werde. Darüber hinaus liegt Kapfenberg verkehrsgünstig zwischen Wien und Graz, was dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, auch auf diesen Märkten als Druckdienstleister aktiv zu sein. Wobei Matthäus Bachernegg hier auf einen Außendienst verzichtet und rein auf Empfehlungsmarketing setzt. „Für uns ist das nichts Neues, das machen wir seit 30 Jahren so. Das funktioniert sehr gut und wir verbuchen ein steigendes Auftragsvolumen.“

Ökologie ist eine Selbstverständlichkeit
Vor 30 Jahren hat sein Vater die Druckerei gegründet und sich als regionaler Nahversorger für Drucksachen aller Art etabliert. Von Anfang an hat man versucht, so ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten – und daran hat sich bis heute nichts verändert. „Ökologisch heißt für uns nicht, eines von zig Umweltzeichen aufzuführen, sondern für uns ist es selbstverständlich, sorgfältig mit Rohstoffen umzugehen, nachhaltig zu produzieren – ohne dass darunter die Qualität leidet.“ Der Betrieb setzt nicht nur auf umweltfreundliche Papiere, sondern auch auf eine Produktion mit einem minimalen Einsatz von Chemie und von Anfang an auf Ökostrom. Auf dem Dach der Druckerei steht eine Photovoltaikanlage, die bereits 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs liefert. Um das Angebotsspektrum auch in Richtung Werbetechnik zu erweitern, ist man auch regionale Kooperationen eingegangen.

Perfektionisten im Offset- und Digitaldruck
Die Basis für die Druckqualität wird für den Offset- sowie den Digitaldruck in der eigenen Druckvorstufe gelegt, wobei die Kunden hier qualitativ keine Kompromisse eingehen müssen. Aufgrund der Mitarbeiterzahl würde man nicht damit rechnen, dass die Druckerei mit einer Ganzbogenmaschine im 3b-Format arbeitet und das im Zwei-Schicht-Betrieb. Im Jahr werden von den 14 Mitarbeitern 600 Tonnen Papier verarbeitet, was in dieser Besetzung nur durch eine extrem straffe Organisation und eine durchgängige Automatisierung gelingen kann. Mit einer Sechsfarben plus Lackwerk kann man ein sehr breites Spektrum abdecken und sich auch mit Veredelungen wie etwa Drip-off-Lackierungen differenzieren. „Durch das 3b-Format, den hohen Automatisierungsgrad und den Zwei-Schicht-Betrieb können wir sehr schnell auf die aktuellen Anforderungen des Marktes reagieren“, versichert Matthäus Bachernegg.

Leistungsversprechen eingehalten
Aufgrund des steigenden Auftragsvolumens stand in der Endfertigung eine Investition ins Haus, um rückenstichgeheftete Broschüren möglichst effizient zu fertigen. In der Evaluierungsphase standen für den Geschäftsführer der Automatisierungsgrad, die Produktqualität und Zuverlässigkeit sowie die Integration von mehreren Arbeitsschritten im Vordergrund. Hier konnte Horizon mit dem StitchLiner Mark III vor allem mit der kompromisslosen Automatisierung und dem Funktionsumfang überzeugen. In diesem Zusammenhang hebt Matthäus Bachernegg unter anderem die Produktion von Landscape-Broschüren im Format A4 quer hervor – eine Art der Broschürenherstellung, die von Kunden gerne verwendet wird, aber bisher außer Haus gegeben werden musste.

Bereits im Vorfeld hat sich gezeigt, dass sich mit dem StitchLiner Mark III die Rüstzeiten für einen kompletten Auftragswechsel auf weniger als fünf Minuten reduzieren lassen. „Dieses Leistungsversprechen konnte die Lösung von Horizon auch in der täglichen Praxis halten“, betont der Geschäftsführer und fährt weiter fort: „Genau deshalb passt der StitchLiner Mark III optimal zu unserem Auflagenspektrum, das sich heute durchschnittlich bei rund 1.000 Exemplaren bewegt.“

Kompakte Produktionslinie
Die Integration einzelner Arbeitsschritte wie das Zusammentragen und Heften der Bogen in einer Produktionslinie vereinfacht natürlich das gesamte Handling. Bei einem Auftragswechsel werden alle notwendigen Einstellungen simultan erledigt, was selbst eine wirtschaftliche Produktion von Auflage 1 ermöglicht, wobei die Druckerei Bachernegg noch einen Schritt weiter gegangen ist und in die Linie einen Kreuzleger und eine Banderoliereinheit integriert hat. Somit ist eine wirklich kompakte Produktionslinie entstanden, die nur eine geringe Stellfläche für sich in Anspruch nimmt und von einem einzigen Mitarbeiter bedient werden kann.

Die Druckerei Bachernegg hat sich dazu entschlossen, den StitchLiner Mark III mit 24 Stationen auszustatten und kann so Broschüren mit einem Umfang von 96 Seiten produzieren. Bei der Weiterentwicklung der StitchLiner-Serie hat Horizon den gesamten Papiertransport nochmals überarbeitet, was sich in einer noch besseren Produktqualität widerspiegelt. Selbst bei der maximalen Bedruckstoffstärke von 350 g/m² erreicht der StitchLiner eine Produktionsgeschwindigkeit von 6.000 Broschüren und bei der Produktion im Doppelnutzen sind es sogar 12.000 Exemplare.

Flexibilität gewonnen
„Durch die Integration mehrerer Prozesse, die einfache intuitive Bedienung und die Automatisierung können wir jetzt in der gleichen Zeit mehr Aufträge produzieren und haben so deutlich an Flexibilität gewonnen, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Das war unser Ziel, und wir haben es in vollem Umfang erreicht“, betont Matthäus Bachernegg abschließend.

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Horizon steht weltweit für innovative Lösungen in der Druckweiterverarbeitung. Der internationale Marktführer bietet Produkte, die in Sachen Präzision, einfacher Bedienung, kurzen Rüstzeiten und Integrationsfähigkeit höchsten Ansprüchen gerecht werden. Insbesondere die vernetzten Smart-Finishing-Lösungen ermöglichen durch integrierte Kundenprozesse die wirtschaftliche Fertigung von Auflage 1 bis zur industriellen Produktion. Das Horizon Porfolio umfasst Maschinen für alle Aufgaben der Druckweiterverarbeitung: Sammelheften, Klebebinden, Falzen, Zusammentragen, Schneiden, Folienkaschieren und Stanzen.

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Horizon auf der Print & Digital Convention 2019

Effiziente Druckweiterverabeitung live in Aktion: Horizon präsentiert auf der Print & Digital Convention (07.-08. Mai) innovative Lösungen für die vielseitige, einfache und wirtschaftliche Produktion.

BildUm kreative Impulse effizient umsetzen zu können, müssen Fachleute aus Marketing und Medienproduktion stets die Technik hinter den Ideen im Auge behalten. Und komplexe technische Lösungen werden am besten in der praktischen Anwendung greifbar – so die klare Botschaft der Erlebnisausstellung Print & Digital Convention. Mit kompakten Systemen, kombinierten Arbeitsgängen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten demonstriert Horizon den Besuchern der Kongressmesse daher, wie einfach und effizient Druckweiterverarbeitung sein kann. „Wir freuen uns darauf, unsere Ideen und Technologien im Live-Betrieb zu präsentieren und mit dem Fachpublikum aus der Kreativbranche zu diskutieren“, sagt Marisa Dütsch, Vertriebsleiterin bei der Horizon GmbH.

Grenzenlose Formenvielfalt
Mit der rotativen Stanzmaschine RD-4055DM können kleinere und mittlere Auflagen aus Offset- und Digitaldruck rentabel verarbeitet werden. Um Leistung und Qualität des Stanzprozesses auf höchstem Niveau zu gewährleisten, ist die RD-4055DM serienmäßig mit zwei Magnetzylindern augestattet. Rillungen werden als Matrize/Patrize im oberen und unteren Stanzblech angelegt, wodurch kürzeste Rüstzeiten und eine ausgezeichnete Rillqualität sichergestellt werden. Als Lösung für Stanzen, Anstanzen, Rillen und Perforieren bietet die Horizon RD-4055DM eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Formen und Applikationen, darunter zum Beispiel personalisierte Verpackungen, Präsentationsmappen, Spielkarten, Visitenkarten, Aufkleber, Etiketten, Mailings sowie Flyer in ausgefallenen Formen.

Multifinishing für kleine Auflagen & digitale Jobs
Darüber hinaus zeigt Horizon mit dem SmartSlitter eine ideale Multifinishing-Lösung für die flexible Weiterverarbeitung von Digitaldruckprodukten: Der SmartSlitter vereint die Funktionen Schneiden, Rillen und Perforieren in nur einem Arbeitsgang. Drastisch verkürzte Rüstzeiten und eine einfache Bedienung sorgen für Rentabilität bei jeder Auflagenhöhe und für ein breites Anwendungsspektrum: Coupons, Glückwunschkarten, Einladungen, Speisekarten, Visitenkarten, Eintrittskarten, Umschläge für Klebebindung und vieles mehr.

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Druckbranche favorisiert durchgehend automatisierte Prozesse

Horizon überzeugt mit zeitgemäßen Finishing-Lösungen auf den Hunkeler Innovationdays 2019

BildErst wenn der Workflow auf allen Ebenen der Produktion umfassend automatisiert ist, kann sich die zunehmende Leistungsfähigkeit digitaler Drucksysteme voll und ganz entfalten. Während der Hunkeler Innovationdays 2019 präsentierte Horizon beispielhaft Lösungen, wie Druck und Finishing flexibel und effizient miteinander verbunden werden können.

Als praktische Lösung für die Buchproduktion präsentierten Horizon und Hunkeler in den Hallen der Messe Luzern ein integriertes und vollständig automatisiertes Inline-System unter Einbindung des 4-Zangen-Klebebinders Horizon BQ-480. Darüber hinaus konnten sich die Besucher von der Leistungsfähigkeit einer vollständig automatisierten Horizon-Hunkeler-Kombilinie überzeugen, auf der die Verarbeitung eines Direct-Mailings mit integrierten Coupons und Antwortkarten vorgeführt wurde.
Für die Broschürenfertigung präsentierte Horizon in Luzern erstmals Zusammentragtürme vom Typ VAC-L600H, die in Verbindung mit dem StitchLiner Mark III eingesetzt werden können. Dank weiterer Optimierungen im Papierlauf können die neuen Türme auch kritische Papiere und große Formate, insbesondere A4-Querformat, sicher verarbeiten. Außerdem überzeugt die Maschine mit einem deutlich reduzierten Geräuschpegel und einem 30% niedrigeren Energieverbrauch.

„Horizon Portfolio auf der Höhe der Zeit“
„Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass viele Anwender nicht länger den Markt beobachten und die weitere Entwicklung abwarten wollen, sondern vielmehr kurzfristige Lösungen suchen“, fasst Yoshihiro Oe, Geschäftsführer der Horizon GmbH, seine Eindrücke von den Hunkeler Innovationdays 2019 zusammen. Oe weiter: „Je kleiner und individueller die einzelnen Druckauflagen ausfallen, desto wichtiger werden kurze Rüstzeiten und automatisierte Abläufe. Das Produktfolio von Horizon erfüllt alle nötigen Kriterien und ist damit absolut auf der Höhe der Zeit.“

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Beck‘ sche Druckerei haucht Fachzeitschriften neues Leben ein

Hoher Automatisierungsgrad und modernste Technologien ermöglichen rentable Produktion auch bei kleinen Auflagen

BildInkjetdruck bester Qualität und Hochleistungs-Finishing mit dem Horizon StitchLiner Mark III: Während vielerorts Kapazitäten reduziert werden, hat die Druckerei C.H. Beck eine komplett neue Produktionslinie aufgebaut. Hochwertige Fachzeitschriften mit Auflagen zwischen 100 und 1.400 Stück können damit kostengünstiger hergestellt werden, als es mit allen anderen Verfahren von Druck und Weiterverarbeitung möglich wäre.

„Fachzeitschriften haben Zukunft“, sagt Uwe Bauhammer, Bereichsleiter Druck der Druckerei C.H. Beck im bayerischen Nördlingen. Bauhammer muss es wissen: Der Betrieb mit rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Teil der gleichnamigen Verlagsgruppe, deren Portfolio neben zahlreichen anderen Publikationen auch mehr als 50 gedruckte Periodika der Fachpresse umfasst. Bei Auflagen jenseits von 10.000 Stück entstehen die meisten dieser Produkte unverändert im Offsetdruck; geht es hingegen nur um einige hundert oder knapp über 1.000 Exemplare, ist eine kostendeckende Produktion selbst mit modernsten Laserdruckverfahren nur schwer darstellbar.

Obschon die Zahl der Special-Interest-Titel insgesamt seit Jahren kontinuierlich steigt, machen ein rückläufiges Anzeigengeschäft und hohe Druckkosten insbesondere den „kleinen“ Periodika das Leben schwer. Im Ergebnis bleibt vielen Verlagen nichts anderes übrig, als auf gedruckte Fachpublikationen zu verzichten und die Inhalte ins weitaus kostengünstigere Internet zu verlagern.

Nebenkosten bestimmen die Rentabilität
Gleichwohl: Auf das gewohnte Printprodukt zu verzichten, fällt vielen Herausgebern und Konsumenten nicht leicht. Und auch Uwe Bauhammer wollte das Marktsegment der Fachzeitschriften mit kleiner Auflage nicht so einfach abschreiben. Gemeinsam mit seinem Kollegen Sebastian Birzele beobachtete er jahrelang die Entwicklung alternativer Druck- und Weiterverarbeitungstechnologien: „Das Entscheidende sind nicht etwa die reinen Druckkosten, vielmehr geht es darum, den Aufwand für Vorstufe, Einrichtung und Weiterverarbeitung möglichst niedrig zu halten“, erklärt Bauhammer. Sebastian Birzele, der in der Beck?schen Druckerei den Bereich Buchbinderei verantwortet, ergänzt: „Wenn die Nebenkosten eines Druckauftrages bei Auflagen zwischen 100 und 1.400 Exemplaren den Betrag von 100 Euro deutlich übersteigen, ist es mit der Rentabilität vorbei.“ Als alternatives Produktionsverfahren stehe zwar der Laserdruck zur Verfügung; allerdings rechne sich das nur bei Schwarzweiß-Produkten – was wiederum für viele potenzielle Anzeigenkunden uninteressant sei.

Technischer Fortschritt brachte die Lösung
Was weder Bauhammer noch Birzele erwartet hatten: Eine Lösung des Kostenproblems zeichnete sich schließlich dank der Fortschritte im Bogen-Inkjetdruck und im Finishing ab. Uwe Bauhammer: „Fachzeitschriften setzen sich oft aus unterschiedlichen Materialien für Umschlag und Inhalt zusammen. Solche Produkte bei einem insgesamt hohen Druckvolumen im Mehrschichtbetrieb zu verarbeiten, war mit Inkjet-Systemen bislang nicht möglich.“ Das änderte sich, als Canon das Inkjet-System Océ VarioPrint i300 auf den Markt brachte. „Nun konnten wir nicht nur kostengünstig Bogen und unterschiedliche Materialien verarbeiten, obendrein liefert die Maschine im Farbdruck auch noch eine Qualität, die sich ohne weiteres mit hochwertigen Laserdrucken messen kann“, freut sich Bauhammer.

Nur der StitchLiner Mark III erfüllte alle Anforderungen
Mit einer passenden Lösung für den Druckprozess war es aber noch nicht getan. Denn das Pflichtenheft für die neue Produktionslinie sah für die Bedienung des gesamten Systems lediglich eine einzige Person vor. „Unser Ziel war, den gesamten Prozess soweit es irgend geht zu automatisieren“, sagt Uwe Bauhammer. Was von der Bereitstellung der Druckdaten in digitaler Form bis zum eigentlichen Druck gut aufging, gestaltete sich in der Weiterverarbeitung jedoch etwas schwieriger – oder auch nicht: „Von allen am Markt verfügbaren Systemen zur Verarbeitung rückstichgehefteter Produkte in kleinen und mittleren Auflagen wurden unsere Anforderungen nur vom Horizon StitchLiner Mark III erfüllt“, stellt Bauhammer fest.

Darüber hinaus lässt sich das Horizon System perfekt mit der Druckmaschine verbinden: Die fertiggestellten Bogen werden hinter dem i300-System auf einer Palette gestapelt und an den Hochleistungs-Digitaldruckanleger HOF-400 übergeben. Nach dem Zusammentragen und Heften im StitchLiner Mark III werden den fertigen Zeitschriften über eine Einsteckstation Horizon IM-30 dann bei Bedarf noch vollautomatisch Beilagen hinzugefügt.

Die Kapazität des Systems ist so ausgelegt, dass pro Stunde bis zu 6.000 Broschüren mit einem Umfang zwischen 2 und 48 Blatt (8 bis 192 Seiten) im Format A4 produziert werden können. Das Besondere daran: Der Wechsel von einem Druckauftrag zum nächsten nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, dank voreingestellter Produktdaten werden alle erforderlichen Einstellungen und Justierungen vollautomatisch vorgenommen. Und wie es das Pflichtenheft der Druckerei C.H. Beck vorsah, braucht es zur Bedienung des gesamten Systems inklusive Druck und Weiterverarbeitung nur eine einzige Person. „Anfangs war es für unsere Leute noch etwas gewöhnungsbedürftig, neben der Druckmaschine auch noch die Finishing-Systeme zu bedienen“, berichtet Sebastian Birzele, „inzwischen ist das aber längst Routine, nicht zuletzt wegen der einfachen Bedienung per Touchscreen.“

Neues Angebot erfolgreich gestartet
Im Herbst 2017 installiert, sind Uwe Bauhammer und Sebastian Birzele mit der Kombination aus Inkjetdruck und Horizon StitchLiner Mark III in jeder Hinsicht zufrieden. Das Ziel, die „Nebenkosten“ pro Druckauftrag auf maximal rund 100 Euro zu begrenzen, konnte angesichts des hohen Automatisierungsgrades problemlos erreicht werden. Auf diese Weise kann die Druckerei C.H. Beck nun rentabel Fachzeitschriften in kleiner Auflage herstellen – und bei den Kunden kommt das zunehmend gut an, sagt Uwe Bauhammer: „Inzwischen produzieren wir im Einschichtbetrieb schon mehr als 30 Zeitschriftentitel, und dabei ist die Vermarktung dieses neuen Angebots noch gar nicht richtig angelaufen.“ Neben der Zeitschriftenproduktion nutzt die Nördlinger Druckerei den Horizon StitchLiner Mark III übrigens auch zur Herstellung von Faszikel-Werken. Dabei geht es zumeist um juristische Texte, die auf Dünndruckpapier in kleiner Auflage hergestellt werden – und die mit Grammaturen zwischen 39 und 45 Gramm zwar etwas außerhalb der Spezifikation liegen, mit dem StitchLiner Mark III aber dennoch problemlos verarbeitet werden können.

Was die Rentabilität der eigenen Investitionen angeht, sieht Uwe Bauhammer die Chance, manch „kleine“ Fachzeitschrift dank überschaubarer Produktionskosten vor der Einstellung retten und zugleich neue Kunden gewinnen zu können. Zudem könnten sich reine Online-Fachmedien bei vergleichsweise geringem Aufwand nun auch ergänzende Printprodukte leisten. Und Fachzeitschriften, die aus Kostengründen bislang nur schwarzweiß gedruckt werden, steht eine farbenfrohe Zukunft bevor – ohne dass die Erlöse darunter leiden müssen.

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